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Lucy hatte ein affenähnliches Gehirn

Eine neue Studie der Paläoanthropologen Philipp Gunz und Simon Neubauer vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig enthüllt, dass Australopithecus afarensis ein affenähnliches Gehirn hatte. Die berühmte Lucy gehört dieser Urmenschenform an. Das lange Gehirnwachstum lässt jedoch vermuten, dass die Kinder dieser Art so wie bei Menschen lange Zeit auf elterliche Fürsorge angewiesen waren.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Evolution: Die Erfindung des Hinterns

Ikaria warioota

Forscher haben ein Fossil des bislang ältesten Vorfahren fast aller Tiere entdeckt. Ikaria wariootia war so groß wie ein Reiskorn und hatte erstmals ein Vorder- und ein Hinterteil.

Quelle: SZ.de

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Vor 47 Millionen Jahren schrumpften kleine Pferde, große Tapire legten noch zu

Wissenschaftler gewinnen anhand von Fossilien aus dem Geiseltal bei Halle Einblick in die Evolution der frühen Säugetiere

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ertragreichere Kulturpflanzen dank Genen von uralten Hornmoosen

Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Zürich und des Boyce Thompson Institute hat erstmals das Genom mehrerer Hornmoose analysiert, was neue Einblicke in die Evolution der frühesten Landpflanzen eröffnet. In der uralten Pflanzengruppe entdeckten die Wissenschaftler Gene, um zukünftig Kulturpflanzen zu züchten, die effizienter wachsen und weniger Dünger benötigen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Kopieren/Einfügen und Löschen: wie man ohne Genregulierung überlebt

Das An- und Abschalten von Genen ermöglicht es einem Organismus, sich an Umweltveränderungen anzupassen – vorausgesetzt, ein passender Mechanismus zur Genregulierung ist vorhanden. Wie WissenschafterInnen des Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) nun aufzeigten, kann die Fitness einer Bakterienpopulation unter seltenen oder sich schnell verändernden Bedingungen auch einfach durch eine höhere Anzahl von Kopien ein und desselben Gens gesteigert werden. Die Ergebnisse sind im Zusammenhang mit Antibiotika-Resistenz von großer Bedeutung. Die Studie wurde in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Internationales Forscherteam stellt Maßnahmen zum Schutz der Tiefsee vor

Die Tiefsee wird immer intensiver als Rohstoffquelle genutzt – und industriell ausgebeutet. Ein internationales Forschungsteam, dem auch Professor Laurenz Thomsen von der Jacobs University in Bremen angehört, hat nun Schlüsselbereiche zum Schutz des fragilen Ökosystems identifiziert. Sie sind in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins “Nature Ecology and Evolution” beschrieben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schnelle geschlechtsspezifische Anpassung an hohe Temperaturen bei Drosophila

Männer und Frauen unterscheiden sich in vielen Merkmalen – so auch bei Fruchtfliegen. Ein Team der Vetmeduni Vienna hat gezeigt, dass diese Unterschiede wichtig für Anpassungen an neue Umweltbedingungen sein können. In Evolutionsexperimenten im Labor haben Drosophila Männchen und Weibchen unterschiedliche Eigenschaften entwickelt, nachdem sie einer hohen Umwelttemperatur ausgesetzt waren. Doch anstelle von neuen Genmutationen werden vorrangig bestehende geschlechtsspezifische Variationen zur Genregulation genützt. Durch diesen Mechanismus sind schnellere evolutionäre Reaktionen möglich – eine neue Erkenntnis von großer Relevanz, auch für den Menschen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Farbensehen bei Primaten mit dem Vorkommen farbiger Palmfrüchte verknüpft

Die Entwicklung des Farbensehens könnte eng mit der Verfügbarkeit von Nahrung verbunden sein. Forscher vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig (UL) und der Universität von Amsterdam (UvA) fanden heraus, dass das Farbensehen bei afrikanischen Primatenarten – eine Fähigkeit, die sie mit dem Menschen gemeinsam haben – mit der räumlichen Verbreitung der Farben von Palmfrüchten zusammenhängt. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden im Fachmagazin Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht und geben neue Einblicke in die Evolution der Primaten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster

Schon vor der Zeit der mediterranen Seefahrerzivilisationen gab es prähistorische Wanderungen aus Afrika, Asien und Europa auf die Mittelmeerinseln. Das hat ein Team um den Anthropologen Ron Pinhasi von der Universität Wien gemeinsam mit Forscher*innen der Universität Florenz und der Universität Harvard anhand antiker DNA-Proben festgestellt. Im Zentrum der Untersuchungen standen prähistorische Individuen aus Sizilien, Sardinien und den Balearen. Die Ergebnisse erscheinen in Nature Ecology & Evolution.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Vellberg: 240 Millionen Jahre alter Zwergsaurier entdeckt

In einem Steinbruch im baden-württembergischen Vellberg wurde eine bisher unbekannte Eidechse entdeckt. Sie könnte mehr über die Evolution der Reptilien verraten.

Quelle: ZEIT Wissen

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Neuer Zwergsaurier aus der Frühzeit der Reptilien entdeckt

Stuttgart, 20.02.2020. Wissenschaftliche Grabungen haben bei Vellberg in Baden-Württemberg einen neuen Saurier ans Tageslicht gebracht. Die 240 Millionen Jahre alte Mini-Echse aus der Trias-Zeit war zwar nur 10 cm lang, trägt aber entscheidend dazu bei, die Geschichte und Evolution der Reptilien besser zu verstehen und gibt Einblicke in die Zeit vor der Entstehung der Dinosaurier. Wissenschaftler des Naturkundemuseums Stuttgart und der Harvard University, USA haben den Zwergsaurier, eine neue Art und Gattung, nun der wissenschaftlichen Welt vorgestellt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren

Aus prähistorischer Zeit liegen bisher nur wenig gesicherte Erkenntnisse über die Ernährung der damaligen Tiere und Menschen vor. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun eine neue Methode, die Isotopenanalyse von Zinkisotopen an Zahnschmelz fossiler Säugetiere, getestet. Sie stellten fest, dass sich dieses Verfahren sehr gut eignen könnte, um die Ernährung von fossilen Menschen und auch anderen Säugetieren des Pleistozäns aufzuklären und dabei zwischen tierischer und pflanzlicher Kost zu unterscheiden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schaffen Affengehirne das auch mit links?

Linke und rechte Gehirnhälfte sind an verschiedenen Aufgaben beteiligt. Diese funktionelle Lateralisierung und damit verbundene anatomische Gehirnasymmetrie sind beim Menschen gut dokumentiert, bei Menschenaffen aber bisher noch nicht. Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben nun das gleiche Asymmetriemuster bei Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans gefunden. Menschen hatten jedoch die größte Variabilität dieses Musters. Lateralisierte, einzigartig menschliche kognitive Fähigkeiten, wie Sprache, könnten sich folglich durch die evolutionäre Anpassung eines vermutlich ursprünglichen, älteren Asymmetriemusters entwickelt haben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Dem Duft der Bienenkönigin auf der Spur: Erstmals Königinnenpheromon bei primitiven eusozialen Bienen identifiziert

Im Bienenstaat herrschen typischerweise ein strenges Kastenwesen und reproduktive Arbeitsteilung. Insbesondere von sozial hoch entwickelten Arten ist bekannt, dass die Bienenkönigin Verhalten und Fruchtbarkeit ihrer Arbeiterinnen durch so genannte Königinnenpheromone steuert. Nun ist es Biologen der Universität Ulm erstmals gelungen, solche Pheromone auch bei einer primitiven eusozialen Bienenart nachzuweisen. Dieses, in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlichte Ergebnis, lässt neue Rückschlüsse auf die Evolution der Königinnenpheromone zu.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Museum für Naturkunde Berlin erforscht stachelbewehrte Drachenschwänze

Ein Team von Forschenden unter Erstautor Till Ramm, Doktorand am Museum für Naturkunde Berlin, veröffentlichte in der Zeitschrift ‚Biology Letters‘ eine Studie zur Evolution von Schwanzstacheln bei Reptilien. Durch die Bearbeitung eines Datensatzes von 2877 Reptilienarten konnte gezeigt werden, dass die Evolution der Schwanzstacheln mit dem Habitat der Tiere zusammenhängt und durch ein komplexes Zusammenspiel von Umweltfaktoren und Gefahren durch Fressfeinde geprägt ist. Nicht wie bei einigen Dinosauriern als Waffe, sondern als passive Abwehr wurden die Schwanzstacheln der Reptilien wahrscheinlich entwickelt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Grazer Forscher identifizieren Verwandtschaftsbeziehungen kalkiger Rotalgen erstmals anhand von Nano-Kristallstrukturen

Kalkige Rotalgen kommen in fast allen Ozeanen vor. In flachmarinen Ökosystemen spielen sie eine wichtige Rolle als Nahrungsquelle, produzieren Kohlenstoff und stabilisieren Riffe, indem sie als Substrat für das Korallenwachstum dienen. Erdwissenschaftern der Universität Graz ist es erstmals gelungen, die genetischen Verwandtschaftsbeziehungen von kalkigen Rotalgen über Nanokristalle in deren Skeletten zu bestimmen. Die im Journal Science Advances publizierte Studie von Werner Piller und Gerald Auer eröffnet neue Möglichkeiten zur Erforschung der Zusammenhänge zwischen Evolution und genetischer sowie morphologischer Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen, etwa durch den Klimawandel.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Karte zur Wirkstoff-Schatzkammer

Jenaer Wissenschaftler entwickeln ein Modell der Evolution von Biosynthesewegen

Jena. Bereits kleine genetische Veränderungen führen zu einer atemberaubenden Vielzahl an bakteriell gebildeten Naturstoffen. Das Team um den Jenaer Biochemiker Pierre Stallforth untersuchte, wie sich die Biosynthese von Naturstoffen im Laufe der Evolution veränderte. Die Ergebnisse veröffentlichte er in der Fachzeitschrift „Chemical Science“ der britischen „Royal Society of Chemistry“. Diese Mechanismen zu verstehen, bedeutet auch, gezielt wirksame Substanzen aufzuspüren. Sie könnten beispielsweise als dringend benötigte neue Antibiotika oder Krebsmedikamente eingesetzt werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Evolution: Wie Pflanzen hyperaktive springende Gene beruhigen

Zwischen der Regulierung von Transposonen – den so genannten springenden Genen – und Genen, die die Entwicklung in Pflanzen und Tieren steuern, gibt es eine unerwartete Verbindung. Das hat die Analyse des Genoms des Lebermooses Marchantia polymorpha ergeben. Die neue Arbeit eines internationalen Teams unter der Führung von Frédéric Berger, seinem PhD-Studenten Sean Montgomery, beide am Wiener Gregor Mendel Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (GMI) und Chang Liu vom Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) wurde am Donnerstag in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Laufkäfer aus der Forschungssammlung des Berliner Naturkundemuseums reflektieren 125 Jahre Berliner Umweltbedingungen

Umweltveränderungen führen meist dazu, dass ursprüngliche Tier- und Pflanzengemeinschaften durch neue Artengemeinschaften ersetzt werden. Es gibt aber auch Arten die mit den Veränderungen zurechtkommen und bleiben. Dazu müssen sie sich an die neuen Bedingungen anpassen. Ein Team von Forscherinnen und Forschern vom Museum für Naturkunde Berlin konnte nun an einer Laufkäferart zeigen, dass sich die Lebensbedingungen für diesen Käfer über die letzten 125 Jahre in der Stadt zum Besseren geändert haben. Die Studie im Fachmagazin ‚Frontiers in Ecology and Evolution‘ zeigt auch exemplarisch, wie relevant naturkundliche Sammlungen für die Erforschung von Veränderungen über lange Zeiträume sind.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Forscher rekonstruieren 500 Millionen Jahre der Insektenevolution

Durch eine Vielzahl von Anpassungen haben Arthropoden, zu denen neben den Insekten auch Spinnen oder Krebstiere gehören, alle wichtigen Ökosysteme der Erde erobert und nehmen eine wichtige Rolle für das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten ein. Doch was sind die genetischen Grundlagen für diesen evolutionären Erfolg? Dies hat jetzt ein internationales Forscherteam genauer untersucht und den evolutionären Ursprung wichtiger Anpassungen der letzten 500 Millionen Jahre zurückverfolgt. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift „Genome Biology“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Weichtier-Chaos aufgeräumt? – die frühe Evolution der Mollusken

Weichtiere (Mollusken) sind stammesgeschichtlich älter als gedacht – und Muscheln und Schnecken doch nicht so nahe miteinander verwandt. Dies gehört zu den wichtigsten Ergebnissen einer soeben in Scientific Reports erschienenen Studie unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mit Darwin aus der Antibiotika-Krise

Agarplatte, auf der multiresistente Erreger wachsen.

Nicht nur neue Mittel, auch neue Strategien werden gebraucht, um resistente Keime auszutricksen. Kieler Forscher testen evolutionäre Konzepte im Labor.

Quelle: FAZ.de

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Evolution: Aussehen von Vögeln verrät ihre Lebensweise

Vom Alk bis zum Pinguin: Die Gestalt von gefiederten Tieren zeigt erstaunlich genau, wo sie herkommen und was sie fressen.

Quelle: SZ.de

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Paviane eröffnen neue Einblicke in die Evolution des Genoms

Ein Forschungsteam der Vetmeduni Vienna untersuchte die evolutionäre Diversifizierung am Beispiel von sechs Pavian-Arten. Die Ergebnisse der Studie liefern neue spannende Einblicke in die Entwicklung des Genoms – auch in das des Menschen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ein kleiner Fisch gewährt Einblicke in die genetische Grundlage der Evolution

Eine Erbgutanalyse bei Stichlingen zeigt, dass sich isolierte Populationen in einer ähnlichen Umgebung vergleichbar entwickeln. Die Grundlagen dazu sind bereits im Erbgut der genetischen Vorfahren angelegt. Dies berichten Evolutionsbiologen der Universität Basel und der Universität Nottingham in der Zeitschrift «Evolution Letters».

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Evolution von Signalmolekülen schafft neue Ansätze für die Sepsis-Therapie

Kleine Infektionen können tödlich enden: Millionen Menschen sterben jedes Jahr an einer Sepsis, einer überschießenden Reaktion des Immunsystems. Ein neues Signalmolekül, entworfen von einem Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM), hat das Potential, als Basis neuer Sepsis-Therapien zu dienen.
Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie tickt die rote Königin?

Kiel Evolution Center liefert neue Erkenntnisse über die genetischen Grundlagen der Evolutionsdynamik

„Hierzulande musst du so schnell rennen, wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst“: Dieser Rat der roten Königin aus dem Buch „Alice hinter den Spiegeln“ des britischen Schriftstellers Lewis Carroll steht auch für einen grundlegenden Erklärungsansatz in der Evolutionsbiologie.
Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mut zu weniger Reinlichkeit? Bakterien und Co. könnten dabei helfen, Krankheiten zurückzudrängen

Leipzig, Raleigh. Gelten auf unserem Körper und in unseren Häusern die gleichen Gesetze der biologischen Vielfalt wie draußen in der Natur? Wenn ja, wären unsere aktuellen Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung aggressiver Keime teilweise kontraproduktiv. Das schreibt ein interdisziplinäres Forscherteam vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution und schlägt vor, die Rolle der Artenvielfalt verstärkt auch bei Mikroorganismen in den Ökosystemen Körper und Haus zu untersuchen. Die Erkenntnisse daraus könnten bisherige Strategien zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten und resistenten Keimen auf den Kopf stellen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Revolution im Bienenstock: Forscher entdecken Gen, das Bienen zu Sozialparasiten werden lässt

Eine kleine Veränderung im Erbgut der südafrikanischen Kapbiene macht aus den sozial organisierten Tieren kämpferische Parasiten. Sie sorgt dafür, dass die eigentlich unfruchtbaren Arbeiterbienen damit beginnen, selbst Eier zu legen und andere Völker zu bekämpfen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Molecular Biology and Evolution“ beschreibt ein internationales Forscherteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstmals die genetischen Grundlagen für dieses seltene Phänomen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Novemberrevolution: "Entsetzliche Knallerei"

In Berlin eskalierte im Winter 1918/19 die Gewalt: Zivilisten wurden erschossen, Gefangene erschlagen. Befeuert wurden die Exzesse durch Gerüchte und Falschmeldungen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Paläontologie: Der älteste Raubsaurier der Welt kommt aus Italien

Jahrelang haben Forscher an der Rekonstruktion des Skeletts gearbeitet – nun glauben sie: Bei Mailand wurde der älteste bisher entdeckte Raubsaurier gefunden. Er schließt eine Lücke der Vogel-Evolution. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Paläobotaniker entdecken in Jordanien älteste Fossilien dreier Pflanzengruppen

Eine Wiege der Pflanzenevolution haben Wissenschaftler im heutigen Jordanien an der Ostküste des Toten Meeres ausgemacht. Ein Team um die Paläobotaniker Dr. Benjamin Bomfleur und Patrick Blomenkemper von der WWU Münster entdeckte dort Pflanzenfossilien, die aus dem Perm stammen, aber Merkmale tragen, die als typisch für jüngere Fossilien gelten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Das Musikverständnis der Weißbüscheläffchen

Beim Sprechen und Musizieren hängen die einzelnen Worte und Noten voneinander ab. Menschen können diese Zusammenhänge, das heißt die strukturellen Abhängigkeiten, ausgezeichnet wahrnehmen. Der evolutive Ursprung dieser Fähigkeit ist noch weitgehend ungeklärt. KognitionsbiologInnen der Universität Wien haben nun Playbackexperimente mit Weißbüscheläffchen durchgeführt und herausgefunden, dass die Sensibilität für strukturelle Abhängigkeiten bereits im gemeinsamen Vorfahren von Weißbüscheläffchen und Menschen existiert haben könnte. Die Ergebnisse der Studie erschienen kürzlich im Fachmagazin „Evolution and Human Behavior“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Stoffwechsel-Innovation in der Evolution von E. coli entstand durch eine einzige Genübertragung

Bioinformatik: Veröffentlichung in PNAS

19.12.2018 – Das Bakterium E. coli weist zwischen verschiedenen Stämmen eine große genetische Bandbreite auf, die durch Gentransfer mittels Viren zustande kommt. Dr. Tin Yau Pang und Prof. Dr. Martin Lercher von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) identifizierten anhand spezifischer Stoffwechselgene die Umgebungen, in denen verschiedene E. coli-Varianten und ihre Vorfahren leben können. In der aktuellen Ausgabe von PNAS berichten sie, wie sie daraus über 3.000 Stoffwechsel-Innovationen abgelesen haben. Jede einzelne Innovation kam durch die Übertragung eines einzigen, kleinen Genomabschnitts von einem anderen E. coli-Stamm zustande.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie Arten entstehen

Die Geschwindigkeit der Evolution lässt sich einerseits von Fossilien, andererseits von Verwandtschaftsbäumen ableiten – oft jedoch mit abweichenden Ergebnissen. Mithilfe eines neuen Modells haben ETH-Forschende den Widerspruch nun aufgelöst.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft