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Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren

Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.Eine neue Studie des Taï-Schimpansenprojekts in der Elfenbeinküste und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig belegt nun, dass bei Schimpansen verwaiste Söhne weniger konkurrenzfähig sind und weniger eigene Nachkommen haben als solche, die weiterhin mit ihren Müttern leben. Es bleibt die Frage: Was bieten Schimpansenmütter ihren Kindern, das sie gesünder und konkurrenzfähiger macht?

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht. Die Forschenden fanden heraus, dass die Verhaltensvielfalt bei den Schimpansen größer ist, die weiter entfernt von historischen Waldrefugien leben, die unter saisonalen Bedingungen leben, und die eher in Savannenwäldern als in dicht bewaldeten Lebensräumen beheimatet sind.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Allergische Immunantworten helfen bei der Abwehr bakterieller Infektionen

Eine gemeinsame Studie des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Medizinischen Universität Wien und der Stanford University School of Medicine könnte miterklären, warum der Körper im Laufe der Evolution an einem bekannten „Allergiemodul“ festgehalten hat: Der betreffende Baustein des Immunsystems, bestehend aus Mastzellen und Immunglobolin E (IgE) Antikörpern, kann die Widerstandskraft des Körpers gegen sekundäre bakterielle Infektion erhöhen. Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Verständnis des Immunsystems und wurden im renommierten Fachjournal Immunity veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Einblicke in die Evolution

Die langfristige Expression von Genen in den Organen von Wirbeltieren prädisponiert diese Gene dafür, im Lauf der Evolution auch in anderen Organen verwendet zu werden. Darüber berichtet die Zeitschrift „Nature Communications“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Meerechsen auf Galápagos: Proteine analysiert, Retter gesucht

Ein Forschungsteam unter Leitung von Dr. Amy MacLeod zählt mithilfe von Drohnen Meeresechsen auf den Galápagos-Inseln. Ziel des Projekts der Universität Leipzig ist es, die Populationsgrößen dieser vom Aussterben bedrohten Art festzustellen und auch mithilfe von Freiwilligen genau zu verorten – um die Leguane besser schützen zu können. Eine aktuelle Studie zu den Meerechsen zeigt zudem, dass viele der Proteine in den Sekreten spezieller Drüsen der Tiere Teil ihres Immunsystems sind. Prof. Dr. Sebastian Steinfartz, der an der Uni Leipzig die Professur für Molekulare Evolution und Systematik der Tiere innehat, ist einer der Wissenschaftler, die an dieser Studie maßgeblich beteiligt waren.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Krebs mit seinen eigenen Waffen schlagen

Bei zu vielen Krebspatienten versagt die Chemotherapie, weil ihre Tumorzellen resistent gegen die Medikamente geworden sind. Kann die Evolution helfen?

Quelle: Technology Review

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TikTok: In 15 Sekunden berühmt

Mit kurzen Amateurvideos verändert TikTok, wie Popmusik gehört, gemacht und vermarktet wird. Ist das der Untergang des Abendlandes? Nein, eher normale Pop-Evolution

Quelle: ZEIT ONLINE

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Die kontinuierliche Evolution von Krebszellen

Ein neuer Algorithmus zeigt, dass die Zellen eines Tumors fortlaufend ihr Genom umgestalten – eine Evolution im Schnelldurchlauf, die bei zahlreichen Krebsarten vorkommt. Doch welche Veränderungen nützen dem Tumor und tragen zur Metastasierung bei? Sie zu erkennen, könnte zu neuen Therapien beitragen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Viren auf Gletschern liefern Einblick in die Evolution

Ein internationales Team von Wissenschaftlern um Christopher Bellas von der Universität Innsbruck hat das Leben auf Gletscheroberflächen untersucht und stellt mit einer nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichten Studie bisherige Annahmen über die Evolution von Viren in Frage. Sie zeigen, dass Viren auf Gletschern in den Alpen, Grönland und Spitzbergen sich wider Erwarten bemerkenswert ähnlich sind.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schnelle Evolution unter Klimawandel

Team der Universität Tübingen erforscht, wie sich Pflanzen an geringere Niederschläge anpassen

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen für Primaten meist völlig ungesichert

Leipzig/Halle/Cambridge. Weniger als ein Prozent der wissenschaftlichen Literatur zu Primaten bewerten die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen. Dies hat ein internationales Team unter Leitung von Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) und der Universität Cambridge ermittelt. Trotz großer Schutzbemühungen sei dies einer der Hauptgründe für den anhaltenden dramatischen Rückgang von Primaten. Die in BioScience veröffentlichte Studie stellt mehrere Maßnahmen vor, um den Primatenschutz auf eine bessere wissenschaftliche Basis zu stellen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Kontroverse Biodiversitätsversuchsflächen auf dem Prüfstand

Ein Großteil der Erkenntnisse darüber, wie die Menschheit von biologischer Vielfalt profitiert, stammt aus Biodiversitätsversuchsflächen. Kritiker*innen bemängeln seit langem, dass dort Artengemeinschaften wachsen, die in der Natur nicht vorkommen. Senckenberg-Forschende haben daher in einer Studie zum Zusammenhang zwischen biologischer Vielfalt und Ökosystem-Leistungen unrealistische Versuchsflächen identifiziert und in der Analyse ausgespart. Trotzdem änderten sich die Ergebnisse kaum. Dies belege, dass die aus den Versuchsflächen erlangten Erkenntnisse zur biologischen Vielfalt als essentielle Lebensgrundlage der Menschheit valide seien, schreibt das Team in „Nature Ecology & Evolution“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ökosysteme: Was sagen Schwellenwerte wirklich aus?

Umweltpolitische Entscheidungen basieren häufig auf so genannten Kipppunkten. Ein Forscherteam unter Leitung des Biodiversitätsexperten Helmut Hillebrand von der Universität Oldenburg berichtet nun in der Zeitschrift Nature Ecology and Evolution, dass solche Schwellenwerte aus Umweltdaten kaum ablesbar sind. Das Team schließt dies aus einer umfangreichen Datenanalyse.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Babysprache bei Tieren

Babysprache oder „motherese“ ist ein außergewöhnlicher Fall von sozialer Interaktion zwischen Eltern und Kind und spielt eine entscheidende Rolle beim Spracherwerb von Kleinkindern. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Frontiers in Ecology and Evolution veröffentlicht wurde, beschreibt zum ersten Mal ein Phänomen in Fledermausrufen, welches der Babysprache beim Menschen ähnelt. Forscherinnen des Museums für Naturkunde Berlin entdeckten, dass die Weibchen der Großen Sackflügelfledermaus Saccopteryx bilineata die Klangfarbe der Stimme veränderten, je nachdem, ob sie ihre Lautäußerungen an ihre Jungtiere oder einen erwachsenen Artgenossen richteten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Macht das Stadtleben Hummeln größer?

Treiben Städte die Evolution von Hummeln voran? Einen ersten Hinweis dafür liefern Befunde einer neuen Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig: Demnach sind die Insekten in Städten größer und dadurch sogar produktiver als Vertreterinnen derselben Art auf dem Land. Die Unterschiede in der Körpergröße könnten eine Folge der zunehmend zerstückelten Lebensräume in Städten sein, wie das Forschungsteam in der Fachzeitschrift „Evolutionary Applications“ schreibt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Erkenntnisse zur Evolution von bakteriellen Antibiotikaresistenzen

Kieler Forschungsteam untersucht, wie sich die Antibiotikagabe auf die Mechanismen der von Plasmiden vermittelten Vererbung von Resistenzgenen auswirkt

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Umweltbedingungen beeinflussen Nachwuchsformen – CeNak-Studie zur Fortpflanzung bei Meeresschnecken

In manchen Gegenden bringt die Meeresschnecke Planaxis sulcatus Larven zur Welt, in anderen dagegen bereits weiter entwickelte Jungtiere. Ein Forschungsteam um Benedikt Wiggering und Prof. Dr. Matthias Glaubrecht vom Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg weist nun in einer Studie im Fachjournal „BMC Evolutionary Biology“ erstmals nach, dass es sich bei den Tieren tatsächlich um ein und dieselbe Art handelt – und damit um eine besonders gute evolutionäre Anpassung an die Lebensbedingungen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Zwischen Hai und Rochen: Der evolutionäre Vorteil der Meerengel

Meerengel sind Haifische, gleichen mit ihrem eigentümlich flachen Körper aber eher Rochen. Den Ursprung dieser Körperform hat jetzt ein internationales Forschungsteam um Faviel A. López-Romero und Jürgen Kriwet vom Institut für Paläontologie untersucht. Die Ergebnisse veranschaulichen, wie diese Haie sich zu hochspezialisierten, ausschließlich am Boden lebenden Lauerjägern entwickelten und tragen so auch zu einem besseren Verständnis ihrer Bedrohung durch Umweltveränderungen bei. Die Studie erscheint in der Zeitschrift Scientific Reports.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Meinte der Römer wirklich die Pastinake?

Marktfrau mit Früchten: Der flämische Maler Joachim Beuckelaer lebte in der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts und hinterließ zahlreiche Obst- und Gemüsebildnisse.

Vegane Verbindungen von Wissenschaft und Kunst: Zwei belgische Freunde wollen die Evolution von Früchten und Gemüsen mit Hilfe alter Werke rekonstruieren. Keine leichte Aufgabe.

Quelle: FAZ.de

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Schon die Wikinger hatten Pocken

Neue Studie zur Evolution des Pockenvirus in Science*

Das Pockenvirus zirkulierte in Nordeuropa schon im 7. Jahrhundert. Darauf weist die DNA aus Wikingerskeletten hin, die Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der University of Cambridge und der University of Copenhagen jetzt analysiert haben. Das Team hat damit erstmals wissenschaftlich belegt, dass das Pockenvirus Menschen seit mindestens 1.400 Jahren infiziert. Die unerwartete genetische Diversität des Virus könnte auch für die Zukunft relevant sein.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Evolution: Die Beziehungsexperten

Ameisen

Ameisen sind Meister der Symbiose: Sie können Partnerschaften mit nahezu allen Lebewesen, Pflanzen und Bakterien schließen. Über ein Millionen Jahre lang erprobtes Erfolgsrezept.

Quelle: SZ.de

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Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle

Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen. Diese Nervenzellen verfügen über einen speziellen Ionenkanal, der eine Schlüsselrolle beim Auslösen des elektrischen Schmerzimpulses spielt, der an das Gehirn übertragen wird. Einer neuen Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des Karolinska Institutets in Schweden zufolge empfinden Menschen mehr Schmerzen, die die Neandertaler-Variante dieses Ionenkanals geerbt haben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Höhlenfische haben weniger Zellen des angeborenen Immunsystems

Höhlenfische haben eine unerwartete Eigenschaft: Sie können Wissenschaftlern einiges über Autoimmunkrankheiten beim Menschen verraten. Ein internationales Forscherteam hat jetzt die Auswirkungen einer verringerten Parasitenzahl und -infektion auf die Entwicklung des Immunsystems der Höhlenfische untersucht. Das Ergebnis: Höhlenfische haben eine andere Empfindlichkeit gegenüber Immunstimulanzien und weisen eine andere Zusammensetzung von Immunzellen auf. Unter anderem besitzen sie weniger Zellen des angeborenen Immunsystems, die bei Entzündungen eine Rolle spielen. Die Studie ist in „Nature Ecology & Evolution“ erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie die Evolution das Teamwork fördert

Kooperatives Insekt: der Aaskäfer Nicrophorus vespilloides

Die Evolution fördert offenkundig die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Das lässt sich gut bei Aaskäfern beobachten. Elternlose Insekten zeigen sich in einigen Generationen sogar kooperativer als ihre Artgenossen, die von Eltern umsorgt werden.

Quelle: FAZ.de

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Asteriden: Verwandtschaftsverhältnisse von Heidekraut und Tomate geklärt

Die Asteriden umfassen rund 100.000 Blütenpflanzen, vom Heidekraut bis zur Tomate. Ihre Verwandtschaftsverhältnisse waren bislang noch nicht vollständig geklärt. Eine neue Studie der Universität Bonn, der Pennsylvania State University (USA) sowie der Fudan University (China) hat diese Wissenslücke nun ein Stück weit geschlossen. Es ist die weltweit detaillierteste Stammbaum-Analyse, die bislang für die Asteriden durchgeführt wurde. Ihre Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift Molecular Biology and Evolution.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Vom Kommen und Gehen eines Mega-Sees

Forschende des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team in einem abgelegenen Tal in Südäthiopien die 20.000 Jahre zurückreichende Geschichte des Chew Bahir Mega-Sees rekonstruiert. Unter der Leitung von Annett Junginger zeigen die Wissenschaftler*innen, dass der See in seiner Geschichte rapiden Wasserspiegelschwankungen unterlag, welche sich direkt auf die vor Ort lebenden Menschen auswirkten. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Frontiers in Earth Science“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Münchner Botaniker entdeckt neue fleischfressende Pflanzenart aus Madagaskar

Ein internationales Team von Botanikern aus Madagaskar, Brasilien, Frankreich und der Botanischen Staatssammlung München (SNSB-BSM) hat eine neue fleischfressende Pflanze aus der Gattung Drosera (Sonnentau) entdeckt und beschrieben. Die neue Art Drosera arachnoides kommt nur auf Madagaskar vor. Eine genaue Beschreibung der neuen Pflanzenart veröffentlichten die Wissenschaftler nun in der wissenschaftlichen Zeitschrift Plant Ecology and Evolution.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus

Was führte zum Verschwinden der Neandertaler? Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden. Denn dort herrschte vor etwa 40.000 Jahren ein stabiles Klima vor, wie die Analyse eines in dieser Form bisher einzigartigen Tropfstein-Fundes nun belegt. Die Studie des internationalen Teams mit Innsbrucker Beteiligung erschien im Fachmagazin Nature Ecology & Evolution.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Genomstudie an Algen: Neuer Pflanzenstamm entdeckt

Der Quasimodokrebs im Ozean, die hellgelbe Seeanemone im Eis der Antarktis: Neue Arten werden immer wieder mal entdeckt, aber gleich ein ganzer Pflanzenstamm? Das ist einem internationalen Team unter Leitung der Universität Duisburg-Essen (UDE) innerhalb einer Genomstudie gelungen. Das Fachmagazin „Nature Ecology and Evolution“ berichtet darüber in seiner aktuellen Ausgabe.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Erklärung für die extreme Komplexität der Mutationen im Tumorgenom

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum sowie von den Universitäten Cambridge und Edinburgh haben die molekulare Evolution von Tumoren nach der Einwirkung erbgutschädigender Chemikalien durchgespielt. Dabei entdeckten sie, dass die von der Chemikalie ausgelösten Defekte an einzelnen DNA-Bausteinen nicht sofort repariert, sondern über mehrere Runden der Zellteilung weitergegeben werden. Die beiden DNA-Stränge mit ihren voneinander unabhängigen Defekten werden bei der Zellteilung voneinander getrennt, daraus resultieren zwei Tochterzellen mit unterschiedlichen Mutationsprofilen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Forscher*innen untersuchen, wie sich Corona-Maßnahmen auf Tiere auswirken

Um die Ausbreitung der COVID-19 Pandemie zu stoppen, haben viele Länder die Bewegungsfreiheit ihrer Bevölkerung eingeschränkt. Die neue „COVID-19 Bio-Logging Initiative“, an der Wissenschaftler*innen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der Universität Konstanz beteiligt sind, untersucht, wie Tiere auf den Rückgang menschlicher Aktivität reagiert haben. Dazu wurde die Bewegung von Tierarten vor, während und nach der Corona-Krise mit Mini-Sendern verfolgt. Wie das Team im Fachmagazin „Nature Ecology & Evolution“ schreibt, sollen anhand der Ergebnisse Strategien für ein besseres Miteinander von Mensch und Tier entwickelt werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wächter des Nashorns: Der Body und sein Guard

Ein erfolgreiches Gespann: Zwei Madenhacker auf dem Rücken eines Breitmaulnashorns

Warum dulden Nashörner, dass blutschlürfende Vögel auf ihnen herumtanzen? Weil der Madenhacker eine Stufenleiter der Evolution erklommen hat, die den Menschen in die Schranken weist.

Quelle: FAZ.de

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Neandertalergene in der Petrischale

Protokolle zur Umwandlung von pluripotenten Stammzellen (iPSC) in Organoide, Mini-Organe, ermöglichen es Forschern Entwicklungsprozesse in verschiedenen Organen zu untersuchen und den Zusammenhang zwischen Genen und der Herausbildung von Gewebe zu entschlüsseln – insbesondere bei Organen, bei denen kein Primärgewebe zur Verfügung steht. Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Universität Basel nutzen diese Technologie um die Effekte der Neandertaler-DNA in heutigen Menschen zu untersuchen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Hightech-CT offenbart evolutionäre Anpassung ausgestorbener Krokodilverwandter beim Übergang vom Land ins Wasser

Der Baum des Lebens ist reich an Arten, die vom Wasser aufs Land übergegangen sind. Einige Arten nahmen jedoch die entgegengesetzte Richtung. Neue Einblicke in die Anatomie des Innenohrs des prähistorischen Reptils Thalattosuchia enthüllen jetzt Details über einen dieser Wendepunkte der Evolution. Während des Mesozoikums gingen die ausgestorbenen Krokodilverwandten nach einer langen halb-aquatischen Phase vollständig zur marinen Lebensweise über. Während dieses Prozesses passte sich das Skelett der Thalattosuchia schrittweise an den neuen Lebensraum Wasser an. Insbesondere die Anpassung des Gleichgewichtssystems im Innenohr dieses Reptils führte zu einer verbesserten Schwimmfähigkeit.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Verwandtschaft der Proteine

Proteine steuern als eines der wichtigsten Biomoleküle das Leben – als Enzyme, Rezeptoren, Signal- oder Strukturmoleküle. Forscher am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie haben zum ersten Mal die Proteome von 100 verschiedenen Organismen entschlüsselt. Die ausgewählten Organismen stammen aus allen drei Domänen des Lebens: der Bakterien, der Archaeen oder der Eukaryoten. Mithilfe der Massenspektrometrie wurden 340.000 verschiedene Proteine gemessen. Verwandte, in der Evolution erhaltene Proteine können nun erstmals mengenmäßig miteinander verglichen werden. Die Ergebnisse wurden in Nature veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft