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Die Speckschicht des Fischsauriers: Forscherteam mit Göttinger Beteiligung analysiert Hautgewebe

Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat die Zusammensetzung des Hautgewebes eines Ichthyosauriers untersucht. Ichthyosaurier sind ausgestorbene Meeresreptilien, die an heute lebende Zahnwale wie zum Beispiel Delphine erinnern. Die äußerliche Ähnlichkeit dieser fossilen Saurier mit unseren heutigen Meeressäugern deutet darauf hin, dass beide Gruppen ähnliche Strategien entwickelt haben, um sich an das Leben im Meer anzupassen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Nature erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fliegenhirn: DFG-Forschungsgruppe untersucht Schaltkreise und Erinnerung bei der Fruchtfliege

Die neuronalen Prozesse des Erinnerns und ihr Aufbau stehen im Fokus der Forschungsgruppe „Entschlüsselung eines Gehirn-Schaltkreises: Struktur, Plastizität und Verhaltensfunktion des Pilzkörpers von Drosophila“ (FOR 2705), die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtet worden ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie das Gehirn im Schlaf lernt

Welche Aktivitätsmuster im Gehirn auftreten, wenn Menschen Dinge erinnern oder vergessen, haben Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn untersucht. Sie interessierten sich dabei dafür, wie das Gehirn zuvor Gelerntes im Schlaf erneut durchspielt und einspeichert. Dazu zeichnete das Team die Hirnaktivität von Epilepsie-Patienten auf, die zwecks Operationsplanung Elektroden in das Gehirn implantiert bekommen hatten. Ein Ergebnis: Im Schlaf reaktiviert das Gehirn selbst solche Gedächtnisspuren, die es später nicht mehr erinnern kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wo sind die Erinnerungen an die Einschulung geblieben?

Die Einschulung ist für einen jungen Menschen ein besonderes Ereignis. Die meisten erinnern sich noch daran, wo und mit wem sie diesen Tag verbracht haben. Dabei hilft ihnen das episodische Gedächtnis, in dem räumliche und zeitliche Informationen zu persönlichen Erlebnissen verankert sind. Prof. Dr. Magdalena Sauvage vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg erforscht diese Gedächtnisform. Gemeinsam mit anderen Kollegen konnte sie in einer neuen Studie im Fachmagazin PLOS Biology nachweisen, dass räumliche und zeitliche Informationen im Hippocampus sowohl unabhängig voneinander als auch gemeinsam gespeichert werden können und so die Erinnerung an Erlebtes bilden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Galgenberg Bad Belzig 2018 ….ein Sturm als Grabungshelfer

Erinnern wir uns an den letzten Herbst, fällt uns sofort der überall verheerend wirkende Sturm Xavier ein. Auch hier in Bad Belzig, auf dem Galgenberg, hat er seine Spuren hinterlassen. Zahlreiche entwurzelte Bäume lagen verstreut im … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Dürre in Australien: Hier hat das Leben kaum noch eine Chance

Felder verdorren, Vieh verdurstet: Es ist die schwerste Dürre, an die sich Australiens Farmer erinnern können. Luftbilder zeigen das Ausmaß. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Klimawandel: Grüne dringen auf Milliardenfonds zur Klimaanpassung

Trockene Äcker und Hitze erinnern daran, dass Deutschland Klimafolgen ignoriere, sagen die Grünen. Sie fordern neue CO2-Abgaben für den Energiesektor und die Industrie. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Fans basteln Nachfolger für Day of the Tentacle

Inoffizielle Version

Fans basteln Nachfolger für Day of the Tentacle

Beim Titel "Day of the Tentacle" dürften sich viele Gamer an vergangene Zeiten erinnern. Einige Fans sorgen nun für eine Fortsetzung. Ein kostenloser Download steht im Netz bereit.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Deutsche Juden: "Keiner will sie"

Vor 80 Jahren diskutierten die westlichen Staaten in Évian, wer die deutschen Juden aufnimmt. Die Argumente von damals erinnern an die heutige Debatte um Geflüchtete. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Die Welt im Kristall

Wer dieser Tage das Foyer der Dortmunder Unibibliothek betritt, findet sich plötzlich in einer verzauberten Welt wieder. Mehrere der kahlen Backstein-Wände sind mit bunten Bildern gepflastert, die an die verschiedensten Formen erinnern: Vögel, Farne, Baumrinde, Van-Gogh’sche … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Möbel fürs Kunstmuseum

Ein wenig an Laubsägearbeiten erinnern Peter Qvists filigrane Möbel.

(Mehr in: Technology Review)

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Syrische Geflüchtete: Heimat in der Berliner Seele

Viele Geflüchtete aus Syrien versuchen, in Berlin eine neue Heimat zu finden. Dabei entdecken sie Orte, die sie an zu Hause erinnern. Sie kartografieren die Stadt neu. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Neuseeland: Forscher entdecken Monster-Pinguin

Die Körpermaße erinnern eher an die eines Boxers als an die eines Vogels: In Neuseeland haben deutsche Forscher fossile Überreste von Pinguinen entdeckt, die über hundert Kilo wogen und so groß waren wie ein Mensch. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Besser orientiert mit Karten zum Sehen und Hören

Menschen können sich auf Landkarten Orte besser merken, wenn ihnen der Ortsname nicht nur geschrieben vor Augen steht, sondern auch vorgelesen wird. Zu diesem Ergebnis kommen Kartografen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Prof. Dr. Frank Dickmann und Dr. Dennis Edler. Dieser Effekt tritt aber nur dann auf, wenn die Probanden sich an den Ortsnamen auch korrekt erinnern. Haben sie den Namen vergessen, können sie auch den Ort nicht besser wiederfinden. Die Forscher führen das darauf zurück, dass das Gehirn Identität und Lage eines Orts unterschiedlich verarbeitet und zunächst verknüpfen muss. Sie berichten im Journal Plos One vom 23. Oktober 2017.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Lernen: So merken Sie sich alles

Vokabeln, Namen, Fakten – wie kann man sich besser erinnern? In diesem Training lernen Sie eine Merktechnik, mit der Sie Wissen in ihrem Gedächtnis verankern. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Molekulare Basis für Gedächtnis und Lernen

Lernen und Erinnern sind zwei wichtige Funktionen des Gehirns, die auf der Formbarkeit (Plastizität) des Gehirns beruhen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Cell Reports“ berichten Forscherinnen der Goethe-Universität, wie ein Trio von Schlüsselmolekülen diese Prozesse steuert. Daraus ergeben sich auch neue Anhaltspunkte für die Alzheimer-Therapie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wir sagen dir, woran du dich erinnerst

Der Mensch ist vergesslich. Daher sollen künftig digitale Helfer dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Wer aber bestimmt, an was wir uns erinnern?

(Mehr in: Technology Review)

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Glyphosat: Gift im Bier – die Zweite

Erinnern Sie sich noch an die Glyphosat-im-Bier-Meldung? Neue Stichproben zeigen: Nun sind weniger Rückstände drin. Toll! Nur war das Pflanzengift im Bier nie gefährlich. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Braincast 350a – Kontrafaktisches

content Sie erinnern sich – ich hatte Isaac van Deelen interviewt. Das zog sich, und in der Zeit hat der Mann einfach einen eigenen Film gemacht. Was soll ich sagen – er ist besser: (Mehr in: KosmoLogs)

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Wie skurril darf’s denn sein?

Es ist nun schon etwas her, dass es durch die Presse ging: Das Einstein-Podolsky-Rosen-Experiment (EPR-Experiment) ist erneut zugunsten der Quantenmechanik ausgegangen. Doch was bedeutet es eigentlich, wenn es anders wäre? Die klassische Physik würde das nicht mehr retten.

Im verlinkten Spektrum-Artikel, ist das Experiment und sein theoretischer Hintergrund bereits gut und ausführlich erklärt. Auch ich habe 2011 schon grundsätzliches zu diesen Experimenten geschrieben, deshalb hier nur eine kurze Beschreibung:

In EPR-Experimenten werden an der Quelle verschränkte Photonenpaare erzeugt. Je ein Photon jedes Paares wird über Spiegel oder Lichtwellenleiter zu den Empfängern A und B geleitet. Dort werden willkürlich die Polarisationen der Photonen in drei verschiedenen Winkeln gemessen. Dann werden die Statistiken der Korrelationen, also der Wenn-dann-Beziehungen zwischen den Messungen ausgewertet.

Die Quantenmechanik macht hier eine andere Voraussage, als jede klassische Theorie machen würde: Sie geht davon aus, dass an der Quelle zwar die Korrelation, nicht aber die konkrete Eigenschaft der einzelnen Photonen festgelegt wird. Jedes Photon befindet sich laut Quantenmechanik in einem Schwebezustand aller möglicher Polarisationsrichtungen und es ist nur festgelegt, dass das in B gemessene Photon eine um 90° gedrehte Polarisation gegenüber dem in A gemessenen hat.

Klassische Physik ist dagegen real und lokal. Das heißt, die Photonen sollten bereits an der Quelle je eine eindeutige reale Polarisationsrichtung mitbekommen, die dann an den Empfängern A und B lokal gemessen werden können, ohne dass die Art der Messung in B das Ergebnis in A beeinflussen kann oder umgekehrt. Solch eine Beeinflussung hat Einstein als „spukhafte Fernwirkung“ zurückgewiesen.

Die klassische Vorhersage ist strenger und setzt ein Maximum für mögliche Korrelationen, das von der Quantenmechanik verletzt wird. Diese Verletzung ist durch die Bellschen Ungleichungen definiert. Sie wurde im genannten Experiment einmal mehr nachgewiesen.

Die immer weitergehenden Experimente werfen die Frage auf, ob die klassische Physik überhaupt noch zu retten ist. Die Antwort ist überraschend einfach: Nein.

Bereits das einfachst mögliche Experiment mit Quelle und den Messungen A und B auf einem optischen Tisch kann den Verdacht Einsteins widerlegen. Dieser Verdacht war, dass die Unbestimmtheit des Quantenzustands vor der Messung nur unsere Unkenntnis wiederspiegelt. Die Polarisation beider Photonen, so vermutete Einstein, liegt an der Quelle bereits fest und uns fehlt nur die vollständige theoretische Beschreibung des Prozesses. Diese Annahme ist mit den ersten Überprüfungen der Bellschen Ungleichungen in den 1970er und 80er Jahren widerlegt.

Was dann noch zu überprüfen war, ist die Frage, ob mit einer Erweiterung der Quantenmechanik die Lokalität und Realität der Natur gerettet werden kann. Wir erinnern uns: Die Quantenmechanik ist entweder nicht Lokal, weil sie beide Photonen gemeinsam durch eine ausgedehnte Wellenfunktion beschreibt. Oder sie ist nicht realistisch, weil sie den Photonen bis zur Messung keine reale Polarisation zuschreibt. Weil die Realität erst bei der Messung entsteht.

Realität und Lokalität ließe sich retten, wenn sich nachweisen ließe, dass die Wellenfunktion ein reales Feld ist, das bei der Messung in A zerfällt. Dieser Zerfall könnte dann in Lichtgeschwindigkeit oder etwas langsamer die Information, was in A gemessen wurde, nach B übertragen. Um diese Informationsübertragung auszuschießen, müssen die Messungen A und B möglichst gleichzeitig und weit voneinander entfernt durchgeführt werden. Die Messungen müssen raumartig getrennt durchgeführt werden. Das gelang Anton Zeilinger und seinem Team Ende der 1990er Jahre in Innsbruck. Seit diesem Experiment ist klar, dass Realität und Lokalität nicht durch explosionsartigen Zerfall einer realen Wellenfunktion zu retten sind.

Das neue Experiment desselben Professors, heute in Wien, widerlegt einen weiteren skurrilen Rettungsversuch: Was, wenn die Erzeugung des Photonenpaars und die Messungen an A und B so konzertiert sind, dass es nur so aussieht als sei die Quantenmechanik richtig? Zeilinger und co. präsentieren ein Experiment, dessen Ausgang schon vor über 600 Jahren beeinflusst worden sein müsste, wenn die Welt klassisch funktioniert aber dennoch die Bellschen Ungleichungen verletzt werden.

Ich bin froh, dass das Experiment wiedermal die Quantenmechanik bestätigt. Alles andere würde auf eine Welt hindeuten, die noch verrückter ist als die Quantenmechanik. An die hab ich mich wenigstens gewöhnt.

Der Beitrag Wie skurril darf’s denn sein? erschien zuerst auf Quantenwelt.

(Mehr in: Quantenwelt)

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Napoleon, Karl der Große und die Bauwirtschaft

An der L 419 nahe Ingelheim am Rhein gibt es ein bemerkenswertes Denkmal. Häufig als „Napoleonstein“ bezeichnet, unterscheidet es sich von den sonst mit diesem Namen belegten Denkmalen. Die erinnern an die Gefallenen der napoleonischen … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Russische Raketen: Schon wieder Qualitätsprobleme

Die Moscow Times berichtet in zwei aktuellen Artikeln, dass es in der russischen Raketentechnik zu Vorfällen gekommen ist, die eigentlich eher an die Jelzin-Ära erinnern. (Mehr in: BrainLogs)

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Geographie-Quiz: Sind Sie so schlau wie ein Viertklässler?

Erinnern Sie sich an Ihren Sachunterricht? An die Schulstunden über Bundesländer, Hauptstädte und die höchsten deutschen Berge? Dann dürfte dieses Quiz kein Problem für Sie sein. Oder? (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Erinnerungen ab dem 5. Schwangerschaftsmonat

Die Struktur des DENKENS – ist bewusst wahrnehmbar

von Kinseher Richard, Kelheim, 2016

Die sogenannte Nahtod-Erfahrung'(NTE) lässt sich als systematisch und strukturiert ablaufender Erinnerungsprozess beschreiben; bei dem bewusst erlebt wird, wie das Gehirn einen einzelnen Reiz/Gedanken verarbeitet: Continue reading „Erinnerungen ab dem 5. Schwangerschaftsmonat“

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Bäume des Lebens wurzeln in Jena

Wissenschaftshistoriker der Universität Jena erinnern in „Nature“ an 150 Jahre Stammbäume
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Episodisches Gedächtnis: Ich weiß, was Du getan hast: Hunde erinnern sich gut

(Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Das Rätsel….

…das es zu Anfang zu lösen galt – Sie erinnern sich? die vergrabenen Damenschuhe-  wurde von einer Leserin aus Thüringen vorbildlich und in Kleinstarbeit gewissenhaft gelöst. Heute nun nahm sie den weiten Weg von Thüringen … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Ökosysteme in Oberfranken erinnern sich: Wie der ‚saure Regen‘ neue ökologische Probleme verschärft

Andreas H. Schweiger M.Sc., der an der Universität Bayreuth den Masterstudiengang ‚Biodiversität und Ökologie‘ absolviert und hier vor kurzem in der Ökologie/Biogeografie promoviert hat, erhält den Bernd-Rendel-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In seiner Doktorarbeit zeigt er unter anderem, wie die Schäden, die der ‚saure Regen‘ in den 1980er Jahren im Fichtelgebirge und im Frankenwald angerichtet hat, bis heute nachwirken. Einige Jahrzehnte später können sie – in Wechselwirkung mit neuen Umwelt- und Klimafaktoren – unerwartet zu einer Verschärfung ökologischer Herausforderungen beitragen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Krebsforschung: Den Tumor molekular verstehen, neue Ansatzpunkte für Medikamente finden

Ein Interview mit dem Biologen Dr. Tilman Brummer.

Woran forschst du derzeit?
Tilman Brummer: Meine Arbeitsgruppe und mich interessieren die Mechanismen, mit denen Signale in Zellen verarbeitet werden, und wir erforschen, wie diese Verarbeitung oder Regulation bei Erkrankungen zum Beispiel durch Mutationen in Signalleitenden Proteinen durcheinander gebracht wird. Wir wollen Ansatzpunkte für neue Medikamente schaffen und auch sehen, wie bereits existierende Medikamente im Detail mit Zielstrukturen wechselwirken. Das ist häufig noch gar nicht so bekannt. Ein Beispiel: Vor Kurzem haben wir gezeigt, dass die Medikamente Sorafenib und Axitinib – die bislang nur für Nieren- und Leberkrebs zugelassen sind – auch bei chronischen myeloischen Leukämiezellen, kurz CML, Wirkung zeigen und deren Resistenz gegenüber anderen Krebsmedikamenten brechen können. Sie könnten daher auch CML-Patienten helfen, vor allem, wenn diese eine Resistenz gegenüber ihrer bisherigen Medikation entwickelt haben. Wir interessieren uns vor allem für B-Raf – das ist eine Kinase, die eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle der Zellteilung spielt. Etwa acht Prozent aller menschlichen Tumorerkrankungen entstehen durch Mutationen des Gens BRAF, das für die Kinase B-Raf kodiert.

Wie bist du zur Wissenschaft und zur Krebsforschung gekommen?
Ich habe mich schon früh für Wissenschaft interessiert, aber für viele verschiedene Fächer: Ich hatte Interesse an der Natur allgemein, an Astronomie, aber auch an Geschichte und Archäologie. Nach meiner Schulzeit wusste ich, dass ich in die Lebenswissenschaften gehen will, aber hatte mich noch nicht zwischen Medizin und Biologie entschieden. Dann habe ich Zivildienst als Pflegedienst-Helfer auf einer Station der Inneren Medizin geleistet. Zu sehen, was Tumore auslösen bei Patienten, die man täglich pflegt, war eine prägende Erfahrung. Rückblickend war das auch deshalb wichtig für mich, weil ich den Krebs dadurch jetzt nicht nur molekular besser verstehe, sondern ihm wirklich ins Auge geblickt habe.

Gibt es eine bestimmte Situation oder einen Patienten, an den du dich erinnerst?
Ich kann mich noch an einige Patienten erinnern, manche Schicksale verfolgen einen bis heute. Es gab einen Fall, bei dem mich die Medizin besonders begeistert hat: Ein Patient sollte aufgrund seines aggressiven Tumors eine hohe Dosis Chemotherapie bekommen. Doch dies war nur eingeschränkt möglich, da die optimale Dosis die Zahl seiner weißen Blutkörperchen sehr herabgesetzt hätte. Eine Chemotherapie entfernt alle Zellen, die sich schnell teilen, auch die für die Immunabwehr wichtigen weißen Blutkörperchen. Deswegen ist der Patient immunsupprimiert, was vor allem früher häufig die Dosis der Chemotherapie eingeschränkt hat. Zum Zeitpunkt meines Zivildienstes (Anfang der 90er Jahre) waren gerade die ersten rekombinanten Wachstumsfaktoren verfügbar, die die Bildung von weißen Blutkörperchen angeregt haben. Wir konnten diesem Patienten ein solches gentechnisch hergestelltes Medikament geben: Das hat die Menge an weißen Blutkörperchen in seinem Körper wieder viel schneller hergestellt und somit konnte auch eine effektivere Chemotherapie verabreicht werden. Ich habe häufig einen Blick auf seine Laborberichte geworfen und war verblüfft von den Ergebnissen. Es war beeindruckend zu sehen, dass eine damals recht neue Entdeckung, gefunden an der Laborbank, bei einem Patienten eine so tolle Wirkung zeigt.

Was ist momentan die größte Herausforderung, die du in deiner Forschung bewältigen musst?
Was unglaublich viel Zeit in Anspruch nimmt, ist das Einwerben und Verwalten von Forschungsgeldern. Das ist eine der größten Herausforderungen.

Was ist für dich das Faszinierendste an deiner Forschung, was macht dir am meisten Spaß?
Dazu gehören diese Momente, in denen man etwas versteht, was man untersucht hat. Wenn man beispielsweise über ein Protein gestolpert ist und schließlich seine Funktion aufgeklärt hat. Und ich freue mich, wenn ich das Gefühl habe, ein Menschenleben positiv beeinflusst zu haben. Vor einigen Jahren haben mein Team und ich zum Beispiel eine seltene BRAF-Mutante funktionell charakterisiert, die BRAFinsT. Wir konnten zunächst nachweisen, dass die insT-Mutation tatsächlich B-Raf aktiviert und Zellen krebsartig verändern kann. In Kooperation mit Kollegen aus San Francisco haben wir im Anschluss gezeigt, dass B-Raf-Inhibitoren, die für andere BRAF-mutierte Proteine zugelassen sind, auch bei dieser Mutation wirken. Aus diesem Grund haben die Ärzte in San Francisco eine klinische Studie so konzipiert, dass Patienten, die in ihrem Hirntumor statt der häufigeren BRAFV600E Mutation die wesentlich seltenere BRAFinsT Mutation aufwiesen, nun auch in eine klinische Studie mit dem für B-RafV600E entwickelten Wirkstoff Vemurafenib aufgenommen werden. Allein die Tatsache, dass wir durch unsere Forschung Ärzte auf der anderen Seite des Planeten dazu veranlasst haben, darüber nachzudenken, solche Patienten in einen klinischen Versuch miteinzubeziehen, war ein schönes Ereignis für mich. Das war keine Riesen-Entdeckung und kein Nature-Paper, aber es hat vielleicht doch ein Menschenleben positiv beeinflusst.

Was motiviert dich generell bei deiner Arbeit?
Ich glaube, ich bin ein sehr wissenschaftlich denkender Mensch, daher motiviert mich meine eigene Neugier, Dinge zu verstehen. Mich interessiert die Grundlagenforschung. Aber ich sehe auch die Möglichkeiten, die unsere Forschungen leisten können, um zum Beispiel Tumortherapien hinsichtlich ihrer Wirkungsweise besser zu verstehen und effektiver und sicherer zu gestalten. Das sehe ich als sehr starke Motivation. Grundlagenforschung und Anwendung sind für mich zwei Seiten derselben Medaille und man kommt schneller von der Grundlagenforschung in die angewandte Forschung als man manchmal denkt. Gerade deswegen ist es wichtig, die Grundlagenforschung zu fördern: Weil wir gar nicht überblicken können, wie schnell die Erkenntnisse genutzt werden können.

Wodurch findet du im Alltag Ausgleich?
Ich höre gerne Musik und gehe gerne in die Natur – egal ob für einen Spaziergang, eine Mountainbike-Tour oder zum Langlaufski-Fahren. In der Natur kann ich gut abschalten und komme auch manchmal auf gute Ideen. Die Idee, dass B-Raf durch eine Feedbackschlaufe phosphoryliert wird, kam mir zum Beispiel auf dem Mountainbike. Es ist schon wichtig, mal aus dem Labor rauszugehen. Wissenschaft ist ein Job, bei dem man, wenn man erfolgreich sein will, hundert Prozent und mehr geben muss. Aber man kann nicht seine Anwesenheit an der Laborbank mit Erfolg gleichsetzen. Eine gewisse Korrelation gibt es, Experimente machen sich nicht von alleine. Aber Experimente, die man wegen mangelnder Konzentration schlecht durchführt, bringen einen auch nicht weiter.

Wenn du Nachwuchsforschern einen Rat geben könntest, welcher wäre das?
Macht das, was euch hochgradig interessiert, motiviert und an die Laborbank treibt. Man muss das verfolgen, was einen wirklich fasziniert, und sollte nicht irgendwelche Trends verfolgen, wie bestimmte Forschungsrichtungen, die gerade en vogue sind. Ein Trend in Deutschland ist derzeit auch, dass man als PostDoc unbedingt in ein anderes Land gehen soll. Meiner Meinung nach sollte man das aber nicht als ein Muss ansehen. Einerseits hat mich mein PostDoc-Aufenthalt in Australien sehr weitergebracht. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen und kann jedem empfehlen, mal in einem anderen Labor in einem anderen Land zu arbeiten. Andererseits kann das einfach nicht jeder machen, aus privaten oder familiären Gründen zum Beispiel. Es sollte daher keinen Nachteil haben, wenn man sich entscheidet, hier zu bleiben.

Was möchtest du in Zukunft mit deiner Forschung erreichen?
Ich bin mit der Forschung, die ich momentan mache, zufrieden und hoffe, dass es gut weiterläuft. Primär will ich neues Wissen schaffen und ich hoffe, dass wir noch viele neue spannende Sachen entdecken. Und wenn das einen Grundstein legt um Anwendungen oder neue Therapien zu schaffen, dann ist das super.

Artikel im Freiburger Forschungsmagazin uni’wissen über Tilman Brummer und seine Forschung:
www.pr2.uni-freiburg.de/publikationen/uniwissen/uniwissen-2016-1/page1.html#/8

Lebenslauf von Tilman Brummer:
www.mol-med.uni-freiburg.de/mom/brummer/cur

(Mehr in: BrainLogs)

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Blick zurück im Zorn ? Oder: Gab es Bazillen auf dem Mars? Ein Rückblick.

Is there Life on Mars ?, das fragten sich schon David Bowie und sein Produzent Tony Visconti Anno 1973. Ein paar Jahrzehnte später sah es dann so aus, als ob darauf tatsächlich eine Antwort gefunden wurde.

20 Jahre ist es also her. Damals, in der fernen Vergangenheit der 90er also (Himmel, dieses Jahr ist das 25te Abitreffen. Alt, ich bin wirklich alt). Flauschige Schul-, Zivi-, Studenten-, und sogar erste Doktorandenjahre (persönlich wahrlich ein bewegtes Jahrzehnt). Der Durchbruch für Internet,  Handys, Grunge (erinnert sich wer ?) und Pokemon (ja, alles schon mal dagewesen).
Und am 7.August 1996 hielt der Präsident der USA, Bill Clinton (irgendwie auch verwandt mit der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton) eine Fernsehansprache. Und zwar über einen Meteoriten. Kommt auch nicht alle Tage vor – außer in Filmen, wenn was Größeres von oben droht… Impakt-Filme waren übrigens auch in Mode in den 90ern, Deep Impact und Armageddon (bäh).

Um was ging es denn? Erst mal um einen Meteoriten, ALH 84001. Hier zeitgenössische Artikel im Spektrum, Bild der Wissenschaft, und dem Spiegel. Prima Zusammenfassung vom wie immer zuverlässigen PSRD auf Hawaii hier, und hier vom Lunar and Planetary Institute LPI in Houston. ALH heißt: Kommt von den Alan Hills in der Antarktis. Da kommen bekanntlich viele Meteorite her. ALH 84001 ist ein SNC-Meteorit, wie die Marsmeteorite auch genannt werden. SNC steht für die drei grundlegenden Typen: Shergotitte, Nakhlite und Cassignite. Aber ALH84001 passt nicht ganz ins Schema, weshalb er auch als SNC-Orthopyroxenit bezeichnet wird (hier der Eintrag im Katalog der Meteoritical Society). Der Meteorit besteht also vor allem aus dem gängigen Eisen-Magnesiumsilikat Orthopyroxen. Das hat jetzt aber erst mal nichts mit den Lebenspuren zu tun.

Interessant wird es bei den weiteren Mineralen. Denn darunter findet sich ein eisenreiches Karbonat, Siderit. Zu den Karbonaten gehört auch der Kalzit, gemeinhin als Kalkstein bekannt. Das ist schon mal interessant, weil sich dieser gerne in Wasser bildet. Das alleine hat aber immer noch nichts direkt mit Leben zu tun, aber halt schon eine wichtige Grundlage. Dann waren da die PAH – Polyzyklisches Hydrokarbon. Das kann schon was mit Leben zu tun haben, nämlich als Zerfallsprodukt (z.B. in Kohle). Das wäre dann doch schon mal was. Eine weitere mineralogische Spur waren dann spezielle, längliche Anordnungen und Formen von Eisenoxid (Magnetit) und Eisensulfiden, die an Überbleibsel irdischer Bakterien erinnern – Nanofossilien. Diese wurden zusammen mit den Karbonaten gefunden. Diese wurmartigen Objekte waren allerdings deutlich kleiner (ein paar hundert Nanometer) denn die Überreste ihrer potentiellen irdischen Kollegen (im Mikrometer-Bereich). Das alles Zussammen war die Grundlage für die These, dass es sich um extraterrestrische Fossilien handelte.

Das Gebiet  der Astrobiologie hat unter vielen Kollegen den Ruf des spekulativen, mit einem Hang zu Schnellschüssen. Vor 1996 war Astrobiologie eher untergeordnet. Die beiden Vikings in den 70ern hatten zwar Experimente an Bord, die Leben nachweisen sollten. Aber so richtig ernst wurde die Astrobiologie als Forschungsrichtung eigentlich nicht genommen. Die meisten Forscher auf dem Gebiet waren/sind Geowissenschaftler und Physiker, die sich an Gestein oder Eis abarbeiten. Mit der Entdeckung änderte sich dieses. Die Suche nach Leben (nicht nur) auf dem Mars trat in den Vordergrund in den Planetary Sciences, Gelder flossen plötzlich üppig für alles in dieser Richtung. Was natürlich bei denjenigen, die auf anderen Feldern forschten dann auch nicht so gut ankam. Zunächst überwog aber wohlwollendes Interesse, kein Wunder, war zunächst mal eine spektakuläre, fundamentale Entdeckung. Dann aber drehte sich Wind und Stimmung in der Branche ziemlich schnell.

Grund für den Rückschlag spielte war unter anderem, dass die NASA-Gruppe sich nicht richtig an die Gepflogenheiten in der Branche hielt. Anstatt erst das Ganze ’seriös‘ zu veröffentlichen, oder sich der wissenschaftlichen Öffentlichkeit generell zu stellen, wurden die Ergebnisse eben zuerst auf der Pressekonferenz verkündet. Dazu gab es nur wenige Wochen vorher auf der Meteoritical Society Conference damals in Berlin (wie auch dieses Jahr !) die Möglichkeit, oder Anfang des Jahres auf der LPSC. Das kam nicht so gut an. Wobei es durchaus Andeutungen gab, in welche Richtung die Forschung ging, siehe ein Tagungsabstrakt ein Jahr vorher.

Zunächst also wurde ordentlich geforscht. Ein Problem war der Mangel an brauchbaren Proben – Marsmeteorite sind und waren nicht so häufig. Schaut man sich die Veröffentlichungen zum Thema an, so scheint es dann zur LPSC 1997 so richtig losgegangen zu sein. Und zwar sprichwörtlich, die Stimmung in den Mars-Sessions zum Thema war so aufgeheizt, wie ich es mir in jüngeren Jahren vorgestellt habe.  Und noch 4 Jahre später haben sich die Vertreter beider Stämme gar übelst verbal während der speziellen Session angegangen, war für mich als kleinen Doktoranden damals schon beeindruckend. Der Split ging durch Familien, es gab mindestens einen Fall wo ein Familienmitglied auf der Pro, der andere auf der Gegen-Seite dabei war.

Ein Fokus der Forschung zum einen auf den Karbonaten – deren Aufbau und Zusammensetzung erlaubt Rückschlüsse auf die Entstehungsbedigungen. Dummerweise ergaben diverse Studien Temperaturen von knapp über Nullpunkt bis hin zu 700°C. Außerdem deutete einiges auf einen komplexen Entstehungsprozess in verschiedenen Stufen (ältere Papers in Meteoritics&Planetary Science sind tatsächlich frei zugänglich, lobenswert) hin, mit Anzeichen für eine chemische Verbindung zu anderen Verwitterungsprodukten wie Tonmineralen. Es gibt Anzeichen für Impaktschock in den Karbonaten – und die generierte Hitze konnte den eisenreichen Siderit zerlegen – und dabei kann Magnetit entstehen, in der Form, wie in ALH 84001 beobachtet. Die Magnetite können also generell auch mit anderen Prozessen erklärt werden, nicht nur biologischen. Wie man an dem Abstrakt sieht, war auch noch 2010 die Stimmung etwas … sagen wir mal angespannt. Hier das Gegenstück von der ‚Pro‘ Seite.

Und dann das organische Material. Ein Paper von Mikhail Zolotov bringt alle drei Säulen der Argumentation in einem Modell zusammen – in dem das organische Material in einem Impakt (vielleicht mit vorhergehenden magmatischen Prozessen) abiotisch generiert wurde. Auch zeigten die PAH keine räumliche Korrelation mit den Karbonaten, was zu erwarten wäre – sie sind wohl terrestrische Kontamination z.B. durch die Treibstoffe der Fahrzeuge der Expedition, die die Proben einsammelte.

Alles also sehr, sehr kompliziert. Und es wird noch immer ordentlich geforscht. Aber die Sache war halt bei weitem nicht so Eindeutig, dass es zwingend auf Leben auf dem Mars hindeutet. Wobei mich rückblickend doch etwas erstaunt, was für Wellen die wenigen Indizien ausgelöst haben. Heute würde das (natürlich dank der Erfahrung damals) nicht wohl ganz so gehypt werden. Andererseits – die Mode, auch wackeligste Entdeckungen mit großen, laut angekündigten Pressekonferenzen in die Welt zu setzten, entstammt wohl auch aus dieser Zeit.

So was bleibt von dem Ganzen? Durchaus viel. Das der Mars heute ein derart gut erforschter Planet ist, dürfte auf die Sache zurückgehen. Wobei natürlich auch so der Mars wieder deutlicher ins Zentrum des Interesses geraten wäre, einige Raummissionen waren zum Zeitpunkt der Affäre schon in fortgeschrittenem Zustand. Aber heute ist der rote Planet der nach der Erde wohl am besten erkundete Himmelskörper. Die Wissenschaft ist inzwischen so weit, das hier nicht ein Körper einfach mal abfotografiert wurde und gut wars.  Heute haben wir eine praktisch kontinuierliche Beobachtung, so das auch aktive Prozesse auf dem Planeten recht zeitnah verfolgt werden können. Und dabei geht es nicht nur um einen Haufen Steine –  ein schönes Beispiel ist die Arbeit eines Kollegen hier in Münster, der an Staubteufeln,  Luftschwirbeln in der Marsatmosphäre forscht.

Und wie gesagt, geforscht wird an ALH 84001 nach wie vor ordentlich. Und die Arbeitsgruppe, die das ganze ins Rollen brachte, steht auch nach wie vor zu den Ergebnissen.

Und es wurde einiges an Grundlagenforschung betrieben. Zentraler Punkt war natürlich, wie überhaupt so ein Brocken von einer Planetenoberfläche in einer Art und Weise in den Weltraum geschleudert werden kann, so dass organisches Material in erkennbarer Form durchkommt. Ganz zu schweigen von der feindlichen Umgebung des Weltalls. Das inspirierte Studien in diese Richtung. Aber dazu mehr ein anderes Mal.

Fazit: Vielleicht nicht ganz ein Look back in Anger (obligatorische Bowie-Referenz zum Abrunden am Schluss, Meiner Meinung nach eines seiner besten Lieder).

(Mehr in: BrainLogs)

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Protein-Pärchen machen’s möglich: Zellen erinnern sich

Auch einzelne Zellen sind fähig, sich an Informationen zu erinnern, wenn ihre Proteine ihnen dazu den Befehl erteilen. Forscher am Biozentrum der Universität Basel haben herausgefunden, dass sich Proteine zu Pärchen verbinden und so das Signal zur Speicherung von Informationen im Zellgedächtnis geben. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt im Fachjournal «Cell Reports» veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Migräne als Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen

Nicht oft widmet eine der renommierten Zeitschriften aus der Reihe von Nature Reviews der Volkskrankheit Migräne ein »Research Highlight«. Das letzte mal, an das ich mich erinnern kann, war 2010. »Magnetschlag auf den Hinterkopf« überschrieb ich damals den Blogpost – lange einer der meistgelesenen Beiträge (aktueller hier beschrieben). Nun gibt es wieder ein »Research Highlight« über Migräne. Nicht in Nature Review Neurology, sondern in Nature Review Cardiology. Kardiologie – damit ist die Meldung fast verraten: Migräne gilt als Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Originalstudie stammt von einemweiter (Mehr in: BrainLogs)

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Link: The Civil War Prisoner Camp That Became a Place of Horror | Smithsonian

Erinnern wir uns daran, wie ritterlich die konföderierten Gentlemen aus Margaret Mitchells Gone With the Wind wirklich waren: The Civil War Prisoner Camp That Became a Place of Horror | Smithsonian. (Mehr in: BrainLogs)

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T ist für Titanit – Mineralogisches Alphabet – #thinsectionthursday

Im Dünnschliff finden sich manchmal keilförmige, beidseitig zugepitzte Kristalle, die mit ihrem spitz-rautenförmigen Querschnitt entfernt an Briefkuvert erinnern, Titanit. Diese Kristalle haben dem Mineral auch seinen zweiten Namen „Sphen“ eingetragen, griechisch für Keil. Nach Maßgaben der Internationalen Mineralogischen Gesellschaft IMA ist dieser Name aber zu vermeiden und ausschließlich der Name Titanit zu verwenden. Dennoch findet sich die Bezeichnung Sphen immer wieder auch in neueren Publikationen. (Mehr in: BrainLogs)

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Mentale Zeitreisen: Ein rein menschliches Phänomen

Ist es alleine Menschen möglich, sich an persönlich Erlebtes zu erinnern und in mentalen Zeitreisen die Vergangenheit, aber auch die Zukunft durchzuspielen? Oder besitzen auch Tiere diese Fähigkeit? Bis zu einem gewissen Grad ja, meinen drei Wissenschaftler, die diese schon lange währende Diskussion mit einem neuen theoretischen Modell bereichern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Zeitschrift „Neuroscience and Behavioral Reviews“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft