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Mehr Bioplastik führt nicht zwingend zu mehr Klimaschutz

Bioplastik wird gerne als umwelt- und klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen auf Erdölbasis vermarktet. Eine Analyse der Universität Bonn legt nun aber nahe, dass eine Umstellung auf pflanzenbasierte Kunststoffe weniger positiv wirken könnte als gedacht. So dürfte eine steigende Nutzung von Bioplastik den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen zunächst sogar erhöhen. Die Studie erscheint in den „Environmental Research Letters“, ist aber bereits online abrufbar.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Industrielle Ausgangsstoffe biologisch produzieren

Die Industrie verbraucht große Mengen Erdöl, um daraus Ausgangsstoffe für Medikamente, Kosmetik, Kunststoffe oder Lebensmittel herzustellen. Diese Prozesse kosten jedoch viel Energie und erzeugen Abfall. Nachhaltiger sind biologische Verfahren mit Enzymen. Die Eiweißmoleküle können unterschiedlichste chemische Reaktionen katalysieren, ohne Hilfsstoffe oder Lösungsmittel zu verbrauchen. Jedoch sind sie teuer und daher bislang ökonomisch unattraktiv. Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein neues Biomaterial entwickelt, das den Einsatz der Enzyme stark vereinfacht. Die Ergebnisse stellen sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie vor (DOI: 201810331).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pilze als Produzenten für Alltagsprodukte

Reinigungsmittel, Kosmetik, Kleidung und Co. basieren meist auf Erdöl – ökologisch sind diese Alltagsprodukte nicht. Über Pilze lassen sich biobasierte, CO2-neutrale Basischemikalien für solche Waren herstellen. Fraunhofer-Forscherteams legen Fementationsprozesse und Herstellungsverfahren für die industrielle Produktion aus.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie vom Fraunhofer UMSICHT für die ALBA Group: Beitrag zur Umsetzung der EU-Kunststoffstrategie

Die Kreislaufführung von Kunststoffen durch die ALBA Group spart im Vergleich zur erdölbasierten Primärproduktion im großen Maßstab Ressourcen und Treibhausgasemissionen ein. Das zeigt die heute veröffentlichte Studie »resources SAVED by recycling«, die Fraunhofer UMSICHT im Auftrag des Umweltdienstleisters durchgeführt hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Statistik der Woche: Die Welt braucht Öl

Allen alternativen Energiequellen zum Trotz steigt der Bedarf nach Erdöl weltweit immer weiter an. Wohin das Öl fließt, zeigt unsere Infografik.

(Mehr in: Technology Review)

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Mit Offshore-Schiffen gegen Plastikmüll

In Erdölländern liegen viele Fahrzeuge zur Versorgung von Ölplattformen still. Die könnten nun helfen, Kunststoffabfall aus dem Meer zu holen.

(Mehr in: Technology Review)

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Sunfire: Luft statt Öl

Strom, Luft und Wasser – daraus stellt das Dresdner Start-up einen Ersatz für Erdöl her. Er kann als Treibstoff oder als chemischer Rohstoff dienen.

(Mehr in: Technology Review)

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Covestro: Zucker statt Erdöl

Lange war die chemische Industrie nicht gerade eifrig beim Thema grüne Kunststoffe. Nun aber macht Covestro ernst und will Millionen Tonnen auf pflanzlicher Basis herstellen.

(Mehr in: Technology Review)

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Lagarde zum Klimawandel: "Wir werden getoastet, geröstet, gegrillt"

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF, Christine Lagarde, mahnt mit eindringlichen Worten vor dem Klimawandel – auf einer Konferenz im Erdölstaat Saudi-Arabien. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Great Barrier Reef: Erdöl im Meer verwirrt Fische

Die Tiere verhielten sich, als wären sie betrunken. Forscher haben Fische beobachtet, die Kontakt mit Erdöl hatten. Auf Gefahr reagierten diese verlangsamt, auch sonst trafen sie wirre Entscheidungen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Auf der Suche nach Hochtechnologiemetallen in Norddeutschland

Versteckt unter einer mächtigen Sedimentbedeckung könnten sich in Norddeutschland nicht nur Zink und Blei, sondern auch wirtschaftsstrategisch bedeutsame Hochtechnologiemetalle wie Gallium, Germanium, Indium oder Lithium befinden. Mit modernsten geowissenschaftlichen Analysemethoden werden nun im Forschungsprojekt „MinNoBeck“ unter der Leitung der Jacobs University in Bremen Bohrkerne und Formationswässer aus der Erdöl- und Erdgasexploration und -förderung untersucht, um eventuell vorhandenen Erzen auf die Spur zu kommen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Materialforschung: Forscher entwickeln Bio-Kunststoff aus Kleie

Für die Herstellung von Plastik wird oft Erdöl verwendet und am Schluss landen große Mengen für lange Zeit in der Natur. Deshalb arbeiten Forscher an neuen Bio-Kunststoffen. Doch deren Ökobilanz ist zweifelhaft. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Energiereserven: USA finden riesige Ölquellen in Alaska

In Alaska hat ein Konzern den nach eigenen Angaben größten Erdölfund in den USA seit 30 Jahren gemacht. Zuvor hatten sich Umweltschützer wiederholt gegen Ölbohrungen in der Region ausgesprochen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Chemikalien aus Holz statt Erdöl

Zwei Forschungsprojekte des Nationalen Forschungsprogramms „Ressource Holz“ haben neue Verfahren entwickelt, um aus Holz wichtige Chemikalien für die Herstellung von Medikamenten, Kunststoffen und Düngern gewinnen zu können. Das Ziel: Einen Ersatz für den Rohstoff Erdöl zu finden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Enzyme von Evonik sollen Erdöl Konkurrenz machen

• Evonik-Forscher und Wissenschaftler der Universität Graz finden biotechnologischen Zugang zu 1-Alkenen
• Ausgeklügeltes Enzymsystem bringt Lösungsansatz
• Biotechnologische Verfahren könnten künftig bereits am Beginn der Wertschöpfungskette in die Verbundproduktion der Chemie integriert werden
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Behörden-Bericht: Vor Mallorca wurde heimlich nach Erdöl gesucht

Im Meer vor Mallorca haben laut einem Medienbericht Erkundungen zu Erdölvorkommen stattgefunden. Die Regionalregierung will nichts von den Arbeiten gewusst haben – die Öffentlichkeit wurde nicht informiert. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Erdölsuche: Umweltministerium erlaubt Probebohrungen vor Kanaren

Biologen und Umweltschützer schlagen Alarm: Das Umweltministerium in Spanien gestattet einem Konzern Bohrungen nach Erdöl, 60 Kilometer vor den Ferieninseln Fuerteventura und Lanzarote. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Goldrausch in der Arktis

Es ist schon einige Monate her, da bestätigte der Weltklimarat eine längst bekannte Tatsache: die Temperaturen werden global ansteigen. Alle Modelle zeigen, dass der Klimawandel regional höchst unterschiedlich ausfallen wird. Insbesondere in den nördlichen Polarregionen werden milde Sommer und nicht mehr ganz so kalte Winter die Regel werden. Die Auswirkungen auf die fragilen Ökosysteme im hohen Norden sind nicht abzusehen. Während die medialen Diskussionen noch immer um die Frage kreisen, wie ein Ansteigen der globalen Temperaturen abzuwenden ist, bereiten sich Investoren und Unternehmen bereits auf einen wahren Goldrausch vor. In Canada, Russland, Norwegen, Island und den USA eröffnen sich gerade Möglichkeiten, die sprudelnde Gewinne bedeuten können.
Im vergangenen Sommer habe ich mit großem Interesse die Nachrichtenlage in der Arktis verfolgt. Und die hatten es in sich. Nicht ohne Grund reagierte Russland so heftig auf die Proteste von Greenpeace, die gegen eine Ausweitung der Öl- und Gasförderung in der Barent See protestierten, denn die Industrie hat großes in der Region vor. Eine Bedrohung für die fragilen Ökosysteme sei die Rohstoffförderung, so Greenpeace. Durch höhere Temperaturen tauen die Permafrostböden auf und zahlreiche Rohstoffquellen werden für die Industrie nutzbar.

Aber auch anderen Meldungen hatten zeigen, wie sich die Interessenlage in der Region entwickelt. China und Indien sind beispielsweise dem Arktischen Rat beigetreten und besitzen nun Beobachterstatus. Und dass, obwohl diese Länder ihre Grenzen fern ab der Arktis haben. Dafür bestehen große wirtschaftliche Interessen im Nordpolarmeer. Und als Wirtschaftshandelsmacht des 21. Jahrhundert kann man es sich nicht leisten, diesem Spiel fern zu bleiben.
Auch hat das erste Containerschiff die Nordostpassage von China nach Rotterdam durchquert. Es sind diese vereinzelten Meldungen, die oberflächlich betrachtet nur wenig gemeinsam haben. Doch sie zeigen, dass sich in der Arktis große Veränderungen anbahnen und eine neue Ära beginnt. Höhere Temperaturen drängen Eisschilde und Permafrostböden in großem Maßstab nach Norden. Ungesehen haben sich bereits alle großen politischen und ökonomischen Akteure in Stellung gebracht. Während die ökologischen Folgen durch diesen fundamentalen Wandel noch gar nicht abschätzbar sind, wachsen die wirtschaftlichen Interessen bereits in den Himmel. Schon lange liegen Pläne für die wirtschaftliche Nutzung in den Schubladen der arktischen Anrainerstaaten. Zwei zentrale Themen sind es, die in den nächsten Jahren (Dekaden) die Entwicklung der Region maßgeblich beeinflussen werden: Rohstoffe und Handelsrouten.

Der Schatz im Boden
Unter den Permafrostböden liegen wahre Schätze. Die Menschheit war bisher noch nicht in der Lage, größere Rohstoffvorkommen in der Arktis auszubeuten. Der U.S. Geological Survey schätzt, dass sich fast ein Viertel aller unentdeckten Erdöl- und –gasvorkommen in den Gebieten der Arktis befinden.
Bereits heute produziert die Arktis schon große Mengen an Öl und Gas. Die beiden  Hotspots der Exploration liegen in Westsibirien und in Alaska. Die Arktischen Erdöl- und Gasfelder produzieren aktuell 10,5% der globalen Erdölfördermenge und 25,5% der weltweiten Erdgasproduktion. Doch es liegt noch viel mehr unter den Permafrostböden. Die Arktis könnte sich zu einer zweiten Golfregion entwickeln.
Durch den starken Anstieg der Temperaturen in dieser Region wird es möglich sein, Vorkommen auszubeuten, die vorher nur unter höchsten technischen Einsatz nutzbar waren. Durch geringere Temperaturen und längere Sommer interessieren sich mittlerweile alle großen Rohstoffproduzenten für Lizenzen im hohen Norden.

Shell hat bereits 5 Milliarden US $ in Explorationsvorhaben in der Chukchi See (Alaska) investiert, während die schottische Firma Cairn Energy mehr als 1 Milliarde in Grönland ausgibt. In Russland stehen bereits Gazprom und Rosneft davor, Milliardenschwere Investitionen zu tätigen, um schwer erreichbare Öl- und Gasfelder auszubeuten. Als Partner dienen ConocoPhillips, ExxonMobile, Eni, Statoil und andere. Es sind bereits alle wichtigen Player vor Ort und teilen sich diesen Schatz untereinander auf.
Aber nicht nur die traditionelle Erdöl- und Gasförderung ist in der Arktis zu beobachten. In Sibirien, Alaska und Canada werden derzeit neue Fracking-Methoden im großen Stil getestet. Großer Gegenwind aus der Bevölkerung ist nicht zu erwarten, denn diese Regionen sind zumeist nur spärlich besiedelt.
Ein regelrechter Goldrausch nach wertvollen Mineralien und Erzen ist derzeit von Alaska bis Russland im Gange. Die weltweit produktivste Zink-Mine befindet sich bereits in Nordalaska und die produktivste Nickelmine in Nordrussland. Die aktuellen Rohstoffförderzahlen sind beeindruckend. Bereits heute produziert die Arktis 40% des globalen Palladiums, 20% aller Diamanten, 15% des Platins und 11% des Cobalts. In Alaska sind schon mehr als 100 Lagerstätten seltener Erden entdeckt worden, deren Nutzung aktuell vorbereitet werden. Steigen die Temperauren in der Region weiter an, werden mit der Zeit immer mehr Lagerstätten ökonomisch und technisch nutzbar. Sollte der nächste Sommer so warm werden wie der vergangene, werden wir 2014 von zahlreichen Investitionsvorhaben großer Rohstoffunternehmen in der Arktis hören.
Gleichzeitig spielt sich aber auch eine ökologische Katastrophe ab. Die borealen Nadelwälder, die aktuell noch 8% der globalen Waldfläche ausmachen, wandern nach Norden. Da irgendwann das Land endet, bedeutet dies, dass große Waldflächen einfach verschwinden. Und mit ihnen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Dass die Unternehmen nicht gerade zimperlich im Umgang mit unberührten Waldgebieten sind, zeigt die Ölschieferförderung in Canada. Für die Förderung dieser Ölsande werden große Waldflächen unberührten Waldes gerodet. Rücksicht auf die empfindlichen Ökosysteme wird selten genommen.

Handelsrouten
Die Schifffahrtsroute durch das Nordpolarmeer beflügelt schon sehr lange den Welthandel. Durch eine eisfreie Nordostpassage sinkt die Transportzeit zwischen Shanghai und Rotterdam von derzeit 48 auf 35 Tage. Für den globalen Handel eine enorme Kostenersparnis. Die schwierige politische Situation in Somalia und in Ägypten könnte so wenigstens im Sommer umgangen werden, da die arktischen Anrainerstaaten derzeit politisch und finanziell noch relativ sicher sind. Bei dieser Gelegenheit möchte ich den sehenswerten Film Captain Phillips empfehlen, der die Piraterie am Horn von Afrika eindrucksvoll darstellt.
Bereits 2010 sind zum ersten Mal in der Geschichte vier kommerzielle Schiffe durch die Nordwestpassage der kanadischen Arktis gefahren. 2011 waren es bereits 34 Schiffe und im arktischen Sommer 2012 schon 46. Ähnliche Beobachten lassen sich auf der Nordostpassage machen. Russland bereitet sich derzeit intensiv auf einen anwachsenden Seeverkehr vor. Das russische Ministerium für Transport hat eine Behörde in Moskau geschaffen, die die Wasserwege vor den Küsten Nordrusslands überwachen soll. Aktuell stellt die Behörde zwar nur wenige Genehmigungen aus und versorgt Schiffe mit aktuellen Wetterinformationen, doch es wird aufgerüstet. Vor den Küsten Russlands entsteht ein engmaschiges Netz modernen Wetter- und Navigationsbojen.

Das vollkommende Abschmelzen der Polkappen liegt zwar noch in weiter Ferne, doch es scheint bei anhaltendem Trend möglich, dass die Arktis ab 2035 in den Sommermonaten relativ eisfrei sein wird. 2012 war bereits der wärmste Sommer seit Aufzeichnungsbeginn in Grönland, Nordkanada und Alaska. Aufgrund der geographischen Lage, könnten sich Städte wie Reykjavik und Anchorage in globale Rohstoffhandels- und Finanzplätze verwandeln. Die Dubai‘s und Singapore’s des 21. Jahrhundert.

Der Managing Director of CargoMetrics und Mitbegründer der Nichtregierungsorganisation ArcticCircle hat im letzten Jahr einen vielbeachteten Artikel in der Foreign Affairs geschrieben. Eine seiner Grundaussagen lautete: „Like it or not, the Arctic is open for business, and governments and investors have every reason to get in on the ground floor“.

Der Beitrag Goldrausch in der Arktis erschien zuerst auf GEO-LOG.

(Mehr in: GEO-LOG)

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Oklahoma: Ölförderung soll Erdbeben verursacht haben

Bei der Förderung von Erdöl im US-Staat Oklahoma wurden jahrelang große Mengen Abwasser in die entleerten Ölquellen gepresst. Dadurch wurde das starke Beben im November 2011 verursacht, meinen Forscher.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Hannover Messe: Forscher „erlauschen“ Rohrverschleiß auf Western-Art

Saarbrücker Ingenieure entwickeln ein neuartiges Verfahren, das vorwarnt, wann Rohre, mit denen Erdöl oder Gas gefördert wird, ausgetauscht werden müssen. Dabei können sie genau erkennen, welches der einzelnen Rohre in der oft Hunderte Meter langen Leitung betroffen ist, die meist im Meer oder tief in der Erde steckt. Ihre Technik stellen sie auf der Hannover Messe vom 8. bis 12. April vor: Am saarländischen Forschungsstand suchen sie Partner aus der Wirtschaft, mit denen sie die neue Prüfmethode zur Produktreife weiterentwickeln können (Halle 2, Stand C 40).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ressource CO2: Vom Klimakiller zum Rohstoff

Aus schlecht wird gut: Die chemische Industrie hat Kohlendioxid als Ressource entdeckt. In Pilotanlagen entstehen Kunststoffe und Chemikalien auf CO2-Basis. Ob das Treibhausgas aber Erdöl als Rohstoff ersetzen kann, hängt aber auch von den Preisen ab.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Faltige Gesteinsschichten in 3D

Wie sich Gesteinsfalten während der Verkürzung der Gesteinsschichten zu großen, länglich gezogenen Faltengürtel entwickeln können, zeigt der Geologe Bernhard Grasemann von der Universität Wien gemeinsam mit Stefan Schmalholz (Universität Lausanne) in einer Publikation in der renommierten Fachzeitschrift „Geology“. Faltengürtel sind von besonderem wirtschaftlichem Interesse, da sie etwa 15 Prozent der weltweiten Kohlenwasserstoffreserven, unter anderem fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas, beheimaten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schmierstoffe aus Pflanzenöl

Unabhängigkeit vom Erdöl ist der Traum vieler rohstoffarmer Länder. Doch das schwarze Gold nimmt nach wie vor nicht nur eine dominante Rolle als Energieträger, sondern auch als Material für die chemische Industrie ein. Um das zu ändern, haben Forscher das Projekt »Integrierte BioProduktion« gestartet. Im Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna beginnt ab Anfang Oktober die Herstellung von Epoxiden aus heimischen pflanzlichen Ölen im Pilotmaßstab. Die chemischen Zwischenprodukte dienen zur Herstellung von Schmierstoffen, Tensiden oder Emulgatoren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Praxistest: Pilz soll Erdölförderung in Niedersachsen steigern

Der Pilz Schizophyllum commune erzeugt mit Zucker und Sauerstoff eine Art Gelatine. Die könnte bei der Erzeugung von Erdöl helfen. Im Herbst soll das Verfahren einen Praxistest in Niedersachsen bestehen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Erdöl-Fahndung: Geologen suchen schwarzes Gold in Brandenburg

Schlummern in Brandenburg lohnende Erdölvorkommen? Eine kanadische Firma ist davon überzeugt – und lässt jetzt von Geologen klären, ob die Lausitz auf ein kleines Rohstoffwunder hoffen kann. Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass in der Region vergeblich nach schwarzem Gold gesucht wird.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Rennen um Rohstoffe: Forscher entdecken großes Ölfeld in Afghanistan

Geologen haben in Afghanistan ein Erdölfeld gefunden. Nach einer ersten Schätzung soll es 1,8 Milliarden Barrel groß sein. Die Meldung kommt der Regierung wie gerufen – sie hat vor kurzem eine Kampagne gestartet, um die Ressourcen des Landes auszubeuten. Doch wer soll das Öl fördern?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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TU Berlin: Golf von Mexiko – Der große „Blow-out“

Golf von Mexiko: Der große „Blow-out“ Erdölgeologe Wilhelm Dominik von der TU Berlin erklärt, wie es zu der Katastrophe kommen konnte und was die Wissenschaft zur Lösung beitragen kann Am
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Von Erdölkriegen bis Desertec: Energieforschung am GIGA

Unter <www.giga-hamburg.de/energie> bietet das GIGA schnellen Zugriff auf seine Expertise zum Thema Energie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue BICC-Studie: Erdölprojekt im Tschad bringt Elend statt Entwicklung

Der jüngst erschienene BICC brief 41 mit dem Titel „‚We were promised development and all we got is misery‘ – The Influence of Petroleum on Conflict Dynamics in Chad“ analysiert die Auswirkungen der Ölförderung auf Konfliktdynamiken im Tschad. Die Autorinnen Lena Guesnet und Claudia Frank kommen darin zu dem Schluss, dass das Ziel des Weltbank geförderten Projekts, die Entwicklung in dem zentralafrikanischen Staat zu fördern, fatal gescheitert ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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TU Ilmenau will Geheimnis um Grenzschichten lüften

Wieso heizen sich Raumflugkörper beim Eintritt in die Erdatmosphäre auf? Weshalb verringert der Zusatz von Polymeren den Energieaufwand beim Transport von Erdöl durch Rohrleitungen um bis zu 40 Prozent? Warum
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Energiegewinnung: Forscher bauen Kraftwerk nach Vorbild der Sonne

Die Vorräte an Erdöl und Erdgas sind begrenzt und die Kernenergie ist umstritten: Mit einem Jahrhundertprojekt – dem Bau des weltgrößten Fusionsreaktors im französischen Ort Cadarache wollen Forscher die Frage klären, wie sich das Feuer der Sonne auf die Erde holen und klimaneutral zähmen lässt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Fünf Minuten Chemie: Leise Straßen mit Bitumen

Beton oder Asphalt? Diese Frage stellt sich beim Straßenbau. Beide Beläge haben Vor- und Nachteile. Insgesamt hat Asphalt aber die Nase vorn, unter anderem, weil es die Rollgeräusche der Räder besser absorbiert als Beton. Aber was ist drin im Asphalt? Der wichtigste Inhaltsstoff stammt aus dem Erdöl: Bitumen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Rohstoffe: Der unwahrscheinliche Traum vom ewigen Erdöl

Eine Theorie aus den 50er-Jahren behauptet, Erdöl sei nicht aus abgestorbenem biologischem Material entstanden, sondern in chemischen Prozessen im Erdmantel. Grund waren damals unerklärliche Ölfunde, bei denen keine abgestorbenen Organismen zu finden waren. Dort hätte es eigentlich kein Öl geben dürfen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Erdöl: Der unwahrscheinliche Traum vom ewigen Erdöl

Eine Theorie aus den 50er-Jahren behauptet, Erdöl sei nicht aus abgestorbenem biologischem Material entstanden, sondern in chemischen Prozessen im Erdmantel. Grund waren damals unerklärliche Ölfunde, bei denen keine abgestorbenen Organismen zu finden waren. Dort hätte es eigentlich kein Öl geben dürfen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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500 Jahre altes Kraftwerk soll ans Stromnetz gehen

Regen ist das Erdöl von gestern. Zumindest im Harz. Dort entstand ab dem 15. Jahrhundert eine Art der Wasserenergienutzung, die weltweit wohl einmalig sein dürfte. Momentan bemüht sich die Region um den Weltkulturerbestatus für das „Oberharzer Wasserregal“. Doch seitdem die Anlagen vor 30 Jahren außer Betrieb genommen wurden, hat sich ihr Zustand deutlich verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt ein Experte der Universität Bonn in einer jüngst veröffentlichten Studie. Er schlägt vor, das ausgeklügelte System aus Gräben und Auffangbecken zu reaktivieren. Einige Millionen Euro jährlich könnte der so gewonnene Strom seinen Berechnungen zufolge einbringen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft