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18. Juni 2018

Eltern

Das Verschwinden eines Elternteils ist die Hauptursache für den Tod der ganzen Brut bei Blaumeisen

Der Tod aller Küken in einem Nest hängt bei Blaumeisen fast immer mit dem plötzlichen und unwiderruflichen Verschwinden eines Elternteils zusammen. Peter Santema und Bart Kempenaers vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen zeigen, dass der verbleibende Elternteil sich dann mehr anstrengt, um wenigstens einige der Küken durchzubringen, was bei zwei Dritteln der Nester auch gelingt.

Pflege: Wenn die Eltern älter werden

Den Vater oder die Mutter zu pflegen wird häufig zur Zerreißprobe. Familien sind oft überfordert, weil der Staat nur wenig Unterstützung bietet. Das könnte ihnen helfen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Muttertag: Und die beste Mama ist …

Sie sterben für ihre Kinder und helfen den Söhnen beim Sex: Auch im Tierreich opfern sich Eltern auf. Andere legen nur Tausende Eier und das war’s. Hier sehen Sie tierische Übermütter und Rabeneltern. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

Demographie beeinflusst Brutfürsorge bei Regenpfeifern

Das Verhältnis von Männchen zu Weibchen ist ein wichtiges demographisches Merkmal in natürlichen Populationen, ungleiche Geschlechterverhältnisse treten dabei recht häufig auf. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie Seewiesen und Kollegen haben herausgefunden, dass sich diese Ungleichheit bei Regenpfeifern im Jugendalter herausbildet und auf die Zusammenarbeit der Eltern bei der Brutfürsorge auswirkt. Bei einem ungleichen Verhältnis in

Dunkle Seite der Buntbarsch-Weibchen: Gratwanderung zwischen Mutter-Sein und Kannibalin

Kannibalismus, das Fressen von Artgenossen, hat im Tierreich einen rationalen Hintergrund, etwa als energiereiche Nahrungquelle oder zur Erhöhung des eigenen Fortpflanzungserfolges. Sogar die eigene Brut wird dabei von manchen Tierarten nicht verschont. Forschende der Vetmeduni Vienna konnten nun bei afrikanischen Buntbarschen den Auslöser dieser Eigenheit aufzeigen: eine längere Zeitspanne ohne zu schützende Eier. Überraschend war

Welternährung allein mit Ökolandbaumethoden würde Naturschutzziele gefährden, berechnen Forscher

Die ökologische Landwirtschaft alleine würde beim künftigen Bedarf an Nahrungsmitteln global gesehen zu viel Fläche beanspruchen und so natürliche Habitate gefährden, meint Agrarökonom Prof. Matin Qaim von der Universität Göttingen. Er plädiert für eine Kombination aus ökologischen und konventionellen Anbautechniken. Auch genmodifizierte Pflanzen sollten hier nicht ausgeschlossen werden. Wieso dies selbst bei einer gerechteren Verteilung

Wechselkröten zeigen: Arten mit vielfachen Genomen haben lediglich entfernt verwandte Vorfahren

Die meisten Wirbeltiere haben zwei Chromosomensätze, einen von der Mutter und einen vom Vater – auch wir Menschen sind diploid. Viel seltener ist die Polyploidie, also der Besitz von drei oder mehr Chromosomensätzen. Um die Entstehung neuer Wirbeltierarten zu erforschen, studieren EvolutionsbiologInnen Wechselkröten – diese können diploid oder polyploid sein. Dr. Matthias Stöck vom Leibniz-Institut

DNA-Test für Babys

Ein neuer Test sucht nach genetischen Anzeichen für 193 verschiedene Krankheiten bei Babys. Dadurch können Eltern theoretisch früher reagieren – doch nicht immer brechen die Krankheiten wirklich aus. (Mehr in: Technology Review)

In Hochleistungs-Mais sind mehr Gene aktiv

Wenn zwei Mais-Inzuchtlinien miteinander gekreuzt werden, stellt sich regelmäßig ein interessanter Effekt ein: Die Nachkommen sind deutlich ertragsstärker als jede der beiden Elternpflanzen. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun eine Reihe unterschiedlicher Kreuzungen untersucht. Dabei zeigte sich, dass in den Nachkommen stets sehr viel mehr Gene aktiv waren als in den Ausgangs-Pflanzen. Die Ergebnisse können

Bioinformatiker der Saar-Uni berechnen die Gensequenzen beider Elternteile

Bei der Analyse des menschlichen Genoms blieben Forscher bisher eine Antwort schuldig: Sie konnten nicht sagen, wie sich die beiden von Mutter und Vater vererbten Varianten eines Gens unterscheiden. Dabei erhöht diese Information die Wahrscheinlichkeit, bestimmte Krankheiten erfolgreich zu behandeln. Die so genannte dritte Generation von Sequenzierungstechnologien macht dies nun möglich. Eines der wichtigsten Hilfsmittel

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