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„100.000-Jahre-Problem“: Neue Erkenntnisse zum Eiszeit-Takt

Ein internationales ForscherInnen-Team mit Beteiligung von Prof. Christoph Spötl vom Institut für Geologie der Uni Innsbruck hat mehr als 800.000 Jahre in die Vergangenheit geblickt, um einen bislang ungeklärten Wechsel im Rhythmus zwischen Warm- und Kaltzeiten zu erklären. Die Forscher sehen in der periodischen Änderung der Neigung der Erdachse den Motor für große klimatische Veränderungen. Die Ergebnisse wurden nun im Fachmagazin Science veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt

Ein prähistorisches menschliches Skelett, das in Südmexiko geborgen werden konnte, ist mindestens 10.000 Jahre alt und stammt wahrscheinlich aus der letzten Eiszeit. Die sterblichen Überreste der etwa 30 Jahre alten Frau hat ein internationales Forscherteam unter Federführung von Geowissenschaftlern der Universität Heidelberg untersucht. Der fossile Fund, dessen Alter mithilfe der Uran-Thorium-Datierung bestimmt werden konnte, liefert wichtige Erkenntnisse für die frühe Besiedlungsgeschichte des amerikanischen Kontinents.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Polarregionen kommunizieren via «Postkarten» und «SMS»

Eine neue Studie unter Beteiligung der Universität Bern zeigt, dass zwischen Nordatlantik und Antarktis eine zweiteilige klimatische Verbindung existiert. Sie besteht aus einem schnellen atmosphärischen Kanal und einer viel langsameren Verbindung im Ozean. Diese sorgte während der letzten Eiszeit für abrupte klimatische Veränderungen – und könnte das auch in Zukunft wieder tun.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Höhlenkunst aus der Eiszeit

Tübinger Archäologen entdecken mindestens 12.000 Jahre alte Tierdarstellungen in Frankreich
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Warum die Kleine Eiszeit Mitte des 19. Jahrhunderts endete

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führte eine Serie grosser Vulkanausbrüche in den Tropen zu einer vorübergehenden globalen Abkühlung des Erdklimas. Dass in der Kleinen Eiszeit Alpengletscher wuchsen und anschliessend wieder zurückgingen, war ein natürlicher Prozess. Dies haben nun PSI-Forschende anhand von Eisbohrkernen nachgewiesen. Bislang wurde vermutet, dass industrieller Russ ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die damalige Gletscherschmelze ausgelöst hatte. Die erstmalige Analyse der im Eis eingeschlossenen und so historisch archivierten Russmenge widerlegt diese Vermutung nun. Die Ergebnisse wurden heute in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift The Cryosphere veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Eismumie: Goldsucher finden sehr gut erhaltenen Wolfswelpen

In Kanada haben Arbeiter in einer Goldmine einen Wolf aus der Eiszeit entdeckt. Das Tier ist etwa 50.000 Jahre alt und außergewöhnlich gut konserviert – sogar das Welpenfell ist noch erhalten. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Klima im Mittelmeerraum als Schrittmacher für die Gletscherbildung in Europa

Eiszeiten sind wiederkehrende Phänomene in der jüngeren Erdgeschichte. Die dabei entstandenen Gletscher haben die Landschaft Europas maßgeblich geprägt. Ein internationales Wissenschaftlerteam um Dr. Stefanie Kaboth vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg hat nun nachgewiesen, dass das Ausmaß der Vergletscherung in Westeuropa maßgeblich von der Zufuhr warmen Meerwassers an die europäische Atlantikküste gesteuert wurde, die einen höheren Niederschlag in Kontinentaleuropa zur Folge hatte. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schmelze folgt auf Schmelze

Wissenschaftler zeigen, wie warmes Ozeanwasser in der letzten Eiszeit Gletscher abschmolz – eine ähnliche Situation könnte sich in der Antarktis wiederholen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was hat das globale Klima mit Erosionsraten zu tun? Wohl weniger als bisher gedacht.

Die Idee wirkt sehr plausibel: Das globale Klima und die Erosionsraten sind miteinander gekoppelt, auch wenn man noch nicht weiß, was dabei Ursache und was Effekt ist. Eine neue Studie stellt allerdings diese Kopplung generell in Frage. Forscherinnen und Forscher des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) und der Universitäten Potsdam, Grenoble und Edinburgh haben sich 30 Orte erneut angeschaut, an denen es nach Einsetzen der Eiszeitzyklen zu verstärkter Erosion gekommen sein soll. Nahezu überall erwiesen sich die Belege als nicht haltbar. Die Studie erscheint in der heutigen Ausgabe des Fachjournals Nature.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird ihr heute nicht helfen

# Der Rückgang der westantarktischen Eismassen nach der letzten Eiszeit wurde überraschenderweise vor etwa 10.000 Jahren zum Teil umgekehrt, so fanden Wissenschaftler jetzt heraus.
# Der Grund: Als das Eis schwand, sank damit die Last auf dem Boden – die vorher niedergedrückte Erdkruste hob sich und das Eis dehnte sich wieder aus.
# Leider ist dieser Mechanismus viel zu langsam, um die Risiken des Meeresspiegelanstiegs zu verhindern, die heute durch Eisverlust in der Antarktis verursacht werden können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Höhlenmalerei: Genie im Licht der Fettfunzel

Realistische, dreidimensionale und detailreiche Mammuts, Löwen in voller Bewegung. Wer konnte in der Eiszeit so gut malen? Eine Archäologin glaubt: Menschen mit Autismus. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Meeresströme: Der Golfstrom schwächelt …

Der Golfstrom sei Europas Heizung, heißt es. Ohne ihn würde uns eine neue Eiszeit erwarten. Doch stimmt das wirklich? Das sagt die Forschung dazu. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt

Mithilfe modernster Datierungstechniken haben Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie neue Daten zum zeitlichen Ablauf der Elster- und Saale-Eiszeit in Mitteldeutschland gewonnen. Die Forscher haben herausgefunden, dass die erste Vereisung im Quartär, die weite Teile Europas mit Eis bedeckte, bereits vor 450.000 Jahren stattgefunden hat und nicht – wie bisher angenommen – vor etwa 350.000 Jahren. Die Forscher zeigen weiterhin, dass die ersten Menschen Mitteldeutschland nach dem Rückzug dieser Gletscher vor etwa 400.000 Jahren besiedelten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Eiszeit: Wenn das Klima Sprünge macht

In der letzten Eiszeit schwankte in Europa die Temperatur innerhalb von Jahren drastisch. Wiederholt sich das und was heißt das für das Klima? Eine Reise an den Bodensee (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Stagnation im tiefen Südpazifik erklärt natürliche CO2-Schwankungen

Ein Team um die Oldenburger Geochemikerin Dr. Katharina Pahnke hat ein wichtiges Indiz dafür gefunden, dass der Anstieg des Kohlendioxid-Gehalts der Atmosphäre nach dem Ende der letzten Eiszeit durch Veränderungen im Südpolarmeer ausgelöst wurde. Die Forscher konnten zeigen, dass der tiefe Südpazifik während der letzten Eiszeit stark geschichtet war. Er könnte somit dazu beigetragen haben, das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) langfristig in der Tiefsee zu speichern. Die jetzt im Magazin Science veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass sich die Wassermassen auf der Südhalbkugel nach dem Ende der Eiszeit stärker vermischten, wodurch das gespeicherte CO2 entweichen konnte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was löste Gashydrate am Ende der letzten Eiszeit auf?

Große Mengen des Treibhausgases Methan lagern als feste Gashydrate in den Kontinentalhängen der Ozeanränder. Sie sind nur bei niedrigen Temperaturen und hohem Druck stabil. Doch welche Faktoren können die Gashydratstabilität noch beeinflussen? Ein deutsch-norwegisches Forscherteam hat vor Norwegen Belege gefunden, dass die Menge des sich auf dem Meeresboden ablagernden Sediments eine entscheidende Rolle spielen kann. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schlange tiefgekühlt – Wärmeliebende Ringelnattern überlebten Eiszeit in Mitteleuropa

Dresden, den 09.02.2018. Senckenberg-Wissenschaftler haben anhand genetischer Untersuchungen herausgefunden, dass sich während der letzten mitteleuropäischen Eiszeit nicht alle Ringelnattern in wärmere Gebiete zurückgezogen haben. Damit erbringen sie gemeinsam mit einer spanischen Kollegin erstmalig den Beleg für das Überleben eines wärmeliebenden, eierlegenden Reptils während dieser Kaltzeit. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „Scientific Reports“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Eiszeit: Der Mensch kam, die Riesen gingen

Wer machte Mammut und Riesenwolf in Amerika den Garaus? Am Ende der letzten Eiszeit starben viele große Arten aus. Schauen Sie sich die möglichen Ursachen doch mal an. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Ein Thermometer für den Ozean

Die Durchschnittstemperatur des Meeres ist ein wesentlicher Parameter des globalen Klimas –der allerdings nur sehr schwer zu messen ist. Zumindest bis jetzt, denn ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Empa hat nun eine entsprechende Methode entwickelt, und zwar mittels Edelgasen im ewigen Eis. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Veränderungen in der Meerestemperatur von der letzten Eiszeit bis heute ziehen, wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins «Nature» berichten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Auf den Spuren von Jacques Cousteau

Aus dem berühmten Blue Hole im Karibischen Meer barg das Team des französischen Meeresforschers Jacques Cousteau 1970 einen ungewöhnlichen Stalaktiten. Was er über das Klima seit der letzten Eiszeit verrät, erklärt der Geowissenschaftler Eberhard Gischler von der Goethe Universität in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Journal of Sedimentary Research“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Überlebt, dank Farbanpassung

Wie konnten Pferde das Massenaussterben der Megafauna nach der letzten Eiszeit überstehen? Unter anderem durch Anpassung ihrer Fellfarbe an die veränderte Vegetation. Dies fanden Leibniz-IZW-Forscher gemeinsam mit mexikanischen Kollegen durch Abgleich von DNA-Analysen fossiler Knochen mit Pollenfunden heraus.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimawandel schwächt tropische Windsysteme

Daten aus der Eiszeit bestätigen Prognose. Forscher vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen veröffentlichen neue Studie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Europa: Wie warme Winter Braunbären quälten

Bis zum Ende der letzten Eiszeit tummelten sich Braunbären in ganz Europa. Dann ging es mit dem Bestand bergab. Die Schuld daran trägt nicht nur der Mensch. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Klimaerwärmung ist schuld am Rückgang der Braunbären in Europa

Frankfurt am Main, den 7. September 2017. Die Klimaerwärmung ist verantwortlich dafür, dass der Bestand der Braunbären in Europa seit dem Ende der letzten Eiszeit dramatisch geschrumpft ist. Steigende Wintertemperaturen während der letzten 12.000 Jahre haben die Fortpflanzungsrate der Braunbären verringert und zu deren Verschwinden beigetragen, berichtet eine internationale Forschergruppe, darunter ein Senckenberg-Wissenschaftler, im Fachblatt „Scientific Reports“. Die Klimaerwärmung hat dem Braunbären zudem indirekt geschadet: größere Flächen wurden für den Ackerbau nutzbar, was den Lebensraum der Tiere zusätzlich verkleinerte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fund menschlicher Knochen in Südmexiko: Tropfstein verrät das Alter von 13.000 Jahren

Ein auf der Halbinsel Yukatan entdecktes prähistorisches menschliches Skelett ist mindestens 13.000 Jahre alt und stammt aller Voraussicht nach aus einer Kaltperiode am Ende der letzten Eiszeit, dem späten Pleistozän. Ein deutsch-mexikanisches Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck und Arturo González González hat das fossile Skelett datiert, basierend auf einem Tropfstein, der auf dem Hüftknochen gewachsen war.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Studie: Warum die europäischen Winter während der Kleinen Eiszeit so kalt waren

In einer neuen Studie schlagen die Autoren einen Mechanismus vor, der die winterliche Verstärkung der Abkühlung während der Kleinen Eiszeit in Europa erklärt, in dem sie diese mit Änderungen in der Ozeanzirkulation des subpolaren Nordatlantiks in Verbindung bringen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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42.000 Jahre alte Funde: Archäologen präsentieren Eiszeit-Schmuck

Schon vor mehr als 40.000 Jahren schmückten sich Menschen in der Schwäbischen Alb mit Perlen. Jetzt zeigen Archäologen die Mammutelfenbein-Preziosen in Blaubeuren. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Eiszeit-Studie behauptet: Mammuts starben an nassen Füßen

War es der Mensch oder war es das Klima? Die Gründe für das Aussterben der eiszeitlichen Megafauna sind umstritten. Eine neue Studie sagt nun: Es war Schmelzwasser, das den Boden zum Schwamm machte. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Musikinstrument aus der Eiszeit

Tübinger Wissenschaftler präsentieren rund 40.000 Jahre altes Fragment einer Knochenflöte – Höhlenfundstellen der Schwäbischen Alb könnten im Juli zum Weltkulturerbe werden
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wenn Stillen auf die Hörner geht – 45.000 Jahre alte Mangelerscheinung bei Bisonkuh entdeckt

Weimar, den 18.01.2017. Erstmalig hat Senckenberg-Wissenschaftler Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern nachgewiesen, dass Trächtigkeit und Säugen bei einem wildlebenden Pflanzenfresser zu gravierenden Mangelerscheinungen führen können. Das Wissenschaftlerteam fand entsprechende Indizien an einem etwa 45.000 Jahre alten Hornzapfen einer eiszeitlichen Bisonkuh. Bisher war Knochenabbau an Hornzapfen durch Stoffwechselbelastungen nur von Nutztieren bekannt. Die Studie wurde kürzlich im Fachjournal „International Journal of Paleopathology“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten

Bereits vor 20.000 Jahren haben Jäger und Sammler möglicherweise gezielt Feuer eingesetzt und damit zur Entstehung des lichten Charakters der eiszeitlichen europäischen Landschaft beigetragen. Das legt eine kürzlich im Fachjournal „PLOS ONE“ veröffentlichte Studie nahe, zu deren Autoren auch eine Senckenberg-Wissenschaftlerin gehört. Es wäre einer der frühesten Hinweise auf einen großflächigen Eingriff des Menschen in die natürliche Vegetation seiner Umgebung. Der Befund erklärt, warum Analysen von Sedimenten belegen, dass in der Eiszeit in Europa eine offene Steppenlandschaft vorherrschte, während Vegetationsmodelle ergeben, dass Teile Europas damals dichter bewaldet gewesen sein müssten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Masse macht´s: Artenvielfalt der Großsäuger hing 20 Millionen Jahre lang von Pflanzenwachstum ab

Frankfurt, den 15.09.2016. Die Entwicklung der Artenvielfalt von landlebenden Großsäugern wurde über 20 Millionen Jahre von der Menge an Biomasse bestimmt, die Pflanzen produzieren, wenn sie wachsen. Dieses Muster wurde mit dem Beginn der Eiszeiten durchbrochen. Vermutlich sei der beginnende Eingriff des Menschen in die Natur die Ursache, berichtet ein Team um Dr. Susanne Fritz, Senckenberg, im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rekonstruierten anhand von 14.000 Fossilien die Artenvielfalt von Großsäugern an Land und verglichen sie mit Daten zur Biomasseproduktion von Pflanzen aus dem gleichen Zeitraum.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie das Schmelzwasser der Eisschilde das Klima durcheinanderbrachte

Wie heute das Grönlandeis, so schmolz am Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren ein großer Eispanzer in Nordamerika. Sein Schmelzwasser hat das Klima in Nordwest-Europa und Nordwestafrika tiefgreifend beeinflusst. Der zuvor entgegengesetzte Zusammenhang zwischen den Niederschlagsmengen in Nordwestafrika und Nordwesteuropa kehrte sich um. Ob und wie das Schmelzen des Grönlandeises unser Klima verändern wird, simulierten internationale Forscher. Sie nutzten dafür Tropfsteine aus Höhlen als Klimatagebücher der Vergangenheit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Sibirische Lärchenwälder sind noch auf Eiszeit gepolt

Neue AWI-Studie zeigt, dass die Pflanzenwelt der nordrussischen Permafrostregion dem Klima schon häufig um mehrere Jahrtausende hinterherhinkte
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Der Neandertaler unter den Pflanzen

Die unscheinbare, aber extrem anpassungsfähige Pflanze Arabidopsis thaliana hat im Verhältnis mehr genetische Varianten als der Mensch. Das ist eines der Ergebnisse des seit 2008 laufenden internationalen “1001 Genome“-Forschungsprojekts, bei dem die Wissenschaftler auch Pflanzen entdeckten, die die letzte Eiszeit überdauert haben. Die Erkenntnisse dieser Studie liefern Grundlagen für die Zukunft der Pflanzenforschung: Darauf aufbauend kann nun noch besser erforscht werden, welche Gene für die Anpassungsfähigkeit von Pflanzen an die Umwelt verantwortlich sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft