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Mit Spitzenforschung den Strukturwandel gestalten

Unter dem Motto „Durch Innovation den Wandel gestalten“ veranstaltet die WGP am 23. und 24. September 2020 ihren 10. Jahreskongress als Webkonferenz. Präsentiert werden aktuellste, noch unveröffentlichte Ergebnisse aus der Spitzenforschung. Sie zeigen Wege auf, wie die produzierende Industrie die digitale Transformation gestalten und mit Innovationen gestärkt aus der derzeitigen Krise hervorgehen kann. „Wir stehen vor einem Strukturwandel“, sagt Prof. Alexander Brosius, Mitveranstalter des Jahreskongresses und Leiter des Instituts für Fertigungstechnik (IF) der TU Dresden. „Den müssen wir aktiv gestalten, und das können wir auch, weil wir die notwendige Spitzenforschung betreiben.“

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie teilen sich Tumorzellen im Gedränge?

Wissenschaftler unter der Leitung von Dr. Elisabeth Fischer-Friedrich, Gruppenleiterin am Exzellenzcluster Physik des Lebens (PoL) und am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC), untersuchten, wie sich Krebszellen in einem dicht gedrängten Tumorgewebe teilen können. Dabei prüften sie insbesondere wie sich die sogenannte Epithelial-mesenchymale Transition (EMT), ein Vorläuferprozess bei der Metastasenbildung, auswirkt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Borkenkäfer austricksen

Der Wald kämpft mit der größten Borkenkäferplage seit 70 Jahren. Während die Bäume durch Hitze und Trockenheit ausgelaugt sind, vermehren sich die Schädlinge in warmen Jahren besonders stark: Ein Käferpaar des Großen Buchdruckers etwa kann dann bis zu 30.000 Nachkommen haben. Professor Michael Müller, Inhaber der Professur für Waldschutz der TU Dresden, und sein Team haben beginnend im Jahr 2004 und zuletzt im Verbundprojekt „bioProtect“ (2015-2020) eine Methode entwickelt, mit der man die Käfer umweltfreundlich regulieren kann. Projektpartner waren die Abteilung für Forstzoologie und Waldschutz der Georg-August-Universität Göttingen und die Ostdeutsche Gesellschaft für Forstplanung mbH.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Topografie der Extreme: Auf den Spuren unkonventioneller Supraleitung kartieren Forscher*innen unbekanntes Terrain

Einem internationalen Team von Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, des Max-Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe sowie Kolleg*innen aus den USA und der Schweiz ist es gelungen, verschiedene extreme Versuchsbedingungen in bisher einzigartiger Weise miteinander zu kombinieren und dabei spannende Erkenntnisse über die rätselhaften Leiteigenschaften des kristallinen Metalls CeRhIn5 zu Tage zu fördern. In der Fachzeitschrift Nature Communications berichten sie von der Erkundung einer bisher unerforschten Region des Phasendiagramms dieses Metalls, das als aussichtsreiches Modellsystem für das Verständnis von unkonventionellen Supraleitern gilt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Auf die richtige Umgebung kommt es an: Räumliche Begrenzung ist Schlüssel zum Verständnis von Tumorinvasion

Ein fundamentales Bauprinzip multizellulären Lebens ist, dass es zwischen festen, flüssigen und gasförmigen Phasen hin- und herschalten kann: Zellen bewegen sich in der Gasphase unabhängig und bilden in der Flüssigphase lockere Verbünde oder im Festzustand dichte Gruppen. Ein internationales Forschungsprojekt mit Beteiligung der TU Dresden ermöglicht jetzt neue Einsichten in die Mechanismen der Phasenübergänge.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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OLG Dresden: Ein Prozent bleibt in sozialen Netzwerken gesperrt

Plattformen wie Facebook dürfen von ihnen als „Hassorganisationen“ eingestuften Vereinen den Zugang sperren. Das OLG Dresden wies die Klage des rechten Vereins ab.

Quelle: ZEIT ONLINE

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Darm-Gesundheit: Dresdner Forscherteam identifiziert lebenserhaltendes Enzym in Stammzellen

Wie gelingt die kontinuierliche Regeneration des Darmepithels, die so wesentlich für die Gesundheit ist? Die Neubildung der spezialisierten Zellen des Darmepithels wird überwiegend durch gewebespezifische Transkriptionsfaktoren gesteuert, deren Zugang zur DNA wiederum davon abhängt, ob DNA relativ frei zugängig ist (Euchromatin) oder eng verpackt vorliegt (Heterochromatin). Forscherinnen und Forscher am Zentrum für Regenerative Therapien (CRTD) der TU Dresden gingen der Frage nach, welche Bedeutung die Regulation der Heterochromatin-Bildung im Darmepithel hat und veröffentlichten ihre Erkenntnisse im renommierten internationalen Wissenschaftsjournal Gut.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Akute myeloische Leukämie: Größerer Entscheidungsspielraum bei Therapie-Start

Die Diagnose einer Akuten myeloischen Leukämie (AML) galt bislang als medizinischer Notfall, der einen sofortigen Behandlungsbeginn erfordert. Wissenschaftler und Ärzte der Hochschulmedizin Dresden und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) konnten nun gemeinsam mit Kollegen von weiteren 23 Kliniken aus ganz Deutschland zeigen, dass es bei AML-Patienten mit gutem Allgemeinzustand vertretbar ist, zunächst wichtige Laborergebnisse abzuwarten, um auf dieser Grundlage eine Entscheidung über die beste verfügbare Behandlungsoption zu treffen. Angesichts neu zugelassener Therapiemöglichkeiten haben diese speziellen Laborergebnisse direkte klinische Auswirkungen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Datenschutz beim Website-Tracking

KIT, TU Dresden

Datenschutz beim Website-Tracking

Viele Trackingdienste werben mit sicherem Datenschutz, indem sie die Datensätze generalisieren und anonymisieren. Wie sicher dies ist, haben Informatikerinnen und Informatiker des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der TU Dresden untersucht.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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Tag des Baumes 25.4.: Chinesischer Gastwissenschaftler untersucht Auswirkungen von Trockenschäden auf das Baumwachstum

Wassermangel, Trockenheit und Hitze: Mit den Sommern 2018 und 2019 hatten viele Bäume in großen Teilen Deutschlands Probleme. Bestimmte Baumarten nichtheimischer Herkunft wirkten allerdings dennoch unvermindert wüchsig und vital, etwa die Robinie – Baum des Jahres 2020. Der Tag des Baumes am 24. April lädt dazu ein, einen Blick auf die Forstbotanik der TU Dresden zu werfen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Dürre und Überschwemmungen – Neue Mess- und Vorhersageverfahren sollen Folgen lindern

2002 Jahrhundertflut in Sachsen, 2013 die nächste. 2018 und 2019 plagten außergewöhnliche Dürreperioden das Land nur unterbrochen von Starkregenereignissen, die lokal für heftige Überschwemmungen sorgten.
In der Fachrichtung Hydrowissenschaften der TU Dresden wurden jetzt in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und weiteren Partnern Messverfahren und Analysemethoden zur präziseren Vorhersage solcher Extremwetterereignisse entwickelt, um die Folgen für die Betroffenen abmildern zu können.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Verjüngungskur für das Gehirn

Wie können wir dem Verlust der kognitiven Fähigkeiten im Alter entgegenwirken? Eine Forschergruppe um Prof. Federico Calegari an der TU Dresden hat mit Unterstützung von Wissenschaftlern des Leibniz-Institutes für Neurobiologie Magdeburg, Dr. Dr. Kentaroh Takagaki, Dr. Michael Lippert und LIN-Special-Project-Doktorand Gonzalo Arias-Gil, sowie vom Deutschem Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen Dresden herausgefunden, wie der Alterungsprozess neuronaler Stammzellen im Gehirn verzögert werden kann.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Flugzeugoberflächen schnell und umweltschonend enteisen – Laserfunktionalisierte Oberflächen

Eis auf Flugzeugoberflächen birgt potenzielle Gefahren: Der Kraftstoffverbrauch steigt, die Aerodynamik wird gestört und der erzeugte Auftrieb sinkt – die Funktionsfähigkeit des Flugzeugs wird beeinträchtigt. Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS haben gemeinsam mit AIRBUS und der TU Dresden ein Laserverfahren entwickelt, das zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Zum einen fällt das Eis von alleine ab und zum anderen ist eine geringere Heizleistung beim Enteisen erforderlich. Mit der Direkten Laserinterferenzstrukturierung lassen sich Oberflächenstrukturen gestalten, die Anti-Icing effektiv ermöglichen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Luftangriffe auf Dresden: „Gedenken muss wie Schmerz sein, es kann nicht beruhigen“

Vor 75 Jahren warfen die Alliierten Bomben auf Dresden. Von der Zerstörung einer unschuldigen Stadt zu sprechen, sei aber falsch, sagt der Historiker Henning Fischer.

Quelle: ZEIT Wissen

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Neues Projekt zum Einfluss gelöster und freier Gase auf die Energieeffizienz

Unter dem Titel „EnOB:ImpactGas – Einfluss freier und gelöster Gase auf die Effizienz von Komponenten der Wärme- und Kälteversorgung“ (Förderkennzeichen 03EN1001B) ist am Fraunhofer IFAM in Dresden unter der Koordination der Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung der TU Dresden und gemeinsam mit dem Fachgebiet Technische Thermodynamik der Hochschule Zittau/Görlitz ein Projekt zur Untersuchung wärmetechnischer Komponenten in der Wärme- und Kälteversorgung gestartet. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Potentielle Stellschraube für wirksamere Krebs-Immuntherapien

Wissenschaftlern der Biomedical Research Foundation der Akademie Athen (Griechenland), des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) ist es gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam gelungen, in Laborversuchen einen bislang unbekannten Mechanismus nachzuweisen, der die Wirksamkeit von Krebs-Immuntherapien beeinflussen könnte.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Dresdner Forscher entdecken Mechanismus bei aggressivem Krebs

Enzym blockiert Wächterfunktion gegen unkontrollierte Zellteilung

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam in Laborversuchen einen bislang unbekannten Überlebensmechanismus im Zellkern besonders aggressiver Tumorzellen entschlüsselt. Eine wichtige Rolle hierbei spielt das proteinspaltende Enzym Caspase 8, das sich ausschließlich bei aggressiven Krebszellen im Zellkern anreichert. Ließe sich das Enzym an dieser Stelle chemisch hemmen, wäre es denkbar, verschiedene Krebserkrankungen auch in fortgeschrittenen Stadien wirkungsvoll zu bekämpfen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Forscher der TU Dresden finden neuen Ansatz für Therapien für neurodegenerative Erkrankungen

Verhaltensexperimente bestätigen: Zusätzliche Nervenzellen verbessern Gehirnfunktion

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Vor 538,8 Millionen Jahren: Explosion des Lebens – „kambrische Explosion" jünger als vermutet

Dresden, 12.12.2018. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team den Zeitpunkt für die „kambrische Explosion“ anhand von Uran-Blei-Datierung auf 538,8 Millionen Jahre vor heute hochpräzise datiert. Während der „kambrischen Explosion“ erschienen in wenigen Millionen Jahren alle bekannten Baupläne der Tierwelt, zeitgleich starben die sogenannten „Ediacara“- Biota, einzigartige besondere Lebensformen, aus. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Terra Nova“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Diabetes: In Dresden entsteht bundesweit einzigartiges Zentrum für Forschung, Lehre und Therapie

Mit dem offiziellen ersten Spatenstich hat am Montag (3. Dezember) der Bau des neuen Zentrums für Metabolisch-Immunologische Erkrankungen und Therapietechnologien Sachsen der Medizinischen Fakultät an der Technischen Universität Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus begonnen. In den kommenden Monaten entsteht an der Ecke Augsburger / Fiedlerstraße ein moderner Forschungsneubau, in dem Experten der Inneren Medizin, Endokrinologie, Immunologie, Chirurgie, Transplantationsmedizin, Zellbiologie und den Materialwissenschaften gemeinsam neue medizinische Ansätze entwickeln. Bund und Land unterstützen den Neubau, für den Investitionen über 35,5 Millionen Euro notwendig sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Supermikroskop beobachtet Lithium-Atome auf Wanderschaft – Einblicke in Minibatterie aus Graphen

Man kann es schlicht und einfach eine Sensation nennen, was hier Wissenschaftlern aus Stuttgart, Ulm und Dresden gelungen ist. Mit Hilfe des Supermikroskops SALVE konnten sie in atomarer Auflösung zeigen, wie sich Lithium-Ionen bei elektrochemischen Be- und Entladungsprozessen verhalten. Sie haben damit nachgewiesen, wie die reversible Lithium-Aufnahme in einer Nanozelle abläuft, die lediglich aus einer Doppellage Graphen besteht. Veröffentlicht wurden diese für die Batterieforschung hochrelevanten Ergebnisse jüngst im renommierten Wissenschaftsjournal Nature.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie ein Eiweiß das Abklingen von Entzündungen fördert

Entzündungen sind eine natürliche Abwehrreaktion des Immunsystems gegen Krankheitserreger. Wenn sie außer Kontrolle geraten, können sie selbst zu Erkrankungen führen. Ein körpereigenes Eiweiß namens DEL-1 sorgt als zentraler Akteur dafür, dass übermäßige Entzündungen abklingen. Die Bedeutung und die grundlegende Funktionsweise
des Proteins konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam zeigen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Seilspringen in der Keksdose: HZDR-Forscher entdeckt verblüffendes Phänomen in Flüssigmetallen

Wer eine Flüssigkeit erwärmt, löst unweigerlich Turbulenzen aus: Heißes Fluid steigt auf und durchmischt sich mit dem kälteren Rest. In gewissen Fällen können sich dabei mehrere Wirbel zu einer größeren Struktur – einer großskaligen Zirkulation – zusammenschließen. Mit Kollegen der University of California in Los Angeles (UCLA) hat Dr. Tobias Vogt vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) nun etwas Überraschendes festgestellt: In ihrem Experiment bewegte sich diese Struktur ganz ähnlich wie ein Springseil. Das Ergebnis könnte helfen, bestimmte Phänomene auf der Sonnenoberfläche besser zu verstehen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Laufen menschliche Interaktionen in sozialen Netzwerken so ab wie das Zusammenspiel von Proteinen?

Forscher des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden hat erstaunliche Parallelen gefunden – Eine der großen wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit ist es, die lebende Materie zu verstehen, unter anderem die Organisation des Lebens in Molekülen, Zellen und Geweben. Dr. Carlo Vittorio Cannistraci vom Biotechnologischen Zentrum (BIOTEC) der Technischen Universität Dresden erforscht, ob Gehirnzellen nach den gleichen Prinzipien zusammenwirken wie Moleküle innerhalb einer Zelle.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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HZDR-Forscher entwickeln Tarnkappen-Technologie für leuchtende Nanopartikel

Einem Forscherteam des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) ist es in Kooperation mit der australischen Monash University gelungen, die Stabilität und Biokompatibilität spezieller Nanopartikel erheblich zu steigern. Das Team hat sogenannte Upconverting Nanoparticles – Partikel, die Infrarot- in kurzwelliges Licht umwandeln – so modifiziert, dass sie wasserlöslich werden, selbst in komplexen Körperflüssigkeiten wie Blutserum stabil bleiben und Medikamente speichern können. Damit haben sie ein Werkzeug geschaffen, das den Kampf gegen Krebs deutlich effektiver machen könnte. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachjournal „Angewandte Chemie“ (DOI: 10.1002/anie.201811003).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Weniger Tierversuche absehbar: Multiorgan-Chip ausgezeichnet

EARTO-Preis für Mikrosystem des Fraunhofer IWS Dresden

(Dresden, 17.10.2018) Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden haben einen sogenannten »Multiorgan-Chip« entwickelt. Dieses nun in Brüssel mit einem »EARTO Innovation Award« ausgezeichnete Mikrosystem aus dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden simuliert den Blutkreislauf und die Organe von Tieren oder Menschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bio-Angeln für Seltene Erden: Wie Eiweiß-Bruchstücke Elektronik-Schrott recyceln

Ohne wichtige Schlüssel-Elemente, wie Kupfer oder die Metalle der Seltenen Erden, funktioniert weder die moderne Elektronik noch fließt elektrischer Strom. Ausgediente Energiesparlampen, Handys, Computer und Schrotte könnten eine wichtige Quelle für diese Rohstoffe sein, allerdings lassen sich die wertvollen Hightech-Metalle von dort nur schwer zurückgewinnen. Es sei denn, man angelt mit kleinen Eiweiß-Bruchstücken danach, die Forscher vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg gerade in der Zeitschrift „Research in Microbiology“ vorstellen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie überleben Nervenzellen? Forschungsteam versucht den Zelltod zu stoppen

Eine interdisziplinäre und internationale Forschergruppe um Dr. Volker Busskamp vom Zentrum für Regenerative Therapien Dresden der TU Dresden (CRTD) hat die Funktion eines kleinen nicht-kodierenden RNA-Moleküls, der so genannten miRNA, in der bisher höchsten Auflösung entschlüsselt. Diese Entschlüsselung der Genregulation ermöglicht Anwendungen zur Stärkung von Nervenzellen, um sie vor neurodegenerativen Erkrankungen zu schützen. Die hier verwendeten umfangreichen systembiologischen Methoden könnten zu einem neuen Standard für die Erforschung von miRNAs werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Keep cool : Forscher entwickeln magnetischen Kühlkreislauf

Darmstadt/Dresden, 17. September 2018. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und steigende Lebensansprüche führen dazu, dass der Energiebedarf für Kühlprozesse schneller wächst als jener fürs Heizen. Ein weiteres Problem heutiger Kältetechnik: Kühlmittel, die Umwelt- und Gesundheitsschäden verursachen. Abhilfe könnte eine neuartige Technologie bringen: Kühlung durch magnetische Materialien in Magnetfeldern. Forscher der Technischen Universität (TU) Darmstadt und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) entwickelten die Idee für einen Kühlkreislauf, der auf dem „magnetischen Gedächtnis“ spezieller Legierungen beruht. Erste Ergebnisse veröffentlichte die Zeitschrift „Nature Materials“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie verdeutlicht Schädigungen des Gehirns durch Alkohol- und Zigarettenkonsum

Für viele Menschen gehört ein Glas Wein oder Bier, sowie der Zigarettenkonsum zum täglichen Ritual. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und der Universität Oxford haben im Rahmen einer Studie nun anhand modernster Messverfahren nachgewiesen, dass selbst kleine Mengen Nikotin oder Alkohol auch im Gehirn Spuren hinterlassen. Die Ergebnisse der in Oxford ausgeführten Studie wurden aktuell im Journal of the American Medical Association (JAMA. 2018 Aug 21;320(7):665-673, doi: 10.1001/jama.2018.11498.) publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Erfolgreiche Lasertherapie bei Zwillingen im Mutterleib

In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden ist erstmals eine Lasertherapie im Mutterleib vorgenommen worden. Das Team um Privatdozent (PD) Dr. Cahit Birdir behandelte eine Mutter in der 18. Schwangerschaftswoche, weil es bei der Patientin zu Problemen mit der Plazenta gekommen war. Grund für den hochspeziellen Eingriff war eine sogenannte monochoriale Geminigravidität mit fetofetalem Transfusionssyndrom. Dabei ist der Kreislauf der Kinder über einen gemeinsamen Mutterkuchen verbunden, was die Zwillinge in Lebensgefahr brachte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Synthetischer Antikörper ermöglicht erstmals kontrollierbaren „Protein-Knockdown“ in Wirbeltieren

Wie kleine Kinder nehmen auch Wissenschaftler Dinge gern auseinander, um sie besser verstehen zu können. Die Forschungsgruppen um Dr. Jörg Mansfeld, Forschungsgruppenleiter vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC), und Dr. Caren Norden vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) haben ein Verfahren zur funktionellen Untersuchung von Proteinen erfolgreich weiterentwickelt. Die Methode des sogenannten Auxin-induzierbaren „Protein-Knockdowns“ wurde so modifiziert, dass fluoreszierende Proteine nicht nur mikroskopisch beobachtet, sondern auch gezielt und innerhalb kurzer Zeit aus Zellen entfernt werden können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Trockenstress bei Hitze wird heimische Baumarten durch Klimawandel öfter treffen.

Gelbes Laub, kahle Äste, herabfallende Blätter – wer derzeit in die Baumwipfel schaut, könnte meinen, es ist schon Herbst. Durch die derzeitige anhaltende Hitzeperiode und den Wassermangel welken einige Bäume verfrüht. Vor allem jüngere und empfindliche großblättrige Bäume wie Bergahorn und Sommerlinde sind gefährdet. Manch heimische Art wie etwa die Birke werfe jedoch zum Schutz die Blätter ab, erklärt Prof. Dr. Andreas Roloff von der Professur Forstbotanik der TU Dresden. Für ältere Bäume sehe er derzeit eine geringere Gefahr. Im Rahmen seiner Forschung sucht er nach alternativen hitzeresistenten Baumarten in China, die dem Klimawandel in unseren Breitengraden besser standhalten werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Hitze verursacht Hormonstress bei Tomatenpflanzen

Biologen der TU Dresden erforschen temperaturresistente Tomatenpflanzen, um Ertragseinbußen zu verringern
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Krebszentrum am Universitätsklinikum Dresden (UCC) bleibt „Onkologisches Spitzenzentrum“

Das Krebszentrum am Universitätsklinikum Dresden (UCC) bleibt einziges „Onkologisches Spitzenzentrum“ der neuen Bundesländer. Nach inzwischen zwölf Jahren erfolgreicher Arbeit als Onkologisches Spitzenzentrum der Deutschen Krebshilfe attestiert eine international besetzte Expertenkommission dem Krebszentrum am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (UCC) erneut eine Patientenversorgung und Forschung auf höchstem Niveau. Das im Auftrag der Krebshilfe agierende Gutachtergremium entschied deshalb, das Dresdner Krebszentrum auch in der jetzt beginnenden Förderperiode mit insgesamt drei Millionen Euro finanziell zu unterstützen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft