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23. September 2018

DNA

Programmieren wie Mutter Natur

Erbgut ist ein natürlicher Chip, aber mit einer vielfach höheren Rechenkapazität. Nun haben Forscher es geschafft, ihm maschinelles Lernen einzuprogrammieren. Besteht die nächste Computergeneration aus DNA? (Mehr in: Technology Review)

Wenn DNA zum Daten-GAU wird

Mittlerweile bieten zahlreiche Start-ups kostengünstige Gensequenzierungen an. Viele Nutzer sind sich nicht im Klaren, dass diese auch Risiken darstellen. (Mehr in: Technology Review)

DNA frühmittelalterlicher Alemannen-Krieger und ihres Gefolges entschlüsselt

1962 wurde in Niederstotzingen (Baden-Württemberg) ein alemannisches Gräberfeld mit menschlichen Skelettüberresten entdeckt. Nun haben Forscher des Zentrums Eurac Research in Bozen (I) und des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena (D) die Skelettüberreste auf ihre DNA überprüft. Dadurch konnten sie neben Geschlecht und Verwandtschaftsgrad auch die Herkunft der Bestatteten bestimmen und neue Erkenntnisse über die Gesellschaftsstrukturen

Chromatinstruktur – Packen und entpacken

Im Zellkern ist das Erbgut dicht gewickelt. Trotzdem muss die Zelle immer wieder unterschiedliche Gene zugänglich machen. LMU-Forscher haben nun einen Mechanismus entschlüsselt, wie die molekularen Maschinen dabei DNA mit einem Zollstock aus Proteinen abmessen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Präzise Genreparatur mit hoher Effizienz

Mit der molekulargenetischen Methode CRISPR/Cas können Brüche im Doppelstrang der DNA und damit zufällige Mutationen in jedem Zielgen herbeigeführt werden. Die exakte Reparatur eines Gens mithilfe einer Reparaturkopie ist jedoch nur außerordentlich aufwendig möglich. Dafür haben Forscher der Universität Heidelberg eine Lösung gefunden: Mit der Anwendung eines neuen Ansatzes am Modellorganismus Medaka haben sie die

Literweise Erbgut: Teichwasser verrät Tropen-Frösche

Frankfurt am Main, den 29.08.2018. Wenn ein Frosch in einen Teich hüpft, hinterlässt er dabei unweigerlich Spuren seines Erbguts. Senckenberg-Wissenschaftler haben anhand von Wasserproben aus dem bolivianischen Tiefland nachgewiesen, dass die Analyse dieser sogenannten Umwelt-DNA ausreicht, um die in einem Gewässer lebenden Froscharten zuverlässig zu bestimmen. In ihrer Machbarkeitstudie zeigen sie, dass in artenreichen Regionen

Epigenetische Analyse von aggressiven Hirntumoren: Eine neue Perspektive für die Präzisionsmedizin

Glioblastome sind Hirntumore mit verheerender Prognose. Sie werden von vielfältigen Gendefekten ausgelöst, wodurch sie schwer behandelbar werden. Außerdem spielt die Epigenetik eine wesentliche und oft unterschätzte Rolle: Sie beeinflusst das Fortschreiten des Tumors unabhängig von der genetischen DNA-Sequenz. WissenschaftlerInnen des CeMM, der MedUni Wien und des Österreichischen Hirntumorregisters zeigen in einer neuen Studie, wie die

Veränderter Baustein im Gehirn beeinflusst Entstehung psychiatrischer Störungen

Es ist bekannt, dass Stress die Aktivierung unserer Gene verändern kann. Epigenetische Mechanismen reagieren auf Stress und verändern, wie die DNA als Träger der Erbinformation abgelesen wird. Damit die Erbinformation im Körper umgesetzt werden kann, bedarf es weiterer Schritte. Die DNA wird in RNA abgelesen, die wiederum der Bauplan für Proteine ist. In einer bahnbrechenden

Das Genom vergibt Noten

Eine DNA-Analyse von über einer Million Menschen zeigt Korrelationen zwischen bestimmten Genen und der Anzahl der absolvierten Schuljahre. (Mehr in: Technology Review)

Brustimplantate mit Tomaten-DNA fälschungssicher kennzeichnen

Jahrelang hat ein französisches Unternehmen Brustimplantate aus billigen Industrie-Silikonkomponenten verkauft. Der Skandal, der 2010 erstmals für Schlagzeilen sorgte, beschäftigt bis heute die Gerichte. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP hat jetzt ein Verfahren entwickelt, das derartigen Betrug verhindert. Künftig können Hersteller Implantate fälschungssicher kennzeichnen – mit Hilfe von verkapselter Tomaten-DNA. Quelle: Pressemitteilungen –

Im Kampf gegen Bakterien braucht es genügend Energie

Um Bakterien und Pilze einzufangen und abzutöten, bauen weisse Blutkörperchen Netze aus DNA und toxischen Proteinen. Diese «Fangnetze» unseres Immunsystems sind nur dank einer zusätzlichen Energiequelle in diesen Abwehrzellen möglich, wie Forschende der Universität Bern herausfanden. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Durchbruch in der Telomer-Forschung: nicht die Länge ist entscheidend

Bislang ging man davon aus, dass die Länge der Telomere ausschlaggebend für die Entstehung von Krankheiten wie Krebs oder Diabetes ist. Laut neuen Forschungsergebnissen aus Sydney geht es jedoch nicht um die Länge, sondern um die Struktur der DNA-Segmente. In weiteren Studien soll nun herausgefunden werden, inwieweit die menschliche Gesundheit mit der Telomer-Gesundheit zusammenhängt. Quelle:

Körpereigener Tumorblocker entdeckt

Wissenschaftlerinnen der Universitätsmedizin Mainz haben neue Eigenschaften des menschlichen Proteins MYPOP entdeckt: Es wirkt gegen Virusinfektionen und Krebs. MYPOP erkennt virale Proteine und die DNA von HPV16 und HPV18, sogenannten onkogenen Papillomviren, bindet an sie und hemmt die Expression viraler Gene, u.a. auch der viralen Onkogene, auch als Krebsgene bezeichnet. Diese gelten als eine Ursache

Neue Erkenntnisse zur Replikation

Die Fähigkeit zur Weitergabe von genetischer Information ist eine Grundvoraussetzung für das Leben. Damit bei einer Zellteilung jede Tochterzelle die notwendige genetische Information erhält, muss sich die DNA der Zelle, die Trägerin der genetischen Information, zunächst verdoppeln. Diese Replikationsprozesse werden in der Natur von Enzymen katalysiert. Der Arbeitsgruppe um Prof. Clemens Richert am Institut für

Exhumierte Gebeine: DNA-Test löst Zaren-Rätsel

Der letzte russische Zar Nikolaus II. und seine Familie wurden 1918 in Jekaterinburg ermordet. Fast hundert Jahre später zweifelte die Kirche an der Echtheit der beigesetzten Gebeine. Nun gibt es Gewissheit. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte

Hallstatt wird seit der Bronzezeit als Salzquelle auch zum Pökeln von Fleisch geschätzt. Knochen- und Zahnfunde belegen eine gut funktionierende Fleischindustrie vor allem mit Schweinen. Was für einen genetischen Ursprung die verarbeiteten Tiere hatten, können Erbgutreste in den Fundstücken verraten. Forschenden der Vetmeduni Vienna und des Naturhistorischen Museums Wien gelang es mit einer speziell entwickelten

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