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23. Juni 2018

DNA

Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte

Hallstatt wird seit der Bronzezeit als Salzquelle auch zum Pökeln von Fleisch geschätzt. Knochen- und Zahnfunde belegen eine gut funktionierende Fleischindustrie vor allem mit Schweinen. Was für einen genetischen Ursprung die verarbeiteten Tiere hatten, können Erbgutreste in den Fundstücken verraten. Forschenden der Vetmeduni Vienna und des Naturhistorischen Museums Wien gelang es mit einer speziell entwickelten

Künstlicher Gendefekt enthüllt möglichen Angriffspunkt für Erbkrankheit

Fanconi-Anämie, eine seltene Erbkrankheit, wird durch defekte DNA-Reparaturgene in den Zellen der Patienten verursacht und führt zu Knochenmarksversagen, Entwicklungsstörungen und erhöhtem Krebsrisiko. Mit Hilfe genomweiter genetischer Methoden erzeugten WissenschaftlerInnen am CeMM systematisch künstliche Gendefekte in FA-Zellen und fanden so ein Gen, das – wenn ausgeschaltet – den Effekt der Krankheit in den Zellen aufhebt. Das

Gen-Tests für alles?

Eine Reihe neuer Anbieter verspricht maßgeschneiderte Lebensstil-Empfehlungen, die auf DNA-Analysen beruhen. Experten halten das für wenig realistisch – und verweisen auf Datenschutz-Probleme. (Mehr in: Technology Review)

Die neue Achillesferse von Blutkrebs

Akute myeloische Leukämie ist eine aggressive Form von Blutkrebs, sie zählt zu den häufigsten Kinderkrebsarten. AML-Zellen tragen oft Mutation in einem bestimmten Gen, dessen Funktion von einem komplexen Netzwerk aus Protein-Interaktionen abhängt. Mit einer Kombination hochmoderner Analyseverfahren aus dem Bereich der Genomik und Proteomik ist es WissenschaftlerInnen des CeMM und des LBI CR gelungen, ein

Fenster in die Vergangenheit:

WissenschafterInnen analysieren uralte menschliche DNA aus Südostasien Neueste Analysen ganzer Genome uralter menschlicher DNA aus Südostasien haben gezeigt, dass es im Laufe der letzten 50.000 Jahre mindestens drei große Migrationsströme in diese Region gab. Ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Harvard Medical School und der Universität Wien um den Anthropologen Ron Pinhasi

Wie hätten Sie Ihr Kind denn gern?

Lange galt es als nahezu unmöglich, von den Genen auf Intelligenz, Körpergröße oder die Anfälligkeit für Volkskrankheiten zu schließen. Doch mithilfe großer DNA-Datenbanken will ein Start-up das ändern – und macht eine alte ethische Debatte brandaktuell. (Mehr in: Technology Review)

Zurück auf Anfang: SETD1A hilft Blutstammzellen wieder in den Schlaf

Im Alter erkrankt der Mensch häufiger an Infektionen. Um sie zu bekämpfen, werden die Stammzellen des blutbildenden Systems aus ihrer Ruhephase (Quieszenz) geholt, um den erhöhten Bedarf an Blut- und Immunzellen abzudecken. Doch mit jeder Zellteilung häufen sich auch DNA-Schäden an, die eine Rückkehr in den Schlaf verhindern. Geschädigte Zellen werden aussortiert und fehlen bei

Narben im Genom: Mutationssignaturen geben Auskunft über Tumorentwicklung

Die Entstehung von Krebs wird durch eine Vielzahl an DNA-Mutationen verursacht. Diese hinterlassen charakteristische „Narben“, sog. Mutationssignaturen, im Genom, anhand derer prinzipiell die Art des Tumors und seine Entwicklungsgeschichte bestimmt werden könnte. Zweifelsfrei beweisen ließ sich das in Krebszellen bisher nicht, da im stark geschädigten Erbgut die charakteristischen Mutationsspuren verwischen. Mit Hilfe der CRISPR-Cas9-Technologie ist

DNA-Entschlüsselung: Genome der Erde

Jedes Tier, jede Pflanze, selbst die unentdeckten, sind dabei. Forscher wollen das Erbgut möglichst vieler Arten sequenzieren. Und dabei geht es auch ums Geschäft. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Faltkunst im Zellkern

Strukturelle Chromosomen-Mutationen können die Faltung der DNA im Zellkern beeinflussen und zu einer Fehlregulation von Genen führen. Wissenschaftler/innen des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik (MPIMG) in Berlin haben gemeinsam mit Physiker/innen der Universität Neapel Verfahren für Vorhersagen entwickelt, ob und wie solche Struktur-Varianten die dreidimensionale Faltung der Chromosomen verändern. Damit wollen die Forscher/innen herausfinden, ob bestimmte

Nano-Systeme mit DNA-Origami

Mit Hilfe von DNA-Strängen lassen sich präzise dreidimensionale Strukturen erzeugen, die bemerkenswerte Eigenschaften aufweisen. Denkbar sind hochempfindliche Sensoren, optische Schalter oder sogar Nanoroboter. (Mehr in: Technology Review)

Strukturbiologie – Die Entpackungskünstler

Im Zellkern ist das Erbgut eng gepackt, trotzdem muss die Zellmaschinerie laufend unterschiedliche Gene ablesen. LMU-Forscher zeigen, wie Proteine zusammenarbeiten, um als molekularer Motor den langen DNA-Faden auf- und abzuspulen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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