Gehe zu…

SCIENCE.NEWZS - Datenbank populärer Wissenschaftsthemen mit mehr als 30.000 Einträgen

on YouTubeRSS Feed

24. Juni 2018

Communications

Künstlicher Gendefekt enthüllt möglichen Angriffspunkt für Erbkrankheit

Fanconi-Anämie, eine seltene Erbkrankheit, wird durch defekte DNA-Reparaturgene in den Zellen der Patienten verursacht und führt zu Knochenmarksversagen, Entwicklungsstörungen und erhöhtem Krebsrisiko. Mit Hilfe genomweiter genetischer Methoden erzeugten WissenschaftlerInnen am CeMM systematisch künstliche Gendefekte in FA-Zellen und fanden so ein Gen, das – wenn ausgeschaltet – den Effekt der Krankheit in den Zellen aufhebt. Das

Abwehr von Viren oder Autoimmunerkrankung? Wenn das Phosphat entscheidet …

Zur ersten Abwehrlinie des Körpers gegenüber Virusinfektionen gehören sogenannte Restriktionsfaktoren. SAMHD1 ist ein solcher Restriktionsfaktor, der aber nicht nur bei der Virusabwehr eine Rolle spielt, sondern auch bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen und Krebs. Die Frage, welche Wirkung SAMHD1 ausübt, wird über das An- oder Abhängen von Phosphatgruppen entschieden. Über die aktuellen Ergebnisse der von

Sperma hemmt die Zika-Infektion – Warum die sexuelle Übertragungsrate beim Zika-Virus niedrig ist

Hundert Millionen von Zika-Viren können sich im Sperma eines infizierten Mannes tummeln, und doch ist die Zahl der sexuell Infizierten bei dieser Viruserkrankung vergleichsweise gering. In den allermeisten Fällen werden Zika-Infektionen nämlich durch Stechmücken verbreitet. Ein internationales Forscherteam um den Ulmer Virologen Professor Jan Münch hat nun herausgefunden, dass Sperma die Zika-Viren hemmt. Verantwortlich dafür

Lebende Cyanobakterien-Elektrode stellt effizient Strom her

Eine mit lebenden Cyanobakterien beschichtete Elektrode eignet sich, um lichtgetrieben und effizient Strom zu produzieren. Das berichtet ein deutsch-israelisches Forscherteam in der Zeitschrift „Nature Communications“ vom 4. Juni 2018. Im Gegensatz zu früheren Studien mussten die Wissenschaftler zu ihrem System keine Moleküle für die Aufnahme oder Abgabe von Elektronen hinzufügen, sondern nutzten lediglich die in

Polarisierte Zellen bringen das Herz in Form

Am Anfang seiner Entwicklung ist das Herz ein einfacher Schlauch. Wie sich aus ihm zunächst eine Schleife bildet und schließlich die Kammern und Vorhöfe entstehen, berichtet ein MDC-Forschungsteam im Fachblatt Nature Communications. Ihre Erkenntnisse helfen, die Entstehung angeborener Herzkrankheiten besser zu verstehen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ordnung im Chaos – TU Ilmenau ist turbulenten Mustern auf der Spur

Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau um Prof. Jörg Schumacher veröffentlichten gemeinsam mit Forschern aus Los Angeles in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications vom 29. Mai 2018 einen Artikel über sogenannte turbulente Superstrukturen. Turbulente Superstrukturen sind eine Ordnung in weit ausgedehnten Systemen, die aus der turbulenten Wirbelbewegung, etwa der Luftbewegung in der Atmosphäre, hervorgeht und die

Weniger vernetzte Gehirne sind intelligenter

Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger vernetzt sind die Nervenzellen in seiner Großhirnrinde. Zu diesem Ergebnis kommen Neurowissenschaftler um Dr. Erhan Genç und Christoph Fraenz von der Ruhr-Universität Bochum nach einer Studie mit einer besonderen Form der Magnetresonanztomografie, die Einblicke in die mikrostrukturelle Verschaltung des Gehirns erlaubt. Das Team der Bochumer Arbeitseinheit Biopsychologie berichtet

Röntgenlaser eröffnet neuen Blick auf Alzheimer-Proteine

Eine neue Untersuchungsmethode ermöglicht die Röntgenanalyse sogenannter Amyloide, einer Klasse großer, faserähnlicher angeordneter Biomoleküle, die unter anderem bei Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson eine wichtige Rolle spielen. Einem internationales Forscherteam unter Leitung von DESY-Wissenschaftlern ist es gelungen, mit Hilfe eines Röntgenlasers Einblick in die Strukturen verschiedener Amyloidproben zu gelangen. Damit eröffnet sich ein neuer Weg

Was Finanzmärkte, Krebszellen, und globale Erwärmung gemeinsam haben

Ein Team von Biophysikern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) stellt in seiner jüngsten Arbeit in Nature Communications eine mathematisch fundierte Methode zum Vergleich verschiedener Preismodelle vor. Damit können die Forscher genauer vorhersagen, wie sich Parameter wie etwa die Volatilität von Aktienkursen über die Zeit verändern.* Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Narben im Genom: Mutationssignaturen geben Auskunft über Tumorentwicklung

Die Entstehung von Krebs wird durch eine Vielzahl an DNA-Mutationen verursacht. Diese hinterlassen charakteristische „Narben“, sog. Mutationssignaturen, im Genom, anhand derer prinzipiell die Art des Tumors und seine Entwicklungsgeschichte bestimmt werden könnte. Zweifelsfrei beweisen ließ sich das in Krebszellen bisher nicht, da im stark geschädigten Erbgut die charakteristischen Mutationsspuren verwischen. Mit Hilfe der CRISPR-Cas9-Technologie ist

Verschollen auf hoher See: Fern der Küste lebt Thioglobus perditus aus ihrem Vorratspack

SUP05-Bakterien leben an Orten, an denen es für sie eigentlich keine Lebensgrundlage gibt. Bremer Forscher haben nun herausgefunden, dass sie dort sogar recht aktiv sind – mit möglichen weitreichenden Folgen für den weltweiten Stickstoffkreislauf. Die Bakterien reisen nämlich mit einem „Vorratspack“. Zudem entzifferten die Forscher das Genom der Bakterien. Die Ergebnisse erscheinen nun im Fachmagazin

Einen Schritt näher an die Wirklichkeit

Tübingen, 20.4.2018. Diffusion bringt nicht nur die Farbe in den Tee – sie ist auch eines der grundlegendsten Prinzipien molekularbiologischer Prozesse und verrät viel über die Aufgaben von Molekülen im Organismus. WissenschaftlerInnen nutzen seit über 40 Jahren „FRAP“-Assays (FRAP: Fluorescence Recovery After Photobleaching), um Diffusionskinetiken zu messen. Das Team um Dr. Patrick Müller am Friedrich-Miescher-Laboratorium

Plastik stimuliert Bakterien im Meer

Welche Auswirkungen Plastik und die darin enthaltenden Inhaltsstoffe wie Weichmacher auf die Basis der Nahrungsnetze, im Wesentlichen die Bakteriengemeinschaften des Meeres, haben, steht im Fokus der ForscherInnen um Gerhard J. Herndl von der Universität Wien. Sie untersuchen insbesondere, wie diese Inhaltsstoffe von den Bakterien, die als Biofilm auf dem Plastik „wachsen“, aufgenommen werden. Dabei fanden

Forscherinnen und Forscher stellen die Erdzeituhr

Das Chinesische Löss-Plateau ist eines der bedeutendsten terrestrischen Klimaarchive. Am nördlichen Rand des Plateaus nahe Jingbian führte ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik, Hannover (LIAG) die weltweit bisher umfangreichsten und genauesten Lumineszenz-Datierungen durch. Diese helfen, die Prozesse zu verstehen, die den Ostasiatischen Monsun beeinflussen. Die Analysen zeigen, dass bisher verwendete Methoden

Forscher aus Luxemburg widerlegen 20 Jahre alte Annahmen bei der Solarzellenherstellung

Ein von der Universität Luxemburg geleitetes Forschungsprojekt untersuchte das Herstellungsverfahren von Solarzellen. Die Forscher konnten nachweisen, dass Annahmen über die chemischen Prozesse, die über die letzten 20 Jahre bei Forschern und Herstellern weitverbreitet waren, unzutreffend sind. Die Physiker veröffentlichten ihre Forschungsergebnisse in der angesehenen Fachzeitschrift Nature Communications. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Bäume wachsen in artenreicher Nachbarschaft deutlich besser als in Nachbarschaft zur gleichen Art

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Biodiversitätsforschung veröffentlicht in Nature Communications. Ein wohl seit jeher besonders faszinierendes Themenfeld der Ökologie ist die Erforschung des Zusammenlebens von Pflanzen, insbesondere dann, wenn sich diese den größten und langlebigsten Organismen unseres Planeten, den Bäumen, widmet. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Patentklage nimmt Spracherkennung von Siri ins Visier

Apple vor Gericht Patentklage nimmt Spracherkennung von Siri ins Visier Apple muss seine Assistenzsoftware Siri vor einem Gericht in Texas verteidigen. Die Firma Portal Communications wirft dem Unternehmen Patentverletzungen in drei Fällen vor. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Brennstoffzelle: Katalysator mit Selbstverteidigung gegen schädlichen Sauerstoff

Schon Spuren von Sauerstoff können molekularen Katalysatoren in Brennstoffzellen den Garaus machen. Daher sind diese der Natur nachempfundenen Katalysatorsysteme, die hocheffizient und kostengünstig sind, bisher kaum anwendbar. Einem Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es in Zusammenarbeit mit Forschern des Max-Planck-Instituts für Energiekonversion in Mülheim und einer Gruppe des Pacific Northwest National Laboratory in Washington,

Ein Kompass in der Dunkelheit

Ein Forschungsteam unter Federführung des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) hat in ‚Nature Communications‘ ein neues Modell vorgestellt, um den Magnetsinn zu untersuchen. Ihre Studien an Fischen ermöglichten sowohl die Messung von Gehirnaktivierung durch Magnetfeldstimulation als auch den Nachweis, dass der Magnetsinn auch in Dunkelheit funktioniert. Quelle: Pressemitteilungen – idw –

Heidelberger Forscher untersuchen die Bildung bakterieller Sporen

Bakterielle Sporen speichern Informationen zur individuellen Wachstumsgeschichte ihrer Vorläuferzellen und verfügen somit über ein „Gedächtnis“, das die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus von Bakterien miteinander verbindet. Dies hat ein interdisziplinäres Forscherteam um Dr. Ilka Bischofs vom BioQuant-Zentrum der Universität Heidelberg in einer aktuellen Studie gezeigt. Das „Gedächtnis“ der Sporen könnte für das Auftreten verschiedener Anpassungsmerkmale von

Ältere Posts››