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Eine Wasserstoff/CO2-Infrastruktur für Deutschland

Damit der CO2-Ausstoß in Deutschland sinkt, braucht es emissionsarme Energieträger wie Wasserstoff sowie eine geeignete Infrastruktur. Drei Infrastrukturoptionen, die zu einer Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft beitragen würden, hat ein interdisziplinäres Team im Rahmen des Research Departments Closed Carbon Cycle Economy der Ruhr-Universität Bochum (RUB) analysiert – aus technischer, juristischer, sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Perspektive.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Klimawandel: Wohlhabende Menschen verursachen deutlich mehr Kohlendioxid-Emissionen

Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ist laut einer Studie nur für sieben Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Die reiche Minderheit befinde sich im „Konsumrausch“.

Quelle: ZEIT Wissen

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Geringere CO2-Emissionen durch Corona-Beschränkungen noch nicht in der Atmosphäre erkennbar

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Energie-, Industrie- und Mobilitätssektor für das Jahr 2020 werden zu einer Reduktion der weltweiten Kohlendioxidemissionen um bis zu acht Prozent führen. Laut des Weltklimarats IPCC wären Jahr für Jahr kumulative Einsparungen in dieser Größenordnung nötig, um die Ziele des Pariser Abkommens bis 2030 zu erreichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben bei Messungen zudem festgestellt, dass sich die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre bisher nicht nachweisbar verändert hat. Die Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift Remote Sensing veröffentlicht. (DOI: 10.3390/rs12152387).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Dürre in Europa: Weniger CO2 wird gebunden und Ernten fallen schlechter aus

Das Netzwerk zur Beobachtung von Treibhausgasen ICOS zeigt, wie Natur und Ernte in Europa auf die extrem trockenen Bedingungen in den letzten drei Sommern 2018 bis 2020 reagiert haben. Die Ergebnisse, die jetzt im Fachjournal „Philosophical Transactions B“ veröffentlicht worden sind, zeigen, dass 2018 die Kohlenstoffsenken um 18 Prozent zurückgegangen sind und es die niedrigsten Ernteerträge seit Jahrzehnten gab. Die Fachleute erwarten, dass extrem heiße und trockene Sommer aufgrund des Klimawandels in Zukunft viel häufiger auftreten werden. Dies ist bereits jetzt sichtbar, denn der vergangene Sommer ist der dritte extrem heiße Sommer in Folge.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Statistik der Woche: Wie E-Autos dem Klima nützen

Wie gut ist die CO2-Bilanz der Stromer? Zumindest besser als ihr Ruf, wie unsere Infografik zeigt.

Quelle: Technology Review

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CO2-Emissionen: Globale Luftfahrt trägt 3,5 Prozent zur Klimaerwärmung bei

Einer Studie zufolge hat die Luftfahrtbranche weltweit seit 1940 etwa 32,6 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen. Die Wirkung auf das Klima hält über Jahrhunderte an.

Quelle: ZEIT Wissen

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Post aus Norwegen: Forschung gegen fossile Energien

Das Fjordland, das weiter am Öl- und Gas-Tropf hängt, richtet ein neues Wissenszentrum ein. Es soll helfen, Bohrlöcher zu schließen und CO2-Ziele zu erreichen.

Quelle: Technology Review

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Negativemissionen: Warum der CO2-Staubsauger keine Wundermaschine ist

Um ihre Klimaziele zu erreichen, wird die Menschheit auch CO₂ aus der Luft wieder einfangen müssen. Die Technik hat aber auch ihre Schattenseiten.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Menschgemachter CO2-Anstieg ist einzigartig

Auch in früheren Warmzeiten gab es sprunghafte Erhöhungen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Der heutige, vom Menschen verursachte CO2-Anstieg ist allerdings mehr als sechsmal grösser und fast zehnmal schneller als die damaligen Sprünge. Zu diesem Schluss kommt ein europäisches Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Farbstoffe aus atmosphärischem CO2

Die Zeit beim Klimaschutz drängt. Einen Lösungsansatz bietet die Nutzbarmachung des Treibhausgases CO2 als Rohstoff für Chemikalien. Hierfür hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in dem von der EU geförderten Projekt CELBICON einen neuen Weg verfolgt. Durch eine Kombination von elektrochemischer und biotechnologischer Umwandlung gelang es den Forschern, aus dem aus Luft adsorbierten Treibhausgas einen wertschöpfenden terpenoiden Farbstoff herzustellen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Vom Treibhausgas zu wertvollen Grundchemikalien – Neues Verständnis der elektrokatalytischen Umsetzung von CO2

Darmstadt, 18. August 2020. Für eine nachhaltige Wirtschaft der Zukunft ist die Umwandlung von Kohlendioxid in Kohlenwasserstoffe und andere Grundchemikalien von Bedeutung. Forschende der TU Darmstadt und des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien haben jetzt wesentliche Schritte der elektrochemischen Kohlendioxid-Umwandlung entschlüsselt. Sie berichten darüber in der renommierten Fachzeitschrift Angewandte Chemie International Edition.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Lehren aus der Corona-Krise für die Stabilisierung des Klimas

Der Umgang mit der aktuellen COVID-19-Pandemie könnte wertvolle Erkenntnisse für die Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels liefern. Ein Forscherteam des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Parallelen zwischen der globalen Gesundheits- und der Klimakrise aufgezeigt und analysiert, was politische Entscheidungsträger und Bürger von der Corona-Pandemie lernen können, und wie man die Lektionen daraus auf die Reduzierung der globalen CO2-Emissionen anwenden kann. Ihr Vorschlag: Ein „Klima-Corona-Vertrag“, der die jüngere und die ältere Generation gleichermaßen mit einbezieht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mikrobielle Interaktionen stabilisieren Kohlenstoff im Boden

Böden spielen in der langfristigen Speicherung von CO2 und somit in dessen Reduktion in der Atmosphäre eine wichtige Rolle und tragen so zur Verlangsamung des Klimawandels bei. Um diese Mechanismen besser zu verstehen, hilft ein Blick in die kleinste Welt der Bodenmikroorganismen: Eine internationale und interdisziplinäre Gruppe von Wissenschafter*innen unter Beteiligung von Christina Kaiser der Universität Wien und Ingrid Kögel-Knabner von der Technischen Universität München hat nun erforscht, wie Mikroorganismen miteinander interagieren und so zu Kohlenstoffabbau und -speicherung in terrestrischen Ökosystemen beitragen. Die Ergebnisse wurden in „Nature Geoscience“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Apple will bis 2030 komplett klimaneutral sein

Reduktion des CO2-Ausstoßes

Apple will bis 2030 komplett klimaneutral sein

In zehn Jahren soll jedes Apple-Gerät ohne eine CO2-Belastung hergestellt werden. Der iPhone-Konzern sieht dabei keinen Konflikt zwischen den Klima-Plänen und den wirtschaftlichen Notwendigkeiten.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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Dünnschichtsolarzellen-Verfahren spart 20 Tausend Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr

Dünnschichtsolarzellen, produziert mit Pikosekundenlasern, sind im Wirkungsgrad um 10-15 Prozent effektiver als konventionell hergestellte. Prof. Dr. Heinz P. Huber von der Hochschule München machte dieses Laserverfahren mit seiner Arbeitsgruppe industriell anwendbar und forscht nun an dessen Effektivierung. Bereits jetzt spart sein Produktionsprozess circa zwanzigtausend Tonnen CO2 -Emission pro Jahr.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Smart Metering: Telefónica will Energie sparen

Mobilfunknetz

Smart Metering: Telefónica will Energie sparen

Mit der digitalen Erfassung des Stromverbrauchs aller 27.000 Mobilfunkstandorte möchte Telefónica künftig Geld und CO2 sparen – und auch IoT-Kompetenz unter Beweis stellen

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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Klimawandel: Hitze in Sibirien laut Forschern menschengemacht

Wissenschaftler sind überzeugt, dass die Hitzerekorde in Sibirien ohne die CO2-Verschmutzung der Atmosphäre nicht möglich wären. Sie warnen vor gravierenden Folgen.

Quelle: ZEIT Wissen

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Post aus Japan: Stahlproduzenten auf der Suche nach CO2-Absolution

Nippons Schwerindustrie will den Klimagasausstoß senken. Ein neues Projekt soll das Treibhausgas aus den Hütten erstmals in großem Maßstab in Plastik binden.

Quelle: Technology Review

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Klimaforschung: Höchster CO2-Wert seit 3,3 Millionen Jahren erwartet

Der CO2-Wert in der Atmosphäre könnte 2025 den Wert des Pliozäns überschreiten, zeigt eine Studie. Das gilt als die wärmste Periode der vergangenen 3,3 Millionen Jahre.

Quelle: ZEIT Wissen

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Alle Menschen ans Straßennetz anschließen ist teuer, aber nicht unbedingt für das Klima

Den Zugang zur Verkehrsinfrastruktur zu gewährleisten ist eines der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Das könnte erreicht werden, indem man alle Menschen ans Straßennetz anschließen würde. Was die ökonomischen Kosten und was die Auswirkungen auf das Klima wären, hat nun ein Forschungsteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts beziffert, indem es verschiedene Datensätze zusammengeführt hat. Das Ergebnis: Ein solcher Straßenausbau würde zwar die Staatshaushalte der einzelnen Länder stark belasten, nicht so sehr aber das globale CO2-Emissionsbudget.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Klima-Krise: Warum jetzt sogar Wälder den Planeten aufheizen könnten

Nicht alles CO2, das wir in die Luft pusten, bleibt dort. Ozeane und Wälder schlucken mehr als die Hälfte davon. Das hilft uns – aber wie lange noch?

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Süßes oder saures Erdgas – Polyimid-Membranen für die Reinigung von Erdgas

Erdgas, das größere Mengen an Schwefelwasserstoff (H2S) und Kohlendioxid (CO2) enthält, wird als Sauergas bezeichnet. Bevor es in die Pipeline darf, muss es „gesüßt“, d.h. die sauer reagierenden Verunreinigungen abgetrennt werden. Durch Abstimmung des Verhältnisses zweier molekularer Bausteine lassen sich maßgeschneiderte Polyimid-Membranen herstellen, die für die Reinigung von Sauergas über einen breiten Bereich von Gaszusammensetzungen geeignet sind, wie Forscher in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Rätselhafte Klimaabweichung

Neue Forschungsergebnisse unterstreichen die entscheidende Rolle, die das Meereis im gesamten Südpolarmeer für das atmosphärische CO2 in Zeiten des raschen Klimawandels in der Vergangenheit spielte. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung der Universität Bonn hat gezeigt, dass das saisonale Wachstum und die Zerstörung des Meereises in einer sich erwärmenden Welt die biologische Produktivität der Meere rund um die Antarktis erhöht, indem es Kohlenstoff aus der Atmosphäre abzieht und im tiefen Ozean speichert. Die Forschungsergebnisse wurden nun in „Nature Geoscience“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Versauerung des Arktischen Ozeans grösser als erwartet

Der Arktische Ozean wird in diesem Jahrhundert mehr CO2 aufnehmen, als die meisten Klimamodelle bisher berechnet haben. Damit wird auch die zu erwartende Versauerung deutlich grösser. Dies belegt eine Studie von Klimaforschenden der Universität Bern und der ENS in Paris. Die Ozeanversauerung bedroht Lebewesen mit Kalkschalen – etwa Muscheln oder Meeresschnecken – und kann so gravierende Auswirkungen auf die gesamte Nahrungskette haben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Raupen der Wachsmotte haben Plastik zum Fressen gern: Fraunhofer LBF untersucht Abbauprozess

Lassen sich Raupen im Kampf gegen den ausufernden Plastikmüll einsetzen? Larven der Wachsmotte Galleria Melonella fressen und verdauen angeblich Polyethylen, weshalb ihnen ein Beitrag zur CO2-neutralen Beseitigung der weltweit anwachsenden Berge von Plastikmüll zugeschrieben wird. Ob die Raupe dies bewerkstelligt, ist allerdings noch unverstanden und wird kontrovers diskutiert. Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur bildgebenden chemischen Analyse der Kunststoff-Verdauung in Raupen (RauPE) haben Forschende des Fraunhofer LBF durch hochauflösende Raman-Mikroskopie und mit Hilfe einer speziellen Software den Weg des Plastiks durch die Raupe verfolgt und wichtige Antworten gefunden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Toolkits für den Strukturwandel in Kohleregionen

Vier neue Toolkits zur Unterstützung der europäischen Kohleregionen auf der Plattform Coal Regions in Transition veröffentlicht

Die Kohleregionen Europas erleben seit Jahrzehnten Strukturwandelprozesse. Durch Mechanisierung und kostengünstigere Energiealternativen sind die Arbeitsplätze im Kohlebergbau stark gesunken – ein Prozess, der durch den klimapolitischen Rahmen noch verstärkt wird und die Kohleregionen vor große Herausforderungen stellt. Daher hat sich die Europäische Kommission verpflichtet, Kohle- und kohlenstoffintensive Regionen beim Übergang hin zu einer CO2-neutralen Wirtschaft zu unterstützen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neues Policy Paper zeigt CO2-Einsparpotenziale und Wirtschaftlichkeit der Oberleitungstechnologie auf

Der Straßengüterverkehr verursacht mehr als ein Drittel der nationalen Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor – und nimmt in Zukunft eher noch zu. Damit Deutschland seine Klimaziele erreichen kann, kommt dem klimaneutralen Güterverkehr eine Schlüsselrolle zu. Ein neuer gemeinsamer Policy Brief des Fraunhofer ISI, des Öko-Instituts und des ifeu-Instituts zeigt, dass die Oberleitungstechnologie ein großes CO2-Einsparpotenzial bietet und sich wirtschaftlich rechnen kann.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Klimaschutz: CO₂-Ausstoß bricht ein

Corona fegt die Straßen leer

Die täglichen globalen CO2-Emissionen sind im Vergleich zum Vorjahr um etwa 17 Prozent gesunken.

Quelle: SZ.de

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Statistik der Woche: Fleischesser vs. Vegetarier

Die Anzahl von Vegetariern und Veganern nimmt zu in Deutschland. Unsere Infografik schlüsselt die CO2-Bilanz je nach Ernährungsstil auf.

Quelle: Technology Review

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Lockdown: CO2-Ausstoß weltweit stark gesunken

Die globalen Emissionen sind einer Studie zufolge während der Beschränkungen vorübergehend deutlich gesunken – in Deutschland sogar um mehr als ein Viertel.

Quelle: ZEIT Wissen

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Coronavirus: Globaler CO2-Ausstoß sinkt um 17 Prozent

Gemeinsame Pressemitteilung des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und der Technischen Universität Berlin

Globaler CO2-Ausstoß Anfang April 17 Prozent niedriger als vor Corona

Studie zum Klima-Effekt der Pandemie-Abwehrmaßnahmen mit drei Szenarien für den weiteren Verlauf 2020. „Die staatlichen Anschubhilfen werden den Emissionspfad für Jahrzehnte prägen.“

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Globaler Handel mit Soja geht auf Kosten des Klimas

In welchem Ausmaß Anbau und Handel brasilianischen Sojas das Weltklima belasten, hängt ganz erheblich vom jeweiligen Anbaugebiet ab. Das zeigt eine aktuelle Studie, die die Universität Bonn zusammen mit Partnern aus Spanien, Belgien und Schweden durchgeführt hat. In manchen Regionen fallen demnach beim Export von Soja und Sojaprodukten mehr als 200 Mal so hohe CO2-Emissionen an wie in anderen. Die EU importierte zwischen 2010 und 2015 Soja vor allem von Standorten, in denen für den Anbau große Savannen- und Waldflächen in Ackerland umgewandelt wurde. Die Analyse ist nun in der Zeitschrift Global Environmental Change erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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TU Berlin: CO2-Fußabdruck: Welche Möglichkeiten hat das Individuum einzugreifen?

Was kann der Einzelne tun?

Metastudie untersucht die Möglichkeiten, den individuellen CO2-Fußabdruck zu verringern

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Weltweit unterschätzt: CO2-Emissionen trockengefallener Gewässerbereiche

Binnengewässer wie Flüsse, Seen oder Talsperren spielen im globalen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle. In Hochrechnungen zum Kohlendioxidausstoß von Land- und Wasserflächen werden zeitweise trockenfallende Bereiche von Gewässern in der Regel nicht einbezogen. Die tatsächlichen Emissionen von Binnengewässern werden dadurch deutlich unterschätzt – das zeigen die aktuellen Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojekts unter der Leitung von Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) am Standort Magdeburg sowie des Katalanischen Instituts für Wasserforschung (ICRA). Die Studie ist im Fachmagazin Nature Communications erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Kohlenstoffbindung in Agrarböden: Welchen Beitrag leisten „Humuszertifikate” für den Klimaschutz?

Im März 2020 veröffentlichte das BonaRes-Zentrum für Bodenforschung unter Beteiligung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. die Studie „CO2-Zertifikate für die Festlegung atmosphärischen Kohlenstoffs in Böden: Methoden, Maßnahmen und Grenzen“. Im Fokus der Studie stehen Messmethoden, Möglichkeiten des humusfördernden Ackerbaus, und Schwierigkeiten beim Einsatz privatwirtschaftlicher CO2-Zertifikate als Anreizinstrument für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft. Im Ergebnis bewerten die Autorinnen und Autoren der Studie das Instrument der sogenannten „Humus-Zertifikate“ aktuell als kritisch.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft