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22. Mai 2018

CO2

PM des MCC: CO2-Entzug aus Atmosphäre für 1,5-Grad-Ziel unvermeidbar

Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad wird die Welt immer stärker von Technologien abhängig machen, die der Atmosphäre wieder CO2 entziehen. Doch Technologieentwicklung und -ausbau sowie der Start von Pilotprojekten hängen im Vergleich zu dem Bedarf aus den Klimaschutzszenarien erheblich zurück. Um unter der Marke von zwei Grad zu bleiben, kann dagegen der

Weniger CO2 in der Schifffahrt: Wissenschaftler empfehlen Treibstoffabgabe

Die Emissionen in der Schifffahrt müssen sinken. Das hat die International Maritime Organisation (IMO) kürzlich beschlossen. Um den CO2-Ausstoß bis 2050 um mindestens 50 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008 zu senken, werden neue Konzepte gesucht. Eine Möglichkeit ist eine Abgabe auf Treibstoff. Doch welche Konsequenzen hätte das für die internationale Schifffahrt? In einer der

Chemie: Kohlendioxid als Rohstoff

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben einen Weg gefunden, klimaschädliches CO2 in einen Alkohol zu verwandeln, der als Ausgangsstoff für die chemische Industrie dienen könnte. Und zwar ohne dass große Mengen an Salzabfällen entstehen wie üblicherweise der Fall. Den Reaktionsmechanismus beschreibt das Team um Timo Wendling und Prof. Dr. Lukas Gooßen gemeinsam mit einem Kollegen der

Energie: Preiswertere, weniger toxische und recycelbare Lichtsensoren zur Wasserstoffherstellung

Die Nachahmung der Photosynthese von Pflanzen zur Umwandlung von stabilen und reichlich vorhandenen Molekülen wie H2O und CO2 in energieeffiziente Kraftstoffe (Wasserstoff) oder chemische Produkte für die Industrie zählt heute zu den größten Herausforderungen der Forschung. Der Einsatz der künstlichen Photosynthese in einer Lösung bleibt jedoch bislang aufgrund der Verwendung (zum Einfangen des Sonnenlichts) teurer

ILA 2018: CFK-Recycling: In die Batterie statt auf den Müll

Carbonfaserverstärkte Kunststoffe gewinnen als Bauteile von Flugzeugen an Bedeutung. Der Trend erhöht den Bedarf an nachhaltigen Recyclingkonzepten. Fraunhofer zeigt auf der ILA vom 25. bis 29. April 2018 in Berlin (Halle 2, Stand 304) eine Technologie, die recycelte Kohlenstofffasern in Werkstoffe für Batterien und Brennstoffzellen überführt. Das spart Kosten, verbessert die CO2-Bilanz und eröffnet neue

Emissionen rasch senken spart spätere Kosten – und es muss weniger CO2 aus der Luft geholt werden

Eine schnelle Reduktion der Treibhausgasemissionen ist notwendig, wenn Regierungen sowohl die Kosten der Klimastabilisierung begrenzen wollen – als auch die Menge des CO2 möglichst klein halten wollen, das mit viel technischem Aufwand nachträglich aus der Atmosphäre wieder herausgeholt werden soll. Dazu müssten die Emissionen im Jahr 2030 mindestens 20 Prozent unter dem liegen, was die

Ozeanversauerung: Heringe könnten von veränderter Nahrungskette profitieren

Die Larven vieler Fischarten reagieren empfindlich auf Ozeanversauerung – das konnten Studien bereits zeigen. Hervorgerufen wird die Versauerung von großen Mengen Kohlendioxid (CO2), die von der Atmosphäre ins Meerwasser gelangen. Dieses CO2 beeinflusst aber auch das Nahrungsangebot für die Larven. Wie sich beide Effekte kombiniert auf den Fisch-Nachwuchs auswirken können, haben Forscherinnen und Forscher des

Beschleunigtes Verwittern von Gestein kann helfen, CO2 aus der Luft zu holen – ein wenig

Die Verwitterung großer Mengen kleiner Steine könnte helfen, Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren. Für gewöhnlich ist Verwitterung ein langsamer natürlicher Prozess, bei dem Mineralien CO2 chemisch binden. Als hochskalierte Technologie könnte sie allerdings auch für sogenannte negative Emissionen nutzbar werden, um so Klimarisiken zu begrenzen. Doch das Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen ist begrenzt

Neue Studie für Greenpeace: Wälder bergen ungenutztes Potential für den Klima- und Naturschutz

Wälder in Deutschland können maßgeblich zum Klimaschutz beitragen, wenn sie stärker geschützt werden. Bis zu 48 Millionen Tonnen CO2 könnten diese Wälder pro Jahr bei einer ökologischeren Bewirtschaftung binden – dies entspricht etwa der Hälfte des jährlichen CO2-Ausstoßes von PKW in Deutschland. Nach einer heute veröffentlichten Studie des Freiburger Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace würde

Stagnation im tiefen Südpazifik erklärt natürliche CO2-Schwankungen

Ein Team um die Oldenburger Geochemikerin Dr. Katharina Pahnke hat ein wichtiges Indiz dafür gefunden, dass der Anstieg des Kohlendioxid-Gehalts der Atmosphäre nach dem Ende der letzten Eiszeit durch Veränderungen im Südpolarmeer ausgelöst wurde. Die Forscher konnten zeigen, dass der tiefe Südpazifik während der letzten Eiszeit stark geschichtet war. Er könnte somit dazu beigetragen haben,

Meeresspiegel: Jede Verzögerung der Emissionswende führt zu höherem Anstieg

***SPERRFRIST bis 20. Februar 2018 um 17 Uhr deutscher Zeit*** Um die Risiken des Meeresspiegelanstiegs zu begrenzen ist es entscheidend, so früh wie möglich den Scheitelpunkt der CO2-Emissionen zu erreichen – selbst wenn die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzt wird. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications untersucht erstmals das Meeresspiegel-Vermächtnis, das

CO2 wird Super

Forscher und Start-ups wollen Kohlendioxid auffangen und daraus klimafreundlichen Brennstoff herstellen. Der Wettlauf um die beste Technologie ist in vollem Gange. (Mehr in: Technology Review)

Einfluss steigender Kohlendioxid-Werte auf den Meeresgrund

Die Speicherung von Kohlendioxid (CO2) tief unter dem Meeresgrund ist eine Möglichkeit, der steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre entgegenzuwirken. Aber was passiert, wenn solche Speicherstätten undicht werden und CO2 am Meeresboden austritt? Antworten auf diese Frage liefert nun eine Studie, die sich mit der Auswirkung von CO2-Austritten auf die Bewohner sandiger Meeresböden beschäftigt. Quelle: Pressemitteilungen

Ein Schritt in die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen

Die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen wird wohl nicht durch die eine große Entdeckung geschehen, sondern sich schrittweise vollziehen. Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen ist es gelungen, einen weiteren Schritt in diese Richtung zugehen. Auf Basis von Lignin, das zum Beispiel aus Pflanzenresten gewonnen werden kann, stellen die Wissenschaftler eine

Kohle-Ausstieg: Ankündigen von CO2-Bepreisung führt zu Divestment

Die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens wird bei Investoren auf der einen Seite und Eignern von fossilen Brennstoffen auf der anderen Seite gegensätzliche Reaktionen auslösen. Manche befürchten, entschiedene politische Maßnahmen zur CO2-Reduktion könnten – ein ‚grünes Paradox‘ – eben diese Emissionen in die Höhe treiben: die Eigner fossiler Brennstoffe beschleunigen deren Ausbeutung, um noch maximale Profite

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