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23. Juli 2017

chemisch

Riechchip: Ausgeschnüffelt

Einer chemischen Formel lässt sich ihr Geruch nicht ansehen. Das wollen Forscher ändern, um neue Düfte zu erschaffen. Ein US-Start-up benutzt dafür einen Biochip, andere Forscher setzen auf Algorithmen und Computermodelle. (Mehr in: Technology Review)

Zeolith-Katalysatoren ebnen den Weg für dezentrale chemische Prozesse: Biosprit aus Abfällen

Sprit aus Abfall? Ist machbar. Doch Biomüll in Treibstoffe umzuwandeln, ist bisher kaum konkurrenzfähig. Zu hohe Temperaturen und zu viel Energie sind nötig. Mit einem neuen Katalysatorkonzept ist es Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) jetzt gelungen, Temperatur und Energiebedarf eines wichtigen Schrittes im chemischen Prozess entscheidend zu senken. Der Trick: Die Reaktion

Erhöhtes Risiko im Reis? Bayreuther Forscher entdecken Giftigkeit von Thioarsenaten für Pflanzen

Reis ist in vielen Regionen der Erde ein Grundnahrungsmittel, enthält aber nicht selten gesundheitsgefährdende Mengen von Arsen. Wie eine interdisziplinäre Forschergruppe der Universität Bayreuth jetzt festgestellt hat, gibt es Arsenverbindungen, die eine giftige Wirkung auf Pflanzen haben, aber bei chemischen Analysen von Reis und bei der Abschätzung des Gesundheitsrisikos für den Menschen bisher nicht berücksichtigt

Implantateinsatz ohne Nebenwirkungen

Um die häufigen unerwünschten Immunreaktionen, die Implantationen zur Folge haben, zu vermeiden oder zu verringern, wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts IMMODGEL ein innovatives System aus chemischen (Hydrogel) und biologischen Komponenten (Zellen des Immunsystems) entwickelt. Der Fokus liegt auf Zahn- und Kehlkopfimplantaten aus Titan. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gregor Mendel Institut: Forscher ergründen chemische Kampfführung zwischen Pflanzen

Der Wiener Forscher Claude Becker erhält 1,5 Millionen Euro an EU-Förderungen, um die Grundlagen der Allelopathie bei Pflanzen zu erforschen. Seine Forschungsgruppe am Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften kann daher nun für fünf Jahre den chemischen Kampf um Ressourcen zwischen Pflanzen ergründen. Langfristig soll dadurch der Einsatz von

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

Erster Erfolg bei resistentem Prostatakrebs: Die „CeMM Library of Unique Drugs“ (CLOUD) ist mit nur 308 Substanzen die weltweit kleinste Wirkstoffsammlung, die das komplette Wirkungsspektrum aller zugelassenen klinischen Substanzen repräsentiert. Ihr Potential für die Entdeckung neuer Wirkstoffkombinationen zeigte sich in einer neuen Studie in Nature Chemical Biology: Mit Hilfe der hochautomatisierten chemischen Screeningplattform des CeMM

Wie Enzyme kommunizieren

Freiburger Wissenschaftler erklären Mechanismus in Zellen, der elektrische in chemische Signale umwandelt Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Vanille-Mandelaroma riecht "grün"

Der verführerisch nach Vanille und Mandeln riechende Duftstoff Piperonal kann nun ohne chemische Zusätze und zu hundert Prozent rein hergestellt werden. Möglich macht das ein neues biokatalytisches Verfahren des Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib), das in Zusammenarbeit mit dem MIT Boston (USA) entwickelt wurde. Es eröffnet der Industrie völlig neue Möglichkeiten in der umweltschonenden

Wehrhaft gegen aggressiven Sauerstoff – Metalloxid-Nickelschaum-Elektroden in der Wasseraufspaltung

Brennstoffzellen, die mit Sauerstoff und Wasserstoff arbeiten, brauchen diese chemischen Stoffe in elementarer Form. Diese entstehen beispielsweise durch die katalytische Aufspaltung von Wasser. Doch gerade die dabei ablaufende Sauerstoff-Entwicklung ist alles andere als trivial, weil dieses Element in seiner atomaren Form hochreaktiv und sehr aggressiv ist. Wissenschaftler aus Ulm und Peking haben nun ein Verfahren

Schmerz, lass nach!

Die chemischen Verwandten des Opiums können Schmerzen so effektiv bekämpfen wie kaum ein anderes Mittel. Ihr großer Nachteil aber ist die Suchtgefahr. Forscher arbeiten daher an Alternativen. (Mehr in: Technology Review)

Bergamoten – Verlockung und Verhängnis für Tabakschwärmer

Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena hat jetzt ein Gen im Wilden Tabak Nicotiana attenuata beschrieben, das der Pflanze bei der Lösung des Dilemmas hilft, wenn Bestäuber auch Fraßfeinde sind. Das Gen NaTPS38 steuert die Bildung von (E)-α-Bergamoten. Während der Nacht bilden die Blüten diesen Duft und sind so

Schluss mit Ölwechsel auf Verdacht: Sensor warnt, wenn Öl im Blockheizkraftwerk schlecht wird

Kein unnötiger Ölwechsel mehr. Stattdessen immer auf dem Laufenden, wie es um das Öl steht: Ein Sensorsystem, das Professor Andreas Schütze und sein Forscherteam von der Universität des Saarlandes mit Partner-Firmen entwickelt haben, misst im laufenden Betrieb die Ölqualität in Blockheizkraftwerken – permanent und zuverlässig. Und es warnt, wenn das Öl plötzlich schlecht wird. Das

Unter hohem Druck elastisch: Bayreuther Forscher erschließen Zusammensetzung des Erdmantels

Ein Forscherteam am Bayerischen Geoinstitut der Universität Bayreuth hat erstmals unter sehr hohen Drücken die elastischen Eigenschaften von Bridgmanit ermittelt, einem Mineral, das mehr als die Hälfte des Volumens unseres Planeten ausmacht und für sein physikalisch-chemisches Verhalten von entscheidender Bedeutung ist. Die neuen Messungen ermöglichen grundlegende Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Erdinnern. So konnten die

Gates und die Pille für den Mann

Gewinnorientierte Pharmaunternehmen haben die Suche nach chemischer Verhütung für Männer längst aufgegeben. Doch die Forschung läuft in Universitätslaboren weiter – unterstützt von der Stiftung von Bill Gates. (Mehr in: Technology Review)

Bereits Spuren von Insektiziden machen Wespen geruchsblind

Biologen der Universität Regensburg untersuchten in einer Studie die Wirkung des Insektizids Imidacloprid auf parasitische Wespen, die andere Insekten parasitieren und so quasi als natürliche Schädlingsbekämpfer dienen. Sie fanden heraus, dass selbst geringste Mengen des Wirkstoffes die Wahrnehmung von chemischen Signalen bei den Insekten stören, so dass sie nicht mehr in der Lage sind, Paarungspartner

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