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23. Februar 2018

chemisch

Schwarzen Hautkrebs in den Tiefschlaf versetzen

Ein internationales Forschungsteam konnte dem schwarzen Hautkrebs Einhalt gebieten, indem es ein Schutzprogramm in den Tumorzellen reaktivierte und so das Zellwachstum stoppte. Mit chemischen Wirkstoffen blockierte das Team Enzyme, die epigenetische Markierungen auf dem Erbgut ausradieren. Die Entdeckung hat Potenzial für zukünftige Kombinationstherapien. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Power-to-Gas mit hohem Wirkungsgrad

Das Erdgasnetz kann als Puffer für den wetterabhängigen Strom aus Wind und Sonne dienen. Notwendig dazu sind wirtschaftliche Prozesse die Strom nutzen, um chemische Energieträger zu erzeugen. Einen wichtigen Schritt hat das vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie) koordinierte EU-Projekt HELMETH nun gemacht. Es hat gezeigt, dass Hochtemperaturelektrolyse und Methanisierung als gemeinsamer Power-to-Gas-Prozess mit einem

Ein Schritt in die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen

Die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen wird wohl nicht durch die eine große Entdeckung geschehen, sondern sich schrittweise vollziehen. Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen ist es gelungen, einen weiteren Schritt in diese Richtung zugehen. Auf Basis von Lignin, das zum Beispiel aus Pflanzenresten gewonnen werden kann, stellen die Wissenschaftler eine

Flexibilität und Ordnung – die Wechselwirkung zwischen Ribonukleinsäure und Wasser

Ribonukleinsäure (RNA) spielt eine Schlüsselrolle für biochemische Prozesse, die auf zellulärer Ebene in einer wässrigen Umgebung ablaufen. Mechanismen und Dynamik der Wechselwirkung zwischen RNA und Wasser wurden jetzt durch Schwingungsspektroskopie im Ultrakurzzeitbereich aufgeklärt und theoretisch analysiert. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Warum genau diese 20? – Quantenchemie löst Aminosäure-Rätsel

Veröffentlichung in PNAS beantwortet eine alte und fundamentale Frage der Biochemie: Warum gibt es heute 20 Aminosäuren, aus denen alles Leben aufgebaut ist, obwohl die ersten im Lauf der Zeit entstandenen 13 Aminosäuren ausreichen, um ein umfassendes Repertoire an funktionalen Proteinen aufzubauen? Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben mittels quantenchemischer Berechnungen eine Lösung gefunden: Entscheidend, so

Himmlische Speise oder chemisches Gebräu?

Olivenöl mit Trüffel-Aroma wird teuer verkauft, enthält jedoch selten echte Trüffel oder natürliches Trüffel-Aroma. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Goethe-Universität und des Helmholtz-Zentrums München, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Food Control“ erschienen ist. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie Pflanzen ihre Umwelt erkennen und reagieren – internationale Studie unter Wiener Leitung

Sowohl bei Pflanzen als auch bei Menschen ist eine Familie von Proteinen mit dem Namen Rezeptorkinasen dafür verantwortlich, die Umwelt zu erkennen. Die Pflanzen nutzen Kinasen als molekulare Sensoren, um chemische Signale von außen zu erkennen. Diese Signale können Wachstumshormone oder Proteinteile von Krankheitserregern sein. Auf diese Signale hin starten die Kinasen eine Reaktion in

Die Salzwasser-Batterie

Wasser könnte die Basis bilden für zukünftige, besonders preisgünstige aufladbare Batterien. Empa-Forschern ist es mit einer speziellen Salzlösung gelungen, die elektrochemische Stabilität von Wasser zu verdoppeln. Damit rückt eine wirtschaftliche Nutzung der Technologie näher. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ressourcenschonende und umweltfreundliche Kombination von Chemo- und Biokatalyse

Enzyme als natürliche Biokatalysatoren werden schon länger vielfältig für chemische Synthesen genutzt. Ein aktueller Trend in der Biotechnologie ist die direkte Kombination solcher Verfahren mit chemokatalytischen Reaktionen zur Entwicklung umweltfreundlicher und ressourcenschonender Verfahren. In der neuen Fachzeitschrift Nature Catalysis würdigt ein Übersichtsartikel dieses sich rasch entwickelnde Forschungsgebiet. Der Beitrag eines internationalen Autorenteams entstand unter der

Sunfire: Luft statt Öl

Strom, Luft und Wasser – daraus stellt das Dresdner Start-up einen Ersatz für Erdöl her. Er kann als Treibstoff oder als chemischer Rohstoff dienen. (Mehr in: Technology Review)

Selen schützt Nervenzellen im Gehirn

Genau 200 Jahre nach der Entdeckung des Spurenelements Selen zeigen Forschende am Helmholtz Zentrum München zum ersten Mal, warum dieses chemische Element essenziell für das Überleben von Säugetieren ist. Als Bestandteil des Enzyms GPX4 schützt Selen bestimmte Nervenzellen im Laufe der Entwicklung vor dem Zelltod, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin ‚Cell‘. Quelle: Pressemitteilungen – idw

"Tischlein deck dich" in der Tiefsee

In den Oberflächenschichten des Meeres wird organisches Material produziert, das als Basis des Nahrungsnetzes dient. Nur rund 10 bis 20 Prozent des organischen Materials sinkt in die Tiefen des Ozeans und dient den Lebensgemeinschaften der Tiefsee als Nahrungsquelle. Der Abbau von organischem Material wird dort vorwiegend von einer komplexen mikrobiellen Gemeinschaft bewerkstelligt, deren Zusammensetzung und

White Paper: Vereinheitlichung als Erfolgsfaktor für modulare Anlagen

Das Anfang des Jahres in englischer Sprache veröffentlichte White Paper „Modulare Anlagen“ des gleichnamigen temporären ProcessNet-Arbeitskreises liegt jetzt auch in deutscher Übersetzung vor. Modulare Anlagen sind ein weltweiter Trend, um die Entwicklungs- und Produktzyklen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie zu verkürzen. Im White Paper werden aktuelle Entwicklungen auf Basis von Projektergebnissen ausgewertet und zusammengefasst.

Neue chemische Verbindung zur Erleichterung der Geburt entwickelt

Medizinchemiker entdeckt Alternative zu „Liebeshormon“ Oxytocin Markus Muttenthaler von der Fakultät für Chemie hat gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam eine neue chemische Verbindung entwickelt, die ähnlich wie das „Liebeshormon“ Oxytocin wirkt, aber in der Anwendung sicherer und nebenwirkungsärmer ist. Diese Verbindung hat das Potential, zukünftig für verschiedenste Studien und therapeutische Anwendungen herangezogen zu werden, wo

Genregulation – Reaktivierung ohne Risiko

Chemische Modifikationen der DNA steuern, wann welches Gen aktiv ist. LMU-Wissenschaftler haben einen neuen Weg entschlüsselt, wie die Zelle stillgelegte Gene wieder aktivieren kann, ohne die DNA zu beschädigen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Lachsfarbener Tabak – Wie Pflanzen zu Biofabriken umgebaut werden können

Pflanzen produzieren unzählige Inhaltsstoffe mit ganz unterschiedlichen Aufgaben und Wirkungen – auch für Menschen und Tiere. Die Gewinnung dieser Stoffe aus ihren natürlichen Produzenten in ausreichender Menge, stellt häufig eine Herausforderung dar. In der Vergangenheit hat dies dazu geführt, dass die meisten Stoffe energieaufwändig im chemischen Labor hergestellt wurden. Mittlerweile können sehr viele Stoffe in

Maisschädling schlägt Mais mit dessen eigenen Waffen

Der Maiswurzelbohrer ist auch in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Warum Versuche, dem Ernteschädling biologisch mit Hilfe von insektenpathogenen Fadenwürmern zu Leibe zu rücken, bisher fehlschlugen, erklärt eine erstaunliche Verteidigungsstrategie, die jetzt ein Team von Forschern der Universität Bern und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena entschlüsselt hat: Die Larven des Käfers können Abwehrstoffe,

Treibjagd in der Petrischale

Wenn die Grünalgen Chlamydomonas reinhardtii auf Bakterien der Art Pseudomonas protegens treffen, ist ihr Schicksal besiegelt. Die nur etwa zwei Mikrometer großen Stäbchen umzingeln die etwa fünf Mal größeren Algen und attackieren sie mit einem tödlichen Giftcocktail. Die Algen verlieren daraufhin ihre Geißeln, verformen sich und sind nicht mehr in der Lage, sich zu vermehren.

Neues Buch von IOW-Forscherduo: „Kohlendioxid-Brille“ schärft Blick auf den Zustand der Ostsee

Bernd Schneider und Jens Müller vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) sind die Autoren eines kürzlich erschienenen englischen Fachbuches zur Biogeochemie der Ostsee. Das Besondere: Die Meereschemiker stellen ein neues Konzept vor, das anhand von Untersuchungen des marinen CO2-Kreislaufs eine umfassende Analyse biogeochemischer Prozesse erlaubt und damit neue Wege für ein effizientes Monitoring des ökologischen

Die Funktion chemischer Vielfalt in der Natur

Jena. Jährlich vergibt das Pharmaunternehmen medac mit Hauptsitz in Wedel den medac-Forschungspreis an junge Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI). Ausgezeichnet werden interdisziplinäre Forschungsarbeiten, die in der Fachwelt besonderes Aufsehen erregt haben. In diesem Jahr wurden gleich drei herausragende Publikationen gewürdigt. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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