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22. September 2017

chemisch

Kraftstoff aus Abfällen und Elektrizität?

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Universität Tübingen, der amerikanischen Cornell University und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) zeigen, dass durch die Kombination von mikrobieller und elektrochemischer Stoffumwandlung aus Biomasse hochwertige Produkte entstehen können. In ihrem Experiment nutzten die Forscher ein Abfallprodukt der Bioethanolherstellung und Maissilage, um Alkane mit hoher Energiedichte und dieselähnlichen Eigenschaften herzustellen.

Chemie und Physik von Whisky

Whisky ist ein naturwissenschaftlich ungewöhnlich interessantes Getränk. Der Herstellungsprozess besteht aus einer Serie von gezielten chemischen und physikalischen Änderungen, die allesamt den Geschmack des Getränks beeinflussen. (Mehr in: BrainLogs)

Radioaktive Metallkomplexe zur Diagnose und Therapie von Tumoren

Mit radioaktiven Metallkomplexen, die in der Diagnose und Therapie von Tumoren eingesetzt werden sollen, beschäftigt sich das Team des Chemikers Prof. Dr. Peter Comba. Mit ihren aktuellen Untersuchungen am Anorganisch-Chemischen Institut der Universität Heidelberg konnten die Wissenschaftler zeigen, dass die Entwicklung sogenannter radiopharmazeutischer Tracer auf der Basis von Indium und Actinium einen vielversprechenden Ansatz für

Rastertunnelmikroskop-Messungen zeigen aktive Zentren auf Katalysatoroberflächen

Chemie live: Mit einem Rastertunnelmikroskop konnten Forscher an der Technischen Universität München (TUM) erstmals die Aktivität von Katalysatoren während einer chemischen Reaktion detailgenau verfolgen. Die Messungen zeigen, wie die Oberflächenstruktur der Katalysatoren ihre Aktivität beeinflusst. Die neue Analysemethode lässt sich nun nutzen, um Katalysatoren für die elektrochemische Industrie zu verbessern. Quelle: Pressemitteilungen – idw –

„Fehlender“ Kohlenstoff in der Atmosphäre aufgespürt

Luftqualität und Klima werden durch chemische Prozesse in der Atmosphäre beeinflusst, biogenem Kohlenstoff kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Innsbrucker Physikern präsentiert nun im Fachmagazin Nature Geoscience erstmals eine Gesamtschau der organischen Kohlenstoffe in der Atmosphäre über einem Waldgebiet in den USA. Ein Drittel der Gesamtmenge besteht demnach aus

Die Entstehung der Metallurgie hat vermutlich nicht nur einen „Geburtsort“

Wann und wo haben Menschen die Metallverarbeitung erfunden? Eine Antwort auf diese lange diskutierte Frage der Technikgeschichte haben jetzt Wissenschaftler der Universität Heidelberg gemeinsam mit Forschern aus London und Cambridge (Großbritannien) gefunden: Danach hat die Metallurgie keineswegs nur einen Ursprung, sondern hat sich vermutlich an verschiedenen Orten in etwa gleichzeitig entwickelt. Zu dieser Einschätzung kommen

Wichtiges Molekül für Botenstoffausschüttung in Synapsen identifiziert

Der Freisetzungsort ist entscheidend Damit Nervenzellen miteinander kommunizieren können, werden an ihren Kontaktstellen, den Synapsen, chemische Botenstoffe freigesetzt. Dies geschieht durch synaptische Vesikel (Bläschen), die dabei mit der Zellmembran verschmelzen. Dieser Vorgang findet nicht irgendwo statt, sondern an ganz bestimmten Stellen innerhalb der Synapse. Wissenschaftler vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie und der Freien Universität Berlin

European XFEL: Die schnellste Kamera der Welt

In Hamburg geht am 1. September mit dem European XFEL offiziell ein Teilchenbeschleuniger in Betrieb, der die stärksten und kürzesten Röntgenblitze der Welt erzeugen kann. Mit ihnen sollen sich chemische Prozesse auf Molekülebene filmen lassen. (Mehr in: Technology Review)

Photosynthese selbst gemacht

Ein speziell designter Stoffwechsel wandelt das Treibhausgas Kohlendioxid in gefragte chemische Rohstoffe um. (Mehr in: Technology Review)

Halber Aufwand, gleicher Ertrag

Jülicher und Erlanger Forscher vereinfachen die Speicherung von Wasserstoff Jülich / Erlangen, 29. August 2017 – Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich das Speichern von Wasserstoff stark vereinfacht. Es reduziert den technischen Aufwand für die chemische Bindung des Wasserstoffs an organische Trägerflüssigkeiten: Statt wie bisher

Neuer Rohstoff entdeckt – Aconitsäure als Baustein für Bioplastik

Plastik und Natur, das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Forscher des Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) sind da anderer Meinung: Ihnen ist es erstmals gelungen, den im Boden vorkommenden Schimmelpilz Aspergillus niger so zu verändern, dass dieser Aconitsäure herstellen kann – ein neuer Rohstoff und nicht zuletzt wichtiger Baustein für die Produktion

Mit Algen Arthritis behandeln

Forschende der ETH Zürich, der Empa und des norwegischen Forschungsinstituts SINTEF sind einem neuen Ansatz zur Behandlung von Arthritis auf der Spur. Basis dafür ist ein Polysaccharid, ein langkettiges Zuckermolekül, aus Braunalgen. Chemisch modifiziert senkt dieses «Alginat» den oxidativen Stress, wirkt in Zellkulturversuchen entzündungshemmend und unterdrückt die Immunreaktion gegen Knorpelzellen, und bekämpft damit Ursachen von

Der unwiderstehliche Geruch kranker Taufliegen

Taufliegen sollten kranke Artgenossen eigentlich meiden, um sich nicht bei ihnen anzustecken. Dennoch werden sie unwiderstehlich von ihnen angezogen, wie Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena und der Cornell University jetzt herausfanden. Eine extrem vermehrte Produktion von Sexualpheromonen, die die kranken Fliegen so verlockend macht, ist das Resultat einer Manipulation durch die Krankheitserreger:

Studie – Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?

Die steigende Ressourcenknappheit macht deutlich: Die heutige Wegwerfgesellschaft wird nicht mehr lange funktionieren. Was wäre, wenn alle eingesetzten Stoffe über den Lebenszyklus der Waren hinaus in einem geschlossenen Kreis der Nutzung blieben? Das neue Konzept der zirkulären Wirtschaft (Circular Economy) geht weit über das klassische Recycling hinaus, bei dem meist das Produkt an Qualität verliert.

Teufelszwirn: Schmarotzer und dennoch Alarmüberträger bei Insektenbefall

Ein Team von Wissenschaftlern des Kunming Instituts für Botanik in China und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena hat entdeckt, dass parasitische Pflanzen der Gattung Cuscuta (Teufelszwirn) ihren Wirtspflanzen nicht nur Nährstoffe entziehen, sondern bei Insektenbefall auch wichtige Nachrichtenüberträger zwischen benachbarten Pflanzen sind. Der Teufelszwirn verbindet verschiedene Pflanzen über sein parasitisches Netzwerk. Wird eine

Power-to-Liquid: 200 Liter Sprit aus Solarstrom und dem Kohlenstoffdioxid der Umgebungsluft

Flüssige Kraftstoffe aus regenerativer elektrischer Energie zu gewinnen, ist eine wichtige Komponente für die Energiewende. Die ersten 200 Liter synthetischen Kraftstoff aus Sonnenenergie und dem Kohlenstoffdioxid der Luft über den Weg der Fischer-Tropsch-Synthese hat nun das Projekt SOLETAIR hergestellt, in dem die Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) INERATEC mit finnischen Partnern zusammenarbeitet. Die

Riechchip: Ausgeschnüffelt

Einer chemischen Formel lässt sich ihr Geruch nicht ansehen. Das wollen Forscher ändern, um neue Düfte zu erschaffen. Ein US-Start-up benutzt dafür einen Biochip, andere Forscher setzen auf Algorithmen und Computermodelle. (Mehr in: Technology Review)

Zeolith-Katalysatoren ebnen den Weg für dezentrale chemische Prozesse: Biosprit aus Abfällen

Sprit aus Abfall? Ist machbar. Doch Biomüll in Treibstoffe umzuwandeln, ist bisher kaum konkurrenzfähig. Zu hohe Temperaturen und zu viel Energie sind nötig. Mit einem neuen Katalysatorkonzept ist es Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) jetzt gelungen, Temperatur und Energiebedarf eines wichtigen Schrittes im chemischen Prozess entscheidend zu senken. Der Trick: Die Reaktion

Erhöhtes Risiko im Reis? Bayreuther Forscher entdecken Giftigkeit von Thioarsenaten für Pflanzen

Reis ist in vielen Regionen der Erde ein Grundnahrungsmittel, enthält aber nicht selten gesundheitsgefährdende Mengen von Arsen. Wie eine interdisziplinäre Forschergruppe der Universität Bayreuth jetzt festgestellt hat, gibt es Arsenverbindungen, die eine giftige Wirkung auf Pflanzen haben, aber bei chemischen Analysen von Reis und bei der Abschätzung des Gesundheitsrisikos für den Menschen bisher nicht berücksichtigt

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