Gehe zu…

SCIENCE.NEWZS - Datenbank populärer Wissenschaftsthemen mit mehr als 30.000 Einträgen

on YouTubeRSS Feed

21. April 2018

chemisch

Chemie: Kohlendioxid als Rohstoff

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben einen Weg gefunden, klimaschädliches CO2 in einen Alkohol zu verwandeln, der als Ausgangsstoff für die chemische Industrie dienen könnte. Und zwar ohne dass große Mengen an Salzabfällen entstehen wie üblicherweise der Fall. Den Reaktionsmechanismus beschreibt das Team um Timo Wendling und Prof. Dr. Lukas Gooßen gemeinsam mit einem Kollegen der

Energie: Preiswertere, weniger toxische und recycelbare Lichtsensoren zur Wasserstoffherstellung

Die Nachahmung der Photosynthese von Pflanzen zur Umwandlung von stabilen und reichlich vorhandenen Molekülen wie H2O und CO2 in energieeffiziente Kraftstoffe (Wasserstoff) oder chemische Produkte für die Industrie zählt heute zu den größten Herausforderungen der Forschung. Der Einsatz der künstlichen Photosynthese in einer Lösung bleibt jedoch bislang aufgrund der Verwendung (zum Einfangen des Sonnenlichts) teurer

Simulation des Enzyms AsqJ zeigt neue Optionen für Wirkstoffherstellung: Die Enzymdesigner

An nahezu allen biochemischen Prozessen sind Enzyme beteiligt, die chemische Reaktionen beschleunigen. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt erstmals den molekularen Mechanismus des Enzyms AsqJ entschlüsselt. Einsatzmöglichkeiten sehen sie beispielsweise in der Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Auf der Suche nach unsichtbaren Molekülen

Nachhaltige Chemie ist das Forschungsziel von Nuno Maulide und seiner Arbeitsgruppe an der Fakultät für Chemie der Universität Wien. Diese umweltfreundlichen Reaktionen gelingen mit neuartigen, energiereichen Zwischenprodukten, die während der chemischen Reaktion entstehen und nur Sekundenbruchteile existieren. Mithilfe von Massenspektroskopie und theoretischen Berechnungen konnten die ForscherInnen nun den Nachweis dieser chemischen Zwischenstufen erbringen. Die Ergebnisse

Locker oder fest: Wenn Knoten auf Polymerringen sitzen

Knoten begegnen uns täglich im Alltag. In der Natur finden sich Knoten regelmäßig auf Polymeren, also auf chemischen Verbindungen, die aus Ketten oder verzweigten Molekülen bestehen. Polymere sind von größter Wichtigkeit in der Biologie – Stichwort DNA –, aber genauso relevant für die Entwicklung von Kunststoffen oder anderen Materialien in der Chemie und Materialforschung. PhysikerInnen

Wandlungsfähige Wurzelabscheidungen helfen Pflanzen auf kalkhaltigen Böden zu überleben

Die Aufklärung des biochemischen Synthesewegs von Coumarin-artigen Komplexbildnern für Eisen bereitet neue Wege zur Verbesserung der Eiseneffizienz in Kulturpflanzen. Forscher vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) haben chemische Besonderheiten bei der Eisenmobilisierung durch Wurzelabscheidungen entdeckt und die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Chemical Biology veröffentlicht. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Forscher aus Luxemburg widerlegen 20 Jahre alte Annahmen bei der Solarzellenherstellung

Ein von der Universität Luxemburg geleitetes Forschungsprojekt untersuchte das Herstellungsverfahren von Solarzellen. Die Forscher konnten nachweisen, dass Annahmen über die chemischen Prozesse, die über die letzten 20 Jahre bei Forschern und Herstellern weitverbreitet waren, unzutreffend sind. Die Physiker veröffentlichten ihre Forschungsergebnisse in der angesehenen Fachzeitschrift Nature Communications. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Beschleunigtes Verwittern von Gestein kann helfen, CO2 aus der Luft zu holen – ein wenig

Die Verwitterung großer Mengen kleiner Steine könnte helfen, Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren. Für gewöhnlich ist Verwitterung ein langsamer natürlicher Prozess, bei dem Mineralien CO2 chemisch binden. Als hochskalierte Technologie könnte sie allerdings auch für sogenannte negative Emissionen nutzbar werden, um so Klimarisiken zu begrenzen. Doch das Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen ist begrenzt

Das Geheimnis der Pflanzen lüften

Pflanzen können Sonnenlicht mit hoher Effizienz in chemische Energie umwandeln. Wie sie das schaffen, ist bis heute nicht geklärt. ETH-Physiker haben nun ein quantenphysikalisches Modell gebaut, das diese Frage beantworten soll. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachtfalter besitzen spezialisierte Hirnstrukturen für Futtersuche und Eiablage

Die Suche nach Nahrungsquellen ist im Riechhirn von Tabakschwärmern mit anderen Gehirnarealen verknüpft als die Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz. Dies hat ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena jetzt nachweisen können. Die Wissenschaftler haben in ihrer Studie 80 ökologisch relevante Umgebungsdüfte von Tabakschwärmern untersucht und herausgefunden, wo diese Düfte im Gehirn der

Ein neues Pilz-Enzym soll Prozesse in Bioraffinerien effizienter gestalten

Die Zellwände von Pflanzen enthalten sogenannte Lignocellulose, die ihnen als Strukturgerüst dient und seit mehr als zehn Jahren Gegenstand der Biochemie-Forschung ist. Allerdings ist der chemische Abbau dieses Rohstoffes sehr schwierig, was die Herstellung von Biokraftstoffen zu einem teuren Prozess macht. Kürzlich haben Forscher der französischen Forschungsinstitute INRA [1] und CNRS [2] ein neues Enzym

Schwarzen Hautkrebs in den Tiefschlaf versetzen

Ein internationales Forschungsteam konnte dem schwarzen Hautkrebs Einhalt gebieten, indem es ein Schutzprogramm in den Tumorzellen reaktivierte und so das Zellwachstum stoppte. Mit chemischen Wirkstoffen blockierte das Team Enzyme, die epigenetische Markierungen auf dem Erbgut ausradieren. Die Entdeckung hat Potenzial für zukünftige Kombinationstherapien. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Power-to-Gas mit hohem Wirkungsgrad

Das Erdgasnetz kann als Puffer für den wetterabhängigen Strom aus Wind und Sonne dienen. Notwendig dazu sind wirtschaftliche Prozesse die Strom nutzen, um chemische Energieträger zu erzeugen. Einen wichtigen Schritt hat das vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie) koordinierte EU-Projekt HELMETH nun gemacht. Es hat gezeigt, dass Hochtemperaturelektrolyse und Methanisierung als gemeinsamer Power-to-Gas-Prozess mit einem

Ein Schritt in die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen

Die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen wird wohl nicht durch die eine große Entdeckung geschehen, sondern sich schrittweise vollziehen. Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen ist es gelungen, einen weiteren Schritt in diese Richtung zugehen. Auf Basis von Lignin, das zum Beispiel aus Pflanzenresten gewonnen werden kann, stellen die Wissenschaftler eine

Flexibilität und Ordnung – die Wechselwirkung zwischen Ribonukleinsäure und Wasser

Ribonukleinsäure (RNA) spielt eine Schlüsselrolle für biochemische Prozesse, die auf zellulärer Ebene in einer wässrigen Umgebung ablaufen. Mechanismen und Dynamik der Wechselwirkung zwischen RNA und Wasser wurden jetzt durch Schwingungsspektroskopie im Ultrakurzzeitbereich aufgeklärt und theoretisch analysiert. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Warum genau diese 20? – Quantenchemie löst Aminosäure-Rätsel

Veröffentlichung in PNAS beantwortet eine alte und fundamentale Frage der Biochemie: Warum gibt es heute 20 Aminosäuren, aus denen alles Leben aufgebaut ist, obwohl die ersten im Lauf der Zeit entstandenen 13 Aminosäuren ausreichen, um ein umfassendes Repertoire an funktionalen Proteinen aufzubauen? Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben mittels quantenchemischer Berechnungen eine Lösung gefunden: Entscheidend, so

Himmlische Speise oder chemisches Gebräu?

Olivenöl mit Trüffel-Aroma wird teuer verkauft, enthält jedoch selten echte Trüffel oder natürliches Trüffel-Aroma. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Goethe-Universität und des Helmholtz-Zentrums München, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Food Control“ erschienen ist. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie Pflanzen ihre Umwelt erkennen und reagieren – internationale Studie unter Wiener Leitung

Sowohl bei Pflanzen als auch bei Menschen ist eine Familie von Proteinen mit dem Namen Rezeptorkinasen dafür verantwortlich, die Umwelt zu erkennen. Die Pflanzen nutzen Kinasen als molekulare Sensoren, um chemische Signale von außen zu erkennen. Diese Signale können Wachstumshormone oder Proteinteile von Krankheitserregern sein. Auf diese Signale hin starten die Kinasen eine Reaktion in

Die Salzwasser-Batterie

Wasser könnte die Basis bilden für zukünftige, besonders preisgünstige aufladbare Batterien. Empa-Forschern ist es mit einer speziellen Salzlösung gelungen, die elektrochemische Stabilität von Wasser zu verdoppeln. Damit rückt eine wirtschaftliche Nutzung der Technologie näher. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ältere Posts››