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24. Juni 2018

chemisch

Neue Membranreaktoren liefern »grüne« Grundstoffe für die chemische Industrie

Geschlossene Kohlenstoffkreisläufe müssen in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten, Kohlendioxid-Emissionen drastisch zu reduzieren und einen sicheren und kostengünstigen Zugang zu Kohlenstoffquellen als Basis für Produkte der chemischen Industrie zu gewährleisten. Um die Effizienz und damit Wirtschaftlichkeit der dafür erforderlichen Syntheseprozesse zu steigern, hat das Fraunhofer IKTS in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Unternehmen MUW-SCREENTEC GmbH einen

„Elektrisierende“ Chemie unter der Lupe

Die Chemie hat eine „elektrisierende“ Zukunft: Mit der steigenden Verfügbarkeit elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen wird es in der Zukunft möglich sein, viele chemische Prozesse durch elektrischen Strom anzutreiben. Auf diese Weise können auf nachhaltige Weise Produkte oder Brennstoffe erzeugt werden, für deren Erzeugung wir jetzt noch fossile Rohstoffe einsetzen. Wie diese Elektrokatalysatoren genau funktionieren,

Warum Bioelektroden für die Energieumwandlung nicht stabil sind

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben herausgefunden, warum Bioelektroden, die den Proteinkomplex aus der Fotosynthese Photosystem I, enthalten, nicht langfristig stabil sind. Solche Elektroden könnten nützlich sein, um Lichtenergie umweltschonend in chemische Energie umzuwandeln. Doch die in der Natur stabilen Proteine sind in halbkünstlichen Systemen auf Dauer nicht funktionstüchtig, weil sich reaktive Moleküle bilden, die das

Ein einfacher Mechanismus könnte entscheidend für die Entstehung von Leben gewesen sein

Die Frage nach dem Ursprung des Lebens ist eine der ältesten unbeantworteten wissenschaftlichen Fragen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) konnten nun erstmals zeigen, dass die Trennung zwischen wässrigen und öligen Phasen ein höchst effizienter Weg ist, die Auswahl chemischer Bausteine zu kontrollieren und bestimmten Molekülen Vorteile zu verschaffen. Quelle: Pressemitteilungen – idw –

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

Die erste Verteidigungslinie der Immunabwehr gegen eindringende Krankheitserreger sind Makrophagen. Diese Fresszellen umschließen ihre Beute mit einer Membran und nehmen sie in das Zellinnere auf, wo sie innerhalb der sog. Phagosomen durch zunehmende Ansäuerung abgetötet wird – ein Prozess, der noch nicht zur Gänze verstanden ist. Innerhalb des Großprojekts zur systematischen Erforschung aller Proteine, die

Stärkstes Biomaterial der Welt schlägt Stahl und Spinnenseide

An DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III hat ein Forscherteam unter schwedischer Führung das stärkste Biomaterial hergestellt, das je produziert worden ist. Die biologisch abbaubaren künstlichen Zellulosefasern sind stärker als Stahl und sogar als die noch stärkere Spinnenseide, die gemeinhin als das stärkste biologische Material gilt. Mit einer neue Produktionsmethode haben die Forscher die herausragende Eigenschaften von

Was der Stoffwechsel über den Ursprung des Lebens verrät

Kieler Botanikerin schlägt neue Theorie zur gleichzeitigen Evolution gegenläufiger Stoffwechselvorgänge vor Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Das klassische Ursprungsdilemma gilt insbesondere für die Entwicklungsprozesse des Lebens auf der Erde. Grundlage der Evolution war ein gradueller Übergang vom Ablauf rein chemischer Reaktionen hin zur Fähigkeit erster Lebensformen, mit Hilfe von Enzymen über

Chemie: Kohlendioxid als Rohstoff

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben einen Weg gefunden, klimaschädliches CO2 in einen Alkohol zu verwandeln, der als Ausgangsstoff für die chemische Industrie dienen könnte. Und zwar ohne dass große Mengen an Salzabfällen entstehen wie üblicherweise der Fall. Den Reaktionsmechanismus beschreibt das Team um Timo Wendling und Prof. Dr. Lukas Gooßen gemeinsam mit einem Kollegen der

Energie: Preiswertere, weniger toxische und recycelbare Lichtsensoren zur Wasserstoffherstellung

Die Nachahmung der Photosynthese von Pflanzen zur Umwandlung von stabilen und reichlich vorhandenen Molekülen wie H2O und CO2 in energieeffiziente Kraftstoffe (Wasserstoff) oder chemische Produkte für die Industrie zählt heute zu den größten Herausforderungen der Forschung. Der Einsatz der künstlichen Photosynthese in einer Lösung bleibt jedoch bislang aufgrund der Verwendung (zum Einfangen des Sonnenlichts) teurer

Simulation des Enzyms AsqJ zeigt neue Optionen für Wirkstoffherstellung: Die Enzymdesigner

An nahezu allen biochemischen Prozessen sind Enzyme beteiligt, die chemische Reaktionen beschleunigen. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt erstmals den molekularen Mechanismus des Enzyms AsqJ entschlüsselt. Einsatzmöglichkeiten sehen sie beispielsweise in der Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Auf der Suche nach unsichtbaren Molekülen

Nachhaltige Chemie ist das Forschungsziel von Nuno Maulide und seiner Arbeitsgruppe an der Fakultät für Chemie der Universität Wien. Diese umweltfreundlichen Reaktionen gelingen mit neuartigen, energiereichen Zwischenprodukten, die während der chemischen Reaktion entstehen und nur Sekundenbruchteile existieren. Mithilfe von Massenspektroskopie und theoretischen Berechnungen konnten die ForscherInnen nun den Nachweis dieser chemischen Zwischenstufen erbringen. Die Ergebnisse

Locker oder fest: Wenn Knoten auf Polymerringen sitzen

Knoten begegnen uns täglich im Alltag. In der Natur finden sich Knoten regelmäßig auf Polymeren, also auf chemischen Verbindungen, die aus Ketten oder verzweigten Molekülen bestehen. Polymere sind von größter Wichtigkeit in der Biologie – Stichwort DNA –, aber genauso relevant für die Entwicklung von Kunststoffen oder anderen Materialien in der Chemie und Materialforschung. PhysikerInnen

Wandlungsfähige Wurzelabscheidungen helfen Pflanzen auf kalkhaltigen Böden zu überleben

Die Aufklärung des biochemischen Synthesewegs von Coumarin-artigen Komplexbildnern für Eisen bereitet neue Wege zur Verbesserung der Eiseneffizienz in Kulturpflanzen. Forscher vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) haben chemische Besonderheiten bei der Eisenmobilisierung durch Wurzelabscheidungen entdeckt und die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Chemical Biology veröffentlicht. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Forscher aus Luxemburg widerlegen 20 Jahre alte Annahmen bei der Solarzellenherstellung

Ein von der Universität Luxemburg geleitetes Forschungsprojekt untersuchte das Herstellungsverfahren von Solarzellen. Die Forscher konnten nachweisen, dass Annahmen über die chemischen Prozesse, die über die letzten 20 Jahre bei Forschern und Herstellern weitverbreitet waren, unzutreffend sind. Die Physiker veröffentlichten ihre Forschungsergebnisse in der angesehenen Fachzeitschrift Nature Communications. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Beschleunigtes Verwittern von Gestein kann helfen, CO2 aus der Luft zu holen – ein wenig

Die Verwitterung großer Mengen kleiner Steine könnte helfen, Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren. Für gewöhnlich ist Verwitterung ein langsamer natürlicher Prozess, bei dem Mineralien CO2 chemisch binden. Als hochskalierte Technologie könnte sie allerdings auch für sogenannte negative Emissionen nutzbar werden, um so Klimarisiken zu begrenzen. Doch das Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen ist begrenzt

Das Geheimnis der Pflanzen lüften

Pflanzen können Sonnenlicht mit hoher Effizienz in chemische Energie umwandeln. Wie sie das schaffen, ist bis heute nicht geklärt. ETH-Physiker haben nun ein quantenphysikalisches Modell gebaut, das diese Frage beantworten soll. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachtfalter besitzen spezialisierte Hirnstrukturen für Futtersuche und Eiablage

Die Suche nach Nahrungsquellen ist im Riechhirn von Tabakschwärmern mit anderen Gehirnarealen verknüpft als die Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz. Dies hat ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena jetzt nachweisen können. Die Wissenschaftler haben in ihrer Studie 80 ökologisch relevante Umgebungsdüfte von Tabakschwärmern untersucht und herausgefunden, wo diese Düfte im Gehirn der

Ein neues Pilz-Enzym soll Prozesse in Bioraffinerien effizienter gestalten

Die Zellwände von Pflanzen enthalten sogenannte Lignocellulose, die ihnen als Strukturgerüst dient und seit mehr als zehn Jahren Gegenstand der Biochemie-Forschung ist. Allerdings ist der chemische Abbau dieses Rohstoffes sehr schwierig, was die Herstellung von Biokraftstoffen zu einem teuren Prozess macht. Kürzlich haben Forscher der französischen Forschungsinstitute INRA [1] und CNRS [2] ein neues Enzym

Schwarzen Hautkrebs in den Tiefschlaf versetzen

Ein internationales Forschungsteam konnte dem schwarzen Hautkrebs Einhalt gebieten, indem es ein Schutzprogramm in den Tumorzellen reaktivierte und so das Zellwachstum stoppte. Mit chemischen Wirkstoffen blockierte das Team Enzyme, die epigenetische Markierungen auf dem Erbgut ausradieren. Die Entdeckung hat Potenzial für zukünftige Kombinationstherapien. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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