Posted in WissenschaftAktuell

Atomare Struktur von Naturstoffen schneller und präziser bestimmen

Naturstoffe bilden die Basis vieler Medikamente. Doch um sie nutzenbringend einzusetzen, müssen Chemiker erst die Struktur und Stereochemie der Moleküle bestimmen. Das ist mitunter eine große Herausforderung, besonders wenn die Moleküle nicht kristallisierbar sind und nur wenige Wasserstoffatome besitzen. Eine neue am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) entwickelte NMR-basierte Methode erleichtert nun die Analyse und bringt genauere Ergebnisse. Die Arbeit wurde im „Journal of the American Chemical Society“ publiziert.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wie Wasserflöhe ihre Fressfeinde detektieren

Wasserflöhe der Gattung Daphnia erkennen über chemische Substanzen, ob ihre Fressfeinde, die Büschelmückenlarven, in der Nähe jagen. Falls ja, bilden sie Verteidigungen aus, die sie schwerer fressbar machen. Die Signalmoleküle, die diese Erkennung ermöglichen, haben Biologen und Chemiker der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen und der University of Birmingham nun identifiziert. Es handelt sich um einen Cocktail von Substanzen, der bei der Verdauung der Büschelmückenlarven entsteht. In der Zeitschrift „Nature Chemical Biology“ vom 14. November 2018 berichten die Forscherinnen und Forscher über die Ergebnisse.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wie Algen und Kohlefasern die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre nachhaltig senken könnten

Zusammen mit Forscherkollegen haben Chemiker der Technischen Universität München (TUM) einen Prozess entwickelt, der nach ersten Berechnungen eine wirtschaftliche Entfernung des Treibhausgases Kohlendioxid aus der Atmosphäre ermöglichen könnte. Der aktuellste Weltklimareport (IPCC Special Report on Global Warming of 1.5 °C) hält das Verfahren für global relevant.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Die RNA als Mikrochip

Ribonukleinsäure (RNA) zählt neben DNA und Protein zu den drei primären biologischen Makromolekülen und war wahrscheinlich auch das erste, welches den frühen Formen des Lebens entsprang. Laut RNA-Welt-Hypothese ist RNA in der Lage, aus sich selbst heraus Leben hervorzubringen, Informationen zu speichern und biochemische Reaktionen zu katalysieren. Selbst in heutigen Lebensformen bestehen die komplexesten zellulären Funktionseinheiten, die Ribosomen, zum größten Teil aus RNA. ChemikerInnen der Fakultät für Chemie der Universität Wien haben nun einen neuen synthetischen Ansatz entwickelt, mit dem RNA etwa eine Million Mal effizienter chemisch synthetisiert werden kann als zuvor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Eine Abkürzung im globalen Schwefelkreislauf

Chemiker der Universität Jena entdecken bisher unbekannten Stoffwechselweg im Plankton
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Frustrierte Moleküle verhalten sich radikal

Wasserstoff ist für die chemische Industrie ein wichtiger Rohstoff – und ein umweltfreundlicher Energieträger, etwa für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Um das träge Molekül für chemische Reaktionen nutzbar zu machen, sind jedoch Reaktionsbeschleuniger nötig. Diese Katalysatoren enthalten meist teure Edel- oder giftige Schwermetalle. Ein Team der Universität Oldenburg und der TU Berlin um den Chemiker Prof. Dr. Thomas Müller hat nun mit Hilfe von Experimenten wichtige Hinweise darauf gefunden, wie neuartige, ungiftige Katalysatoren – frustrierte Lewis-Paare – Wasserstoff zur Reaktion bringen. Die Ergebnisse sind in der internationalen Ausgabe des Fachmagazins Angewandte Chemie erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Meilenstein für den Denkmalschutz: Chemisches Schutzschild gegen sauren Regen und Bakterien

Ulmer Chemiker haben einen Schutzfilm entwickelt, der Bauwerke oder etwa Statuen aus Naturstein vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt. Die transparente Flüssigkeit POM-IL wirkt sowohl als Schutzschild gegen sauren Regen als auch gegen Biofilme, die durch Bakterien verursacht werden. Anhand von „Härtetests“ – unter anderem wurden Gesteinsproben stundenlang mit simuliertem sauren Niederschlag beregnet – konnten die Chemiker um Prof. Carsten Streb die Wirksamkeit und Beständigkeit des Korrosionsschutzes nachweisen. Der Fachbeitrag, bei dem der Bauhüttenmeister des Ulmer Münsters beraten hat, ist in „Angewandte Chemie“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Lagerung und Transport hochflüchtiger Gase: sicherer und ökonomischer durch „Kinetisches Einfangen“

Augsburger Chemiker präsentieren eine neue Technologie zum Verdichten, Speichern und Transportieren hochflüchtiger Gase in porösen Gerüstverbindungen / Neue Perspektiven für automobilen Gasantrieb
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Warum Vitamin E-Wirkung bisher oft reine Glückssache ist

Pharmazeuten und Biochemiker der Universität Jena entschlüsseln mit internationalem Forscherteam die entzündungshemmende Wirkungsweise von Vitamin E und seiner Stoffwechselprodukte / Ergebnis zeigt Nutzen einer personalisierten Medizin auf / Patentierter Wirkstoffkandidat wird nun weiter erforscht
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Versauert die Ostsee? IOWForscher adaptiert erstmals präzise optische pH-Messmethode für Brackwasser

Großer Fortschritt für das pH-Monitoring in der Ostsee: Um mögliche Versauerungstrends besser beobachten zu können, entwickelte Jens Müller, Meereschemiker am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), eine sehr genaue optische pH-Messmethode, die bislang nur bei hohen Salzgehalten im Ozean anwendbar war, so weiter, dass sie auch bei geringer Salinität im Ostsee-Brackwasser einsatzbereit ist. Das adaptierte Messverfahren, für das bereits ein marktreifes Gerät konstruiert wurde, empfiehlt sich daher für den routi-nemäßigen Einsatz im Rahmen der Ostsee-Umweltüberwachung der Helsinki-Kommission (HELCOM). Durchgeführt wurden die Arbeiten im Rahmen des EU-Projektes BONUS PINBAL*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Liaison zwischen Schwefel und Kohlenstoff

Chemiker der Universität Jena entdecken unerwarteten Transportprozess bei Metall-Schwefel-Batterien
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Mehr Power aus Sonnenlicht: FAU-Forscher entwickeln neuartige Farbstoff-Solarzelle

Chemiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem die Leistungsfähigkeit von Solarzellen deutlich gesteigert werden kann. Mithilfe der sogenannten Singulett-Spaltung verdoppeln die Forscher die Zahl der Elektronen, die von einfallenden Lichtteilchen angeregt werden. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal „Angewandte Chemie” veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in Technologie

Besser als Holz

Bäume aus den Tropen müssen nicht sein – ein Chemiker hat eine Alternative.

(Mehr in: Technology Review)

Posted in WissenschaftAktuell

Leuphana Wissenschaftler warnt: Abwasserreinigung steht vor großen Problemen

Für Chemiker Prof. Dr. Klaus Kümmerer und seine Kollegen von der Leuphana Universität Lüneburg steht fest: Chemische Substanzen müssen künftig in der Umwelt schnell unschädlich werden, sonst steht die Abwasserreinigung vor fast unlösbaren Problemen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Einzelne Silber-Nanopartikel in Echtzeit beobachtet

Chemikerinnen und Chemiker der Ruhr-Universität Bochum haben eine neue Methode entwickelt, um in Echtzeit die chemischen Reaktionen von einzelnen Silber-Nanopartikeln zu beobachten, die gerade einmal ein Tausendstel der Dicke eines menschlichen Haares messen. Die Partikel werden in der Medizin, in Nahrungsmitteln und Sportartikeln genutzt, weil sie antibakteriell und entzündungshemmend wirken. Wie sie in ökologischen und biologischen Systemen reagieren und abgebaut werden, ist bislang aber kaum verstanden. Das Team der Forschungsgruppe für Elektrochemie und Nanoskalige Materialien zeigte, dass sich die Nanopartikel unter bestimmten Bedingungen in schwerlösliches Silberchlorid umwandeln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Forscher über Gentechnik-Urteil: "Als würde man Schrotflinten erlauben, aber Skalpelle verbieten"

Der Europäische Gerichtshof hat Pflanzen als Genfood eingestuft, die Züchtungen gleichen. Hier erklärt der deutsche Biochemiker Holger Puchta, warum das ein Fehler war. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

Posted in WissenschaftAktuell

Axel Friedrich: "Wir werden den Regierenden Beine machen"

Statt uns zu schützen, würden Politiker mit der Autoindustrie kungeln, sagt der Chemiker Axel Friedrich. Er plädiert für die blaue Plakette, um die Luft zu verbessern. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Posted in WissenschaftAktuell

Ozeanforschung: "Wir haben das Team infiziert!"

Die Segler des Volvo Ocean Race jagen in schnellen Booten um die Welt. „Trotzdem nehmen sie Proben für uns“, sagt Chemiker Toste Tanhua. Das bringt die Forschung voran. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Posted in WissenschaftAktuell

Malaria-Wirkstoff: Wenn die "Kopie" besser als das Original ist

ChemikerInnen der Universität Wien synthetisieren Chinin und Chinin-Derivate, die wirksamer sind als der Naturstoff

Die Synthese von Naturstoffen ist eines der Forschungsgebiete von Nuno Maulide und seiner Arbeitsgruppe an der Fakultät für Chemie der Universität Wien. Dazu gehört auch die Herstellung von strukturell verwandten Verbindungen, welche die Natur nicht erzeugen kann. Den ForscherInnen gelang nun die Herstellung zweier neuartiger Analoga des Naturstoffes Chinin, einem Wirkstoff gegen Malaria. Diese haben eine höhere Aktivität gegenüber Malaria-Erregern als bisher eingesetzte Medikamente. Die Ergebnisse erscheinen aktuell in der renommierten Fachzeitschrift „Angewandte Chemie“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Struktur zellulärer Ventile eröffnet neue Therapieansätze

UZH-Biochemiker haben den detaillierten Aufbau eines volumenregulierten Chloridkanals ermittelt. Dieses zelluläre Ventil wird aktiviert, um zu verhindern, dass die Zellen bersten, wenn sie anschwellen. Das Protein spielt auch eine wichtige Rolle in der Aufnahme von Chemotherapeutika und der Freisetzung von Neurotransmittern bei einem Hirnschlag. Den Chloridkanal gezielt zu regulieren, ist eine vielversprechende Strategie für neue Therapien.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neue Methode: Forschern gelingt es, wichtige RNA-Modifikation direkt zu markieren und aufzuspüren

Forscher des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ der Universität Münster haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem sie wichtige Modifikationen an der Boten-RNA verorten können. Dabei arbeiteten Biochemiker und Molekularbiologen interdisziplinär zusammen. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Angewandte Chemie“ (International Edition) erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Resteverwerter im Meeresboden

Mikroorganismen, die in poröser Ozeankruste leben, verzehren einen erheblichen Teil der so genannten gelösten organischen Materie – einer Nahrungsquelle, die Meeresbakterien zu großen Teilen verschmähen. Das ist das Ergebnis einer Studie, an der die Oldenburger Geochemiker Prof. Dr. Thorsten Dittmar und Dr. Helena Osterholz beteiligt sind. Die Ergebnisse erschienen jetzt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Geoscience.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

LSD: Montag – Zeit für einen Horrortrip

Und wer hat’s erfunden? Ein Schweizer entdeckte vor 75 Jahren die Wirkung von Lysergsäurediethylamid, kurz LSD. Im Selbstversuch schluckte der Chemiker zu viel davon. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Posted in WissenschaftAktuell

Biomimetische Chemie – DNA gekonnt imitiert, Virus ausgetrickst

Künstlich geschaffene Moleküle ahmen nicht nur die Struktur ihrer natürlichen Vorbilder nach: Sie können auch deren Funktion übernehmen und diese darin sogar übertreffen, wie LMU-Chemiker Ivan Huc erstmals am Beispiel einer künstlichen DNA-Sequenz zeigt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wein: Die Wahrheit im Wein

Kann man den Genuss von Wein wissenschaftlich begründen? Wie entstehen seine Aromen? Ein Expertengespräch zwischen einem Lebensmittelchemiker und einer Weinkennerin (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Posted in WissenschaftAktuell

Biochemiker-Team an der TU Darmstadt entwickelt Wirkstoff gegen Fettleibigkeit

Hoffnung im Kampf gegen Volksleiden
Darmstadt, 22.03.2018. Ein Team um den Biochemieprofessor Felix Hausch von der TU Darmstadt arbeitet an Wirkstoffen, die gegen drei weit verbreitete Krankheiten helfen sollen: Depressionen, chronische Schmerzen und Fettleibigkeit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wie aus einem Protein im menschlichen Blut nützliche Gele entstehen

Aus dem Blut ins Labor: Das Protein Albumin übernimmt viele lebenswichtige Prozesse im menschlichen Körper. In der Natur kommt es nur gelöst in Wasser als Lösung vor. Chemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich verschiedene Gele auf Albuminbasis herstellen lassen. Die Erkenntnisse könnten künftig dabei helfen, neuartige Arzneiträgersysteme zu entwickeln, die besser in den Blutkreislauf gelangen können. Die Studie der Forscher aus Halle wurde kürzlich als Titelgeschichte in der internationalen Fachzeitschrift „Biomaterials Science“ der Royal Society of Chemistry veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Stagnation im tiefen Südpazifik erklärt natürliche CO2-Schwankungen

Ein Team um die Oldenburger Geochemikerin Dr. Katharina Pahnke hat ein wichtiges Indiz dafür gefunden, dass der Anstieg des Kohlendioxid-Gehalts der Atmosphäre nach dem Ende der letzten Eiszeit durch Veränderungen im Südpolarmeer ausgelöst wurde. Die Forscher konnten zeigen, dass der tiefe Südpazifik während der letzten Eiszeit stark geschichtet war. Er könnte somit dazu beigetragen haben, das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) langfristig in der Tiefsee zu speichern. Die jetzt im Magazin Science veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass sich die Wassermassen auf der Südhalbkugel nach dem Ende der Eiszeit stärker vermischten, wodurch das gespeicherte CO2 entweichen konnte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Durch die Höhle schleusen

Freiburger Biochemiker kommen dem Transport großer Proteine durch bakterielle Zellmembranen auf die Spur
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Mikrobielle Signalerkennung aus dem Baukasten

Freiburger Biochemiker zeigen, wie die Evolution einen Nährstoff-Sensor aus existierenden Elementen kombiniert
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Erst die Krankheit entdeckt, jetzt die Patienten

Bielefelder Biochemiker bestätigen Ursache für zunächst unklare Symptome

Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms macht es möglich: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können heute potenzielle Erbkrankheiten entdecken, zu denen noch kein Patient bekannt ist. Eine solche Krankheit ist „MPS III-E“, nach ihrem Entdecker ursprünglich auch „Dierks‘sche Krankheit“ genannt. Ärzte im Hadassah-Hebrew University Medical Center in Jerusalem (Israel) stellten in drei Patientenfamilien übereinstimmende Symptome einer fortschreitenden Erblindung fest, die auf einen bislang unbekannten Gendefekt hindeuteten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Hohe Anerkennung: Chemiker der Uni Bremen gehören zu den ersten Nutzern ultramoderner Röntgenlaser

Sie gehören zu den komplexesten Forschungsgeräten der Welt: Der Europäische Röntgenlaser European XFEL in Hamburg und der Schweizer Röntgenlaser SwissFEL am Paul Scherrer Institut in Villigen. Wer damit forschen will, muss schon sehr gut sein – denn die Messzeit ist äußerst kostbar, und nur die aussichtreichsten Vorhaben von hoher Relevanz können die ultramodernen Röntgenlaser nutzen. Die Chemiker Dr. Matthias Vogt, Dr. Marian Olaru und Professor Jens Beckmann von der Universität Bremen zählen dazu. Sie gehörten sowohl in Hamburg als auch in der Schweiz innerhalb von Pilotexperimenten zu den ersten internationalen Wissenschaftler-Teams, die die neuen Großanlagen für Experimente nutzen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Von der Proteinstruktur zur Behandlung der zystischen Fibrose

Biochemiker der UZH haben mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie die detaillierte Architektur des Chloridkanals TMEM16A ermittelt. Dieses Protein gilt als aussichtsreiches Ziel, um wirksame Medikamente zur Behandlung der zystischen Fibrose zu entwickeln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neue chemische Verbindung zur Erleichterung der Geburt entwickelt

Medizinchemiker entdeckt Alternative zu „Liebeshormon“ Oxytocin

Markus Muttenthaler von der Fakultät für Chemie hat gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam eine neue chemische Verbindung entwickelt, die ähnlich wie das „Liebeshormon“ Oxytocin wirkt, aber in der Anwendung sicherer und nebenwirkungsärmer ist. Diese Verbindung hat das Potential, zukünftig für verschiedenste Studien und therapeutische Anwendungen herangezogen zu werden, wo der Oxytocin-Rezeptor eine Rolle spielt. Die Studie erscheint aktuell in „Science Signaling“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Mit Kugeln optimal messen

Bioreaktoren sind die Kochtöpfe der Biochemiker und Biotechnologen, in denen Arzneiwirkstoffe, Enzyme oder Fadenwürmer zur biologischen Schädlingsbekämpfung hergestellt werden. Man nehme eine Nährlösung, gegebenenfalls Wärme, Sauerstoff, Säure oder Lauge zur Regulierung des pH-Wertes und es entsteht das gewünschte Produkt. Je optimaler die Bedingungen, desto größer der Ertrag. Fraunhofer Forscher haben jetzt Messsonden in Kugelform entwickelt, mit denen sich der Herstellungsprozess besser überwachen und effizienter gestalten lässt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft