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Chemikalien im Eisbärblut

Hunderte neue halogenierte Substanzen in Eisbärenserum entdeckt
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pilze als Produzenten für Alltagsprodukte

Reinigungsmittel, Kosmetik, Kleidung und Co. basieren meist auf Erdöl – ökologisch sind diese Alltagsprodukte nicht. Über Pilze lassen sich biobasierte, CO2-neutrale Basischemikalien für solche Waren herstellen. Fraunhofer-Forscherteams legen Fementationsprozesse und Herstellungsverfahren für die industrielle Produktion aus.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kritik vom Umweltbundesamt: Chemie-Firmen entziehen sich EU-Kontrollen

Eigentlich müssen Firmen, die Chemikalien herstellen, diese in der EU registrieren lassen. Laut einem Medienbericht halten sich in Deutschland viele Konzerne jedoch nicht daran. Gesundheitsbedenkliche Produkte könnten im Umlauf sein. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Neues Muster für Hochleistungs-Katalysatoren entdeckt

Mark Greiner und Travis Jones vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und dem Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft haben zusammen mit einem Team internationaler Forscher kürzlich ein Phänomen entdeckt, das die Synthese von Chemikalien revolutionieren könnte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie an menschlichen Spermien entschlüsselt schädliche „Cocktail-Effekte“ von Alltagschemikalien

Hormonell wirksame Alltagschemikalien könnten mitverantwortlich sein für Fruchtbarkeitsstörungen, die in der westlichen Welt immer häufiger auftreten. Ein deutsch-dänisches Forscherteam hat diese Chemikalien unter die Lupe genommen. Das Fazit: Kombiniert man die Chemikalien, addieren sich die Einzelwirkungen nicht nur, sondern sie verstärken sich gegenseitig.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Umverteilung giftiger Chemikalien aus der Vergangenheit

Der Monsun setzt in Südasien heute verbotene Substanzen aus früher kontaminierten Böden frei
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Gewässer: Deutschlands blaue Wüste

Zu viel Nitrat, zu wenig Sauerstoff, giftige Chemikalien und zerstörte Lebensräume: Den Flüssen und Seen geht es schlecht. Da hilft auch die beste Kläranlage nicht. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Die Regenmacher von Tibet

Chinas Regierung hat alles im Griff, selbst das Wetter. Chemikalien sollen nun Niederschläge ins Hochland bringen.

(Mehr in: Technology Review)

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SOLUTIONS – für eine bessere Wasserqualität europäischer Flüsse

Viele europäische Flüsse enthalten Chemikalien-Cocktails, die Algen und Wassertieren nicht gut bekommen. Zwar werden die Konzentrationen bestimmter Schadstoffe in den EU-Gewässern überwacht. Doch es gibt Zweifel, ob die richtigen Schadstoffe im Fokus der Untersuchungen stehen und welche Rolle Abbauprodukte und Schadstoffmischungen dabei spielen. Im europäischen Projekt SOLUTIONS haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Leitung des UFZ Werkzeuge, Methoden und praktische Lösungen erarbeitet, mit denen vorrangig zu behandelnde Schadstoffe erkannt, das Risiko der Chemikaliencocktails bewertet und dazu beigetragen werden kann, die Schadstoffbelastung zu minimieren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ozonloch: Wird die Ozonschicht wieder dünner?

Neue Berechnungen belegen: Irgendwer jagt verbotene Chemikalien in die Luft. FCKW schaden der Atmosphäre. Wie sicher die Daten sind, erklärt der Physiker Jens-Uwe Grooß. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Kohlendioxid: Forscher wollen Klimakiller als Rohstoff nutzen

Statt weiterhin CO2 in die Luft zu blasen, möchten Forscher aus dem Abgas künftig wichtige Chemikalien herstellen. Dafür brauchen sie allerdings sehr viel Ökostrom. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Innovatives Messmodul zur Bestimmung der Inaktivierungsleistung von UV-Hygienisierungsanlagen

Die Entkeimung bzw. Eliminierung von Krankheitserregern im Trinkwasser spielt eine eminent wichtige Rolle. UV-Hygienisierungsanlagen erfüllen diese Funktion zuverlässig, ohne dass Chemikalien (Chloridierung) zugeführt werden müssen oder reaktive Oxidationsprodukte (Ozonierung) entstehen. Schwachpunkte dieser Technologie sind die begrenzte Lebensdauer der UV-Strahler und die Reduzierung der UV-Leistung durch Fouling und Biofilme. Daher ist eine verlässliche On-line-Funktionskontrolle für ein solches Desinfektionssystem in vielerlei Hinsicht extrem wichtig.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Harnblasenkrebs: Kombination genetischer Varianten als Risikofaktor

Rauchen und Belastungen durch bestimmte Chemikalien am Arbeitsplatz begünstigen die Entstehung von Harnblasenkrebs. Wichtig sind aber auch genetische Faktoren. Bestimmte Regionen des Erbguts sind mit einem erhöhten Harnblasenkrebsrisiko assoziiert. Gemeinsam mit internationalen Experten konnten Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung nun zeigen, dass sich das Harnblasenkrebsrisiko erheblich erhöhen kann, wenn eine Person über mehrere genetische Risikovarianten verfügt. Dies gilt vor allem für Nichtraucher.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Harnblasenkrebs: Mit der Bürste an die Zellen

Harnblasenkrebs ist der zweithäufigste bösartige Tumor in der Urologie. Rauchen sowie Belastung durch bestimmte Chemikalien am Arbeitsplatz sind wichtige Risikofaktoren. Um Patienten zielgerichtet therapieren zu können, muss die Krebserkrankung weiter erforscht werden. Molekularbiologische Untersuchungen von vitalen Krebszellen und gesunden Zellen sind nötig. Frisches Gewebe ist aber kaum verfügbar. IfADo-Forschende konnten zusammen mit Urologen des Klinikums Dortmund zeigen, dass mit Hilfe von wiederverwertbaren Zellbürsten sowie kommerziellen Laborkits Zellen in ausreichender Menge minimalinvasiv gewonnen werden können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Elektroorganische Synthese für nachhaltige grüne Herstellung von Feinchemikalien entwickelt

Innovativer Beitrag zur Energiewende / Veröffentlichung in Science Advances
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schärfere Bestimmungen zum Schutz vor schädlichen Umwelthormonen nötig: EU-Kriterien unzureichend

Endokrine Disruptoren (EDCs), auch Umwelthormone genannt, sind wegen ihrer möglichen Gesundheitsschädigung hochumstritten. Im Juli wurden die EU-Kriterien für Pflanzenschutzmittel angenommen, mit denen EDCs identifiziert und Zulassungen ggf. abgelehnt werden können. Diese Kriterien sind nach Meinung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) unzureichend. Sie bieten unter anderem Schlupflöcher für Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung, die hergestellt werden, um in das Hormonsystem von Insekten einzugreifen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fipronil-Angst: Die Geschichte von den Eiern und den Bienen

Der Ernährungshype der Woche, die Angst vor giftigen Eiern, erscheint stark übertrieben. Viel gefährlicher ist die Chemikalie Fipronil für eine ganz andere Spezies – und damit am Ende auch wieder für uns Menschen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Grundwasser: Klarer klären

Chemikalien, Spuren von Arzneien: Abwasser müsste besser geklärt werden, damit Seen, Flüsse und Grundwasser nicht verdrecken. Mit Hightech ginge das. Ist aber teuer. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Computer berechnen Umgestaltung von Mikroorganismen zu Zellfabriken

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg haben mit Hilfe neu entwickelter Computeralgorithmen fünf biotechnologische Produktionsorganismen wie Escherichia coli und Bäckerhefe daraufhin analysiert, wie sich das Wachstum der Zellen optimal mit der Überproduktion von (Bio-)Chemikalien koppeln lässt. In ihren Berechnungen zeigten sie, dass für fast jedes Stoffwechselprodukt in den untersuchten Organismen geeignete genetische Interventionen existieren, mit denen eine Kopplung der Synthese des Produkts mit Zellwachstum möglich ist. Die Ergebnisse der Studie tragen grundlegend zur Entwicklung von neuen biotechnologischen Prozessen bei.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Blattkäfer: Schon winzige Pestizid-Dosis beeinträchtigt Fortpflanzung

Biologen der Universität Bielefeld weisen Folgen von Chemikalien nach

Die Zahl der Insekten in Deutschland geht stark zurück – allein in Nordrhein-Westfalen innerhalb eines Vierteljahrhunderts um drei Viertel. Welche Rolle Pestizide dabei spielen und wie schon geringe Spuren Käfer langfristig schädigen, zeigen Biologinnen und Biologen der Universität Bielefeld in einer neuen Studie. Ein Ergebnis: Blattkäfer legen etwa 35 Prozent weniger Eier, wenn sie mit einem häufig eingesetzten Pestizid – einem Pyrethroid – in Berührung kommen. Auch zeigten die Forschenden, dass weibliche Nachkommen durch das Gift Missbildungen entwickeln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Benzin und Chemikalien aus Pflanzenresten

Aus dem unerschöpflichen Rohstoff Lignin, der als Bestandteil vieler Pflanzen in grossen Mengen anfällt, lassen sich theoretisch Treibstoffe und andere wichtige Substanzen für die Industrie gewinnen – bislang aber nicht effizient genug. Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI und der ETH Zürich haben nun eine Methode gefunden, die bis dato unsichtbaren Zwischenprodukte der bei dieser Umwandlung genutzten katalytischen Reaktionen zu identifizieren. Dadurch lassen sich Herstellungsverfahren in Zukunft gezielter verbessern. Die Studie erscheint in der neusten Ausgabe des Fachjournals Nature Communications.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fisch spritzt heroinartiges Gift: Zugedröhnt im Ozean

Fische aus dem Pazifik könnten Hinweise für die Entwicklung neuer Schmerzmittel liefern. Sie sind nur klein – produzieren aber eine wirkungsvolle Chemikalie zum Kampf gegen Feinde. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Pflanzenschutzmittel: Unkrautvernichter Glyphosat laut Bericht nicht krebserregend

Die europäische Chemikalienagentur ist überzeugt: Glyphosat sei nicht als krebserregend zu bewerten. Ihre Bewertung gilt als entscheidend für eine mögliche Neuzulassung. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Synthetische Chemikalien: verkannte Komponente des globalen Umweltwandels

Die Produktion synthetischer Chemikalien wächst weltweit rasant. Immer mehr Stoffe aus Medikamenten, Pestiziden, Lacken sowie industrielle Chemikalien und Kunstfasern gelangen in unsere Umwelt. Sie verunreinigen Böden und Gewässer, wirken auf Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen und werden über das Trinkwasser oder die Nahrungskette in den menschlichen Körper aufgenommen. In einer neuen Studie, an der das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin beteiligt war, weisen Forscher auf die globale Dimension dieser Problematik hin. Sie beklagen eine weit verbreitete Fehleinschätzung ihrer Bedeutung und fordern internationale Koordination und Kooperation.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Chemtrails: Hilfe, die Regierung will uns vergiften!

Manche glauben, dass Kondensstreifen von Flugzeugen eigentlich Chemikalien seien. Das Ziel: uns unter Drogen setzen. US-Forscher haben das nun ernsthaft untersucht. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Chemikalien aus Holz statt Erdöl

Zwei Forschungsprojekte des Nationalen Forschungsprogramms „Ressource Holz“ haben neue Verfahren entwickelt, um aus Holz wichtige Chemikalien für die Herstellung von Medikamenten, Kunststoffen und Düngern gewinnen zu können. Das Ziel: Einen Ersatz für den Rohstoff Erdöl zu finden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Nature Com.: Synthesechemie auf kleinstem Raum

Auf engstem Raum in kurzer Zeit eine große Zahl von chemischen Reaktionen systematisch testen: Mit einem neuen Verfahren des KIT wird dies nun möglich. Es erlaubt frei wählbare, in feste Materialien eingebettete Moleküle in nanometerkleinen Bereichen miteinander zur Reaktion zu bringen. Da nun die eingesetzten Chemikalien sehr genau dosiert werden können, ermöglicht es eine effiziente und materialsparende Suche nach Synthesewegen, die die beteiligten Wissenschaftler nun in der Fachpublikation Nature Communications vorstellen. DOI 10.1038/NCOMMS11844
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Chemikalien aus Holzabfällen

Vitamine, Medikamente, Lösungsmittel, Pflanzenschutzmittel und Polymere – viele davon liessen sich in Zukunft auch aus Holzabfällen herstellen. Und zwar mindestens so wirtschaftlich, umweltschonend und sicher wie derzeit aus Erdöl. Dies zeigte ein internationales Forscherteam unter der Leitung von ETH-Wissenschaftlern auf.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Der „Herr der Ringe“ der Chemie

ChemikerInnen entdecken neues Molekül zur Verbesserung der Synthese von Pharmazeutika

Das Molekül Cyclopropan wurde früher im Gemisch mit Sauerstoff als Narkosemittel verwendet. Ein internationales ForscherInnenteam rund um Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie der Universität Wien hat nun eine neue Art von Cyclopropanen entdeckt, die wesentlich vielseitiger und daher auch interessanter als Ausgangsbasis für die Entwicklung von Medikamenten und Agrochemikalien ist: Maulide gelang es, aus der ursprünglichen dreigliedrigen Ringstruktur des Moleküls eine Fünfringstruktur zu machen. Die Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin Angewandte Chemie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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RUB-Forscher nutzen Cyanobakterien für Produktion von Chemikalien

Bochumer Forscher haben Cyanobakterien so verändert, dass sie die Synthese wertvoller Feinchemikalien katalysieren. Die für die enzymatische Katalyse notwendige Energie produzieren die Mikroorganismen durch Fotosynthese selbst. Die Ergebnisse veröffentlichte das Team um Prof. Dr. Robert Kourist in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fracking – potenzielle Gefahren minimieren

Neuherberg, 9. März 2016. In Gebieten, in welchen Fracking betrieben wird, sind bisweilen Verunreinigungen von Wasser aufgetreten. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München stellen nun in der Zeitschrift Environmental Science & Technology der American Chemical Society (ACS) eine Analyse der offengelegten Fracking-Additive und potenzieller Risiken vor. Sie begründen, warum eine Bekanntgabe aller bei Fracking-Prozessen eingesetzten Chemikalien von essentieller Wichtigkeit ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Triclosan: Kinderärzte fordern Verbot in Bedarfsgegenständen und maßvolle Anwendung in der Medizin

Triclosan wird in der Medizin als Desinfektionsmittel eingesetzt. Darüber hinaus findet Triclosan in einer Vielzahl von Artikeln des täglichen Bedarfs, wie z. B. Zahnpasta, Deodorants, Haushaltsreiniger oder Waschmittel sowie in Textilien und Schuhen Anwendung. Das Desinfektionsmittel kann über die Haut resorbiert, im Fettgewebe angereichert und über die Muttermilch abgegeben werden. Triclosan kann bei Frauen zu verminderter Fruchtbarkeit führen und stört die Ökologie von Gewässern. Kinderärzte der GPA fordern deshalb ein Verbot des Einsatzes von Triclosan in Bedarfsartikeln, einen maßvollen Umgang mit der Chemikalie in der Medizin und wo möglich die Anwendung von Ersatzstoffen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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PCB-Schadstoffe: Verbotene Chemikalien schaden Meeressäugern

Schwaches Immunsystem, kaum Nachkommen: Die Rückstände giftiger Chemikalien machen Walen und Delfinen in Europa zu schaffen. Dabei sind PCB seit den Achtzigern verboten. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Inspektionen von Chemiebetrieben: Außer Kontrolle

Unternehmen, die mit gefährlichen Chemikalien arbeiten, sollen laut EU-Vorschrift einmal pro Jahr vor Ort inspiziert werden. Doch viele Betriebe in Deutschland bekommen nicht einmal alle drei Jahre Besuch. Was heißt das für die Sicherheit? (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Pflanzen verteidigen ihr Revier mit Giftstoffen

Pflanzliche Kriegsführung ist subtil und höchst komplex. Mit Hilfe eigens produzierter chemischer Stoffe versuchen Pflanzen, sich ihren Platz an der Sonne zu sichern und gegen Nachbarn zu verteidigen. Wie diese Chemikalien wirken, ist bisher wenig erforscht. Ein internationales Forscherteam, darunter Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen, haben jetzt gezeigt, dass einige Stoffe beim Kampf gegen Nachbarpflanzen gezielt Eingriffe in die Struktur des Erbguts konkurrierender Pflanzen vermitteln und so deren Wachstum stoppen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft