Posted in WissenschaftAktuell

Größere Erträge: Forscher züchten die Super-Pflanze

Wissenschaftler haben den Stoffwechsel von Pflanzen gentechnisch so verändert, dass sie schneller wachsen und 40 Prozent mehr Biomasse erzeugen. Sie wollen damit ein Problem von globaler Dimension angehen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

Posted in WissenschaftAktuell

Die große Wäsche – Aufbereitung von Biogas mit ionischen Flüssigkeiten verbraucht weniger Energie

Die Aufbereitung von Biogas zu Biomethan wird in rund 200 Anlagen in Deutschland praktiziert. Ingenieure aus Karlsruhe haben gemeinsam mit Praxispartnern im Projekt „BGA-IL – Biogasaufbereitung mit ionischen Flüssigkeiten“ (FKZ-Nr. 03KB104) des Förderprogramms „Energetische Biomassenutzung“ ein energieeffizientes Aufbereitungskonzept entwickelt, das sich die Vorteile ionischer Flüssigkeiten zu Nutze macht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Biosolarzelle produziert Wasserstoff

Ein internationales Forscherteam hat molekulare Bausteine von Pflanzen und Mikroorganismen in einer Biosolarzelle kombiniert, sodass sie Lichtenergie ohne Umwege zur Produktion von Wasserstoff nutzen konnten. In der Natur kommt diese Kombination so nicht vor: Pflanzen können zwar Lichtenergie nutzen, um Kohlendioxid in Biomasse zu verwandeln, aber keinen Wasserstoff produzieren. Manche Bakterien hingegen können Wasserstoff produzieren, aber nicht direkt mithilfe von Lichtenergie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Aus Holzabfällen erfolgreich erneuerbares Gas produziert

Karlsruher Forschern ist es mit einer Pilotanlage für Waben-Methanisierung gelungen, aus einem aus Biomasse hergestellten Synthesegasgemisch hochwertiges und damit anwendungsfreundliches erneuerbares Methan zu produzieren. Der in Fachkreisen SNG (Synthetic Natural Gas) genannte Energieträger eignet sich sowohl als Brennstoff für Blockheizkraftwerke und Heizungsanlagen als auch als Treibstoff für Autos oder Lkw und ist dem fossilen Erdgas qualitativ ebenbürtig. Die Pilotanlage haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Forschungsstelle des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) entwickelt und getestet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Datenbank "FRED" für Biobrennstoffe geht online

Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) und das Bayerische Landesamt für Umwelt haben gemeinsam die Brennstoffdatenbank FRED geschaffen. Sie enthält mehr als 1500 Datensätze und ermöglicht eine Beurteilung von Biomasse-Brennstoffen, denn ihre wichtigsten verbrennungstechnischen und emissionskritischen Kenngrößen lassen sich hier abrufen. Die Datensätze werden laufend aktualisiert. FRED steht unter http://www.fred.bayern.de kostenlos zur Verfügung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in ScienceBeitraege

Die lieben Säugetiere und ihre Biomasse – eine notwendige Fehlerkorrektur

Hmm, Mist, nun ist es mir (nach 30 Jahren Wisskomm) doch mal passiert; mir ist beim Gegenlesen und der Freigabe eines Interviews zum Anthropozän eine sinnentstellende Wortänderung nicht aufgefallen und daher leider durchgerutscht. Geschehen im … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

Posted in WissenschaftAktuell

Biokraftstoffe: EU-Projekt BioMates gewinnt an Fahrt

Das von der Europäischen Union (EU) geförderte Projekt BioMates geht in die nächste Runde: Experten des acht Partner umfassenden Projektes entwickelten jüngst eine Pilotanlage, die erstmalig im Testbetrieb bis zu fünf Kilogramm Stroh und Nicht-Nahrungsmittelpflanzen (Miscanthus) zu Bio-Öl einer neuen Generation verarbeiten kann. Gleichzeitig hat das internationale Forscherteam die idealen Einsatzpunkte für dieses Öl innerhalb konventioneller Raffinerien identifiziert. Damit rückt das im Oktober 2016 gestartete Projekt schrittweise seinem Ziel näher, künftig aus lignocellulosehaltiger Biomasse im Demonstrationsmaßstab Kraftstoffe herzustellen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Rote Listen bestätigen Rückgang der Vielfalt der Insekten

● Informationen stützen Studien um den Schwund der Insektenbiomasse
● Rote Listen: breite Datenbasis für tausende von Insektenarten
● Bestandsrückgänge auch bei nicht-fliegenden Insekten

Bonn, 19. März 2018: Nicht nur die Biomasse der Insekten schwindet, auch deren Vielfalt nimmt erkennbar ab und das seit Jahrzehnten. „Der oft zitierte stumme Frühling ist längst dabei, Realität zu werden. Das wird besonders dann deutlich, wenn die Natur jetzt mit dem Frühjahrsbeginn und zu Ostern nach den frostigen Tagen wieder zum Leben erwacht“, sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Nährstoffüberschuss lässt Ozeane ersticken

Kombination aus Erdumlaufbahn und Biomasse verursacht Aussterbeereignis im Devon

Was hat das Aussterbeereignis im Devon vor rund 300 Millionen Jahren begünstigt? Anhand von Gesteinsproben hat ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Belgien, China und den USA die so genannten rhythmischen Klimazyklen identifiziert und herausgefunden, warum die Ozeane damals so schnell so lebensfeindlich werden konnten. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt unter der Leitung von Dr. David De Vleeschouwer vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Heizen mit Pyrolyseöl aus Restbiomasse hat Potenzial

Deutlich geringere Treibhausgasemissionen und Ascherecycling sind möglich: Erste Zwischenergebnisse des EU-Forschungsprojekts „Residue2Heat“ zeigen, dass bei der Verwendung von Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl im Raumwärmemarkt hohe CO2-Einsparungen sowie das Recycling und nachhaltige Nutzung der bei der Herstellung entstehenden Asche zu erreichen sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Dinner in the Dark – ein delikates Wechselspiel der Mikroorganismen

Mikroorganismen, die in der Tiefsee gelösten anorganischen Kohlenstoff fixieren, haben einen wesentlichen Einfluss auf den globalen Kohlenstoffkreislauf. Die Vielfalt der Mikroorganismen und deren Energiequellen sind selbst nach Jahrzehnten der Tiefseeforschung ein wissenschaftliches Rätsel. MeeresforscherInnen um Gerhard J. Herndl von der Universität Wien und vom amerikanischen Bigelow Laboratory for Ocean Sciences haben nun den Beweis erbracht, dass Nitrit-oxidierende Bakterien der Tiefsee Hauptakteure bei der Umwandlung von Kohlendioxid in Biomasse sind. Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im renommierten Fachjournal „Science“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Insekten: Lebt wohl

Bisher gab es keine Zählung für alle Insekten, nur Einzelbefunde. Die waren schon düster. Daten von Hobbyzählern zeigen: Die ganze Insektenbiomasse schrumpft dramatisch. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Posted in WissenschaftAktuell

Satelliten erfassen Photosynthese mit hoher Auflösung

Das Klima wird wesentlich vom globalen Kreislauf des Kohlenstoffs beeinflusst. Pflanzen entziehen durch Photosynthese klimaschädliches Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre und bauen dies in Biomasse ein, als Energie- und Rohstofflieferant für höhere Lebewesen. Doch wie viel atmosphärisches Kohlendioxid wird wo, wann und in welchen Ökosystemen umgesetzt? Diese Frage kann nun mit Hilfe des NASA-Satelliten OCO-2 sehr viel präziser und flächendeckender beantwortet werden. Eine Forschergruppe mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums Potsdam – GFZ und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, Jena, nutzte hierfür die verbesserte Erfassung der solarinduzierten Chlorophyll-Fluoreszenz durch OCO-2.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Eine detaillierte Waldkarte des blauen Planeten

Europäische Weltraumbehörde veröffentlicht globalen Waldbiomasse-Atlas / Geographin der Universität Jena leitet das Fernerkundungs-Projekt
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Fortschrittliche alternative flüssige Brenn- und Kraftstoffe

Flüssige Brenn- und Kraftstoffe sind auf absehbare Zeit im Verkehrssektor ebenso unverzichtbar wie flüssige Brennstoffe im Wärmemarkt. Welche Wege zu ihrer nachhaltigen Erzeugung auf Basis von Biomasse, Reststoffen oder „Power-to-X“-Konzepten gangbar sind, skizziert der ProcessNet-Arbeitsausschuss „Alternative flüssige und gasförmige Kraft- und Brennstoffe“ in seinem aktuellen Positionspapier.
Aus Sicht der Experten aller relevanten Branchen aus Wissenschaft, Verbänden und Industrie sind dafür nicht nur gezielte Technologieentwicklungen notwendig, auch die Rahmenbedingungen müssen entsprechend gestaltet werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Kraftstoff aus Abfällen und Elektrizität?

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Universität Tübingen, der amerikanischen Cornell University und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) zeigen, dass durch die Kombination von mikrobieller und elektrochemischer Stoffumwandlung aus Biomasse hochwertige Produkte entstehen können. In ihrem Experiment nutzten die Forscher ein Abfallprodukt der Bioethanolherstellung und Maissilage, um Alkane mit hoher Energiedichte und dieselähnlichen Eigenschaften herzustellen. Die Arbeit wurde in Energy & Environmental Science, dem am höchsten klassifizierten Journal der Umweltwissenschaften veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Biomasse – Ein wichtiger Pfeiler in der Energiewende

Biomasse hat in der Schweiz ein grosses Potenzial für die zukünftige Wärme-, Strom- und Treibstoffproduktion, das bei weitem noch nicht ausgeschöpft wird. Denn die aus Holz, Hofdünger und Abfall gewonnene Energie lässt sich speichern und in Zeiten ohne Sonneneinstrahlung oder Wind einsetzen. Forschende der Eidg. Forschungsanstalt WSL haben nun erstmals umfassend abgeschätzt, wie gross das Potenzial für Energie aus Biomasse in der Schweiz ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in Technologie

Post aus Japan: Nippon entdeckt die Biomasse

Das Land der aufgehenden Sonne ist eines der waldreichsten Länder der Welt. Aber Biomasse hatte es bisher schwer, sich neben Atomkraft, fossilen Kraftwerken und Sonnen- und Windkraftanlagen zu behaupten. Bis jetzt.

(Mehr in: Technology Review)

Posted in WissenschaftAktuell

CO2-neutraler Wasserstoff aus Biomasse

Wie man aus Biomasse Wasserstoff herstellen kann, untersuchen TU Wien und voestalpine in einem gemeinsamen Forschungsprojekt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Repowering von Biogasanlagen

Forschungsprojekt belegt Verbesserungen der Leistungsfähigkeit und der energetischen Effizienz
Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) verglich deutschlandweit Repoweringmaßnahmen an Biogasanlagen und deren ökonomische und energetische Auswirkungen im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projekts. Dazu befragte das DBFZ mehr als 800 Anlagenbetreiber, die überwiegend ökonomische und Effizienzvorteile, aber auch eine verbesserte Akzeptanz als Motivation für die durchgeführten Maßnahmen benennen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Klimastabilisierung: Bäume pflanzen reicht nicht

Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 ist kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert werden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde. Sehr wohl aber kann der Anbau von Biomasse auf gut ausgesuchten Flächen und mit verstärkter Bewässerung oder Düngung eine Klimapolitik unterstützen, die zugleich den Ausstoß von Treibhausgasen rasch und drastisch verringert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wie viel Biomasse wächst in der Savanne?

Geographen der Uni Jena erfassen mit Satelliten- und terrestrischen Daten die oberirdische Biomasse im Krüger-Nationalpark in Südafrika
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Regionale Bioenergiedaten online zusammenstellen: DBFZ stellt Bioenergie-Atlas vor

Deutschland verfügt über große Potenziale an trockener und feuchter Biomasse. Mit einem vom DBFZ entwickelten interaktiven Bioenergie-Atlas lassen sich nationale und regionale Biomassepotenziale mit nur wenigen Mausklicks schnell und einfach am Rechner visualisieren und die zugrundeliegenden Daten für weitere Recherchen als Excel-Datei downloaden. Damit steht Forschern, Investoren und interessierten Laien ein leistungsfähiges und kostenfrei nutzbares Tool zur Verfügung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Das grosse Fressen: Artenreiche Nahrungsnetze produzieren effizienter Biomasse

Frankfurt, den 05.10.2016. Forscher haben eine Rückkopplung in komplexen Nahrungsnetzen entdeckt. Artenreiche Ökosysteme begünstigen demnach große, schwere Tiere. Obwohl die Menge gefressener Pflanzen dabei zunimmt, bleibt die pflanzliche Biomasse im Vergleich zu artenarmen Ökosystemen ungefähr gleich hoch. Grund ist, dass sich in artenreichen Ökosystemen Pflanzengemeinschaften entwickeln, deren Wachstum energetisch effizienter ist. Allerdings ist das Ausmaß der Biomasseproduktion in artenreichen Ökosystemen stabiler und wird dadurch vorhersagbar. Artensterben führt zu unvorhersagbaren Ausfällen, die der Mensch kompensieren muss, schreibt das Team heute in „Nature Communications“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Starke Küsten, schwache Metropolen – der deutsche Flickenteppich der Energiewende

Die Energiewende in Deutschland schreitet voran. Wasserkraft, Wind, Sonne und Biomasse lieferten 2015 etwa 35 Prozent des Stroms. Der ambitionierte Wandel zur klimafreundlichen Versorgung mit Energie vollzieht sich in allen Bundesländern. Doch regional klaffen große Unterschiede. Diese identifizierten nun Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ). In ihrer ersten Detailstudie zur räumlichen Struktur der deutschen Stromversorgung entstand eine detaillierte Energiewende-Landkarte. Sie stellt Vorreiter und Nachzügler unter allen 12.066 deutschen Gemeinden klar heraus und weist den Weg, wie Deutschland auch in Zukunft seiner globalen Vorbildrolle gerecht werden kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Die Masse macht´s: Artenvielfalt der Großsäuger hing 20 Millionen Jahre lang von Pflanzenwachstum ab

Frankfurt, den 15.09.2016. Die Entwicklung der Artenvielfalt von landlebenden Großsäugern wurde über 20 Millionen Jahre von der Menge an Biomasse bestimmt, die Pflanzen produzieren, wenn sie wachsen. Dieses Muster wurde mit dem Beginn der Eiszeiten durchbrochen. Vermutlich sei der beginnende Eingriff des Menschen in die Natur die Ursache, berichtet ein Team um Dr. Susanne Fritz, Senckenberg, im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rekonstruierten anhand von 14.000 Fossilien die Artenvielfalt von Großsäugern an Land und verglichen sie mit Daten zur Biomasseproduktion von Pflanzen aus dem gleichen Zeitraum.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

»Sweedhart«: Unkraut nicht bekämpfen, sondern als Biomasse nutzen

Der Zugang zu Lebensmitteln ist für westliche Gesellschaften problemlos möglich – aber auch selbstverständlich? Landwirte leiden schon heute unter zu geringen Mengen an Agrarerzeugnissen, weil Unkraut ihre Felder belastet. Da die wilden Pflanzen gegen Herbizide Resistenzen ausgebildet haben, können sie den Nutzpflanzen ungehindert schaden und so langfristig die Nahrungsmittelsicherheit bedrohen. Statt Unkraut nur zu bekämpfen, lässt sich aber auch davon profitieren: Im Projekt »Sweedhart« entwickelt Fraunhofer UMSICHT neue Methoden, um der Unkrautbelastung entgegenzuwirken und die Pflanzen gleichzeitig als Energieträger zu nutzen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Größere Artenvielfalt erhöht Produktivität

Forscher der Universität Göttingen haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten Zürich, Bonn und Jena an Mikroalgen verschiedene Maße für Biodiversität verwendet und ihren Zusammenhang mit der Veränderung der Biomasseproduktion der Algen getestet. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Produktivität mit steigender Diversität für alle Biodiversitätsmaße steigt, wenn alle verwendeten Artenzahlen zusammen betrachtet werden. Wenn die Daten aber in Gruppen nach ihrer Artenzahl getrennt untersucht werden, ergibt sich für die verschiedenen Diversitätsmaße ein anderes Bild. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift New Phytologist erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Fraunhofer-Innovationscluster Bioenergy: Positives Fazit zum Abschluss

Am 31. Dezember 2015 endete der Fraunhofer-Innovationscluster Bioenergy. Vier Jahre haben die Beteiligten aus Forschung und Wirtschaft unter der Leitung von Fraunhofer UMSICHT an der Optimierung der stofflichen und energetischen Nutzung von Biomasse gearbeitet. Entstanden sind vielversprechende Technologien sowie aussichtsreiche Konzepte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Flexibel zu mehr Stromgewinn

Biogas gilt als wichtiger Energieträger, der einen zentralen Beitrag zur Energiewende leistet. Anders als Strom aus Wind und Sonne lässt sich Biogas kontinuierlich produzieren. Und vielleicht auch bald bedarfsorientiert? Einer internationale Forschergruppe unter Beteiligung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) beschäftigt sich mit der Machbarkeit einer solchen flexiblen Biogasproduktion. Sie haben herausgefunden, dass die Biogasproduktion über die Fütterungsfrequenz der Anlagen gesteuert werden kann. Größere Zeitabstände führen zu mehr Biogas, schreiben die Forscher in der Zeitschrift Applied and Environmental Microbiology.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

DBFZ veröffentlicht Papier zur Situation der Bestandsanlagen im Bund und den Bundesländer

Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2014 wurde die Förderung für Biomasse drastisch abgesenkt. Dies führte bereits zu einem sehr geringen Zubau von Neuanlagen. Aufgrund des geringen Ausbaupfades für Biomasse und einer möglicherweise relativ kurzen Anschlussförderung für Bestandsanlagen ist weiterhin von einem starken Rückgang der Stromerzeugung aus Biomasse zu rechnen. In einem vom DBFZ vorgelegten Hintergrundpapier wird die voraussichtliche Entwicklung des Anlagenbestandes sowohl für die Bundesebene als auch für die einzelnen Bundesländer dargestellt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Nachhaltiger Biokunststoff für die Biomedizin

Aus einem Biomasse-Grundstoff lässt sich ein vollkommen recyclingfähiger und metallfreier Polyester herstellen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Eine automatisierte Maschine für die Trennung von Verpackungen und Bioresten

Das Unternehmen Green Creative hat eine Maschine zur Trennung von Verpackung und Biomüll entwickelt – Flexidry -, die ohne Wasser funktioniert. Der Vorteil ist, dass die damit gesammelte Biomasse trocken ist und direkt in einen Biogasvergärer eingespeist werden kann. Sie eignet sich insbesondere für die Reste aus Supermärkten und der Lebensmittelindustrie, die noch verpackt, aber schon abgelaufen sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Mit Kugelpackungen die Waldstruktur erkennen

Die komplexe Struktur tropischer Regenwälder zu erklären, ist eine der großen Herausforderungen der Ökologie. Von großem Interesse ist die Größenverteilung der Bäume, die für Biomasseschätzungen besonders relevant ist. Forscher des UFZ haben nun gemeinsam mit Partnern eine neue Methode entwickelt, mit der sich die Größenverteilung von Bäumen in natürlichen Wäldern erklären lässt. Die Wissenschaftler nutzen dafür Prinzipien der stochastischen Geometrie, schreiben sie in einem Beitrag in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS, Early Edition). Mit dem Ansatz könnten die Struktur natürlicher Wälder weltweit schneller erfasst und bessere Biomasseschätzungen vorgenommen werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Bei Bäumen ist Wachstum nicht gleich Wachstum

Bei Nadelbäumen erfolgt die Produktion von Biomasse nicht zeitgleich oder mit derselben Geschwindigkeit wie die Zunahme des Stammdurchmessers. Dieses Phänomen, das diesen Monat in der Zeitschrift Nature Plants vorgestellt wurde, konnte ein Konsortium von Forschern, darunter drei Mitarbeiter der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, erstmals aufzeigen und quantifizieren. Die Verzögerung zwischen veränderter Stammbreite und Biomasse legt nahe, dass die beiden Wachstumsprozesse von unterschiedlichen Umweltbedingungen wie Licht, Temperatur und Wasserverfügbarkeit gesteuert sind. Diese Erkenntnis hat entscheidende Auswirkungen auf unser Verständnis des Kohlenstoffzyklus.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft