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21. Juli 2017

biologisch

Neue Methode zur Phylogenie und Klassifikation von Bakteriophagen und Archaeenviren

DSMZ-Wissenschaftler entwickeln Online-Werkzeug „VICTOR“ zur Bestimmung der Verwandtschaftsverhältnisse von Viren. Viren sind die mit Abstand häufigsten biologischen Strukturen auf diesem Planeten. Ihre derzeitige Klassifikation enthält jedoch einige Unstimmigkeiten, die unter anderem auf teils uneinheitlich angewandte, konventionelle Methoden zurückzuführen sind. Der neue Ansatz basiert auf dem Gesamtgenom, bildet die Verwandtschaftsverhältnisse ab und macht Angaben zur Verlässlichkeit

Implantateinsatz ohne Nebenwirkungen

Um die häufigen unerwünschten Immunreaktionen, die Implantationen zur Folge haben, zu vermeiden oder zu verringern, wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts IMMODGEL ein innovatives System aus chemischen (Hydrogel) und biologischen Komponenten (Zellen des Immunsystems) entwickelt. Der Fokus liegt auf Zahn- und Kehlkopfimplantaten aus Titan. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Den Faktor Mensch im biologischen Flickflack der Küstengewässer erkennen

Biologische Langzeitdatenserien sind wertvolle Datenarchive, um Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf die Ökosysteme oder Klima-getriebene Regime-Veränderungen zu identifizieren. In Küstengewässer jedoch, dort wo der Süßwasserzustrom von Land gemeinsam mit dem Wettergeschehen und lokalen Strömungen zu rasch wechselnden Werten von Salzgehalt, Temperatur und Sauerstoff führt, kommt ihre Aussagekraft an ihre Grenzen. Zu dominant sind die Reaktionen

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

Pharmazeuten der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben herausgefunden, wie genau der Wirkstoff der Myrte den Krebs aufhält – und ganz nebenbei wichtige biologische Abläufe innerhalb einer Krebszelle aufgedeckt. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Die clevere Zelle

Die Arbeitsgruppe Biologische Chemie an der Universität Konstanz entschlüsselt den molekularen Mechanismus, der das Schwarmverhalten von Bakterienpopulationen hemmt Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Urbanisierung kostet fünf Milliarden Jahre Evolutionsgeschichte

Weltweit nimmt die Urbanisierung von Landschaften zu. 60 Prozent der Flächen, die 2030 voraussichtlich städtisch sein werden, sind heute noch gar nicht bebaut. Wie sich die biologische Vielfalt dadurch verändert, lässt sich nur rückblickend feststellen. Allerdings gibt es für die meisten Städte erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts systematische Erhebungen der biologischen Vielfalt.

Zimmer mit Durchblick – wie Kulturunterschiede die Wahrnehmung von Raumgrößen beeinflussen

Kulturelle Unterschiede bei der räumlichen Wahrnehmung sind weitgehend unerforscht, wodurch häufig der Eindruck entsteht, dass räumliche kognitive Prozesse universell seien. Im Gegensatz zu dieser Auffassung zeigen Aurelie Saulton und ihre KollegInnen aus der Abteilung von Prof. Bülthoff am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik sehr wohl kulturelle Unterschiede auf, die bei der räumlichen Volumenwahrnehmung von computergenerierten Räumen

Hochaufgelöste Bilder in drei Dimensionen

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) stellen eine neue Mikroskopiemethode vor, die dreidimensionale Fluoreszenzbilder biologischer Proben in hoher Auflösung und Geschwindigkeit liefert. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Planctomyceten sind keine Vorfahren der Eukaryoten: Braunschweiger Forscher schreiben Lehrbücher um

Die Planctomyceten gelten aufgrund ungewöhnlicher, zellbiologischer Eigenschaften als fortgeschrittene Bakterien, die Zellkompartimente und teilweise sogar ein Art Zellkern wie pflanzliche und tierische Zellen aufweisen. Wissenschaftler des Leibniz-Institut DSMZ konnten nun nachweisen, dass diese Lehrbuchmeinung auf nicht ausreichende Untersuchungsmethoden zurückgeht. Planctomyceten sind demnach klassische gramnegative Bakterien und kein Bindeglied zu den komplexeren Eukaryoten. Sie verfügen aber

Grazer ForscherInnen entwickeln neues Modell zur Erklärung der Entstehung biologischer Vielfalt

Im Süden des Tanganjikasees leben gelbe Buntbarsche der Gattung „Tropheus“, die das Ergebnis einer Hybridisierung aus roten und blauen Fischen sind, haben ForscherInnen der Universität Graz durch populationsgenetische Analysen und Nachzüchtungen im Labor geklärt. Wie aber konnte sich der neue Phänotyp durchsetzen? Warum vermischten sich die gelben Buntbarsche nicht gleich wieder mit den blauen und

Wenn aus friedlichem Miteinander Konkurrenz wird – Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur

Biologen sind sich einig darüber, dass der Klimawandel nicht nur mehr Hitzewellen und Überflutungen verursacht, sondern auch die biologische Vielfalt verringert. Die spezifischen Prozesse, die letztlich zum Verlust von Arten führen, sind jedoch noch wenig erforscht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Universität Leipzig haben nun in einem verblüffenden Experiment

Das Vorgaukeln von Bewegung: warum wir seekrank werden

Die Bewegungs- oder auch Seekrankheit ist ein uraltes Phänomen, welches sich auch in hochmodernen virtuellen Realitäten bemerkbar macht. Dennoch ist bis heute relativ unklar, wodurch diese körperliche Reaktion ausgelöst wird. Suzanne Nooij und ihre KollegInnen vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik fanden heraus, dass primär die Intensität der Bewegungsillusion ausschlaggebend ist: je intensiver das Gefühl der

Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Struktur einer altertümlichen biologischen Uhr enthüllt

Ein Team aus deutschen und niederländischen Forschern hat unter der Leitung von Friedrich Förster und Albert Heck die Funktionsweise von einer der ältesten biologischen Uhren der Erdgeschichte in Cyanobakterien enthüllt. Cyanobakterien, auch ‚Blaualgen’ genannt, gehören zu den ältesten Organismen der Erde die durch Photosynthese Sauerstoff produzierten. Sie bilden damit die Basis für irdisches Leben. Mit

Blockcopolymer-Mizellisierung als Schutzstrategie für DNA-Origami

Wissenschaftler des Center for Advancing Electronics Dresden / TU Dresden und der Universität Tokyo unter der Leitung von Thorsten L. Schmidt (cfaed) haben eine Methode zum Schutz von DNA-Origami vor dem Abbau in biologischen Medien entwickelt. Diese Strategie ermöglicht zukünftige Anwendungen in der Nanomedizin und Zellbiologie. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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