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20. September 2017

biologisch

Molekulare Kraftmesser

Proteine werden häufig als molekulare Maschinen der Zellen beschrieben. Um ihre Funktionsweise zu verstehen, reicht es häufig nicht aus, sich die beteiligten Proteine unter dem Mikroskop anzuschauen. Dort, wo Maschinen arbeiten treten mechanische Kräfte auf, die wiederum Einfluss auf die jeweiligen biologische Prozesse nehmen. Diese extrem kleinen Kräfte können dank molekulare Kraftsensoren in den Zellen

Robust und sensitiv: Wie Zellen die Balance wahren

Netzwerke in biologischen Zellen sind Stress ausgesetzt. Sie können kollabieren, ganz ähnlich wie überbeanspruchte Verkehrs- oder Datensysteme. Forscher der Jacobs University und der Universität Bremen haben in einer neuen Studie die Robustheit der verflochtenen Netzwerke aus der Genregulation und dem Stoffwechsel untersucht. Dabei haben sie erstmals die Theorie verflochtener Netzwerke auf biologische Zellen übertragen. Quelle:

Rote Fluoreszenz in zwei Schritten

Wissenschaftler entschlüsselten den Mechanismus, wie man Proteine, die auf Licht reagieren, in zwei Stufen dazu bringen kann, rot zu leuchten. Die Forschenden schufen damit die Grundlage für neue Anwendungen in der Mikroskopie und für funktionelle Analysen in der biologischen Forschung. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Unflexibler als gedacht

Moleküle aus aneinandergeketteten Zucker-Bausteinen sind für biologische Zellen essenziell. Bis anhin dachten Wissenschaftler, diese Moleküle seien frei beweglich. Ein internationales Forscherteam zeigt nun, dass solche Zucker-Moleküle rigide Formen bilden können, wie sie bisher nur von der DNA und von Proteinen bekannt sind. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Vernachlässigte Krankheiten: Hunde sind mögliche Quelle für Zwergfadenwurm-Infektionen des Menschen

Tübingen, 21.08.2017. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen verglichen mittels molekularbiologischer Analysen ob Menschen und Hunde in Kambodscha mit der selben Spezies des Zwergfadenwurms Strongyloides stercoralis infiziert sind oder ob es sich um getrennte wirtsspezifische Populationen handelt. Die von den Fadenwürmern ausgelöste Infektion steht auf der WHO-Liste der vernachlässigten tropischen Krankheiten. Die Ergebnisse der

Google kündigt Mitarbeiter

Frauenfeindliches "Manifest" Google kündigt Mitarbeiter Google hat einen seiner Mitarbeiter entlassen, nachdem dieser in einem "Manifest" die Meinung vertrat, Frauen seien biologisch weniger für Erfolg in der Tech-Industrie geeignet. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Wenn die Tigermücke zum Problem wird

Utl. Neues Bewertungsschema für die Auswirkungen gebietsfremder Arten Invasive gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten stellen eine Bedrohung für die biologische Vielfalt auf unserem Planeten dar und können auch Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen einschränken. Ein internationales ForscherInnenteam um Franz Essl von der Universität Wien sowie Wolfgang Rabitsch vom Umweltbundesamt hat nun ein neues Bewertungsschema entwickelt, mit

Neue Methode zur Phylogenie und Klassifikation von Bakteriophagen und Archaeenviren

DSMZ-Wissenschaftler entwickeln Online-Werkzeug „VICTOR“ zur Bestimmung der Verwandtschaftsverhältnisse von Viren. Viren sind die mit Abstand häufigsten biologischen Strukturen auf diesem Planeten. Ihre derzeitige Klassifikation enthält jedoch einige Unstimmigkeiten, die unter anderem auf teils uneinheitlich angewandte, konventionelle Methoden zurückzuführen sind. Der neue Ansatz basiert auf dem Gesamtgenom, bildet die Verwandtschaftsverhältnisse ab und macht Angaben zur Verlässlichkeit

Implantateinsatz ohne Nebenwirkungen

Um die häufigen unerwünschten Immunreaktionen, die Implantationen zur Folge haben, zu vermeiden oder zu verringern, wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts IMMODGEL ein innovatives System aus chemischen (Hydrogel) und biologischen Komponenten (Zellen des Immunsystems) entwickelt. Der Fokus liegt auf Zahn- und Kehlkopfimplantaten aus Titan. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Den Faktor Mensch im biologischen Flickflack der Küstengewässer erkennen

Biologische Langzeitdatenserien sind wertvolle Datenarchive, um Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf die Ökosysteme oder Klima-getriebene Regime-Veränderungen zu identifizieren. In Küstengewässer jedoch, dort wo der Süßwasserzustrom von Land gemeinsam mit dem Wettergeschehen und lokalen Strömungen zu rasch wechselnden Werten von Salzgehalt, Temperatur und Sauerstoff führt, kommt ihre Aussagekraft an ihre Grenzen. Zu dominant sind die Reaktionen

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

Pharmazeuten der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben herausgefunden, wie genau der Wirkstoff der Myrte den Krebs aufhält – und ganz nebenbei wichtige biologische Abläufe innerhalb einer Krebszelle aufgedeckt. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Die clevere Zelle

Die Arbeitsgruppe Biologische Chemie an der Universität Konstanz entschlüsselt den molekularen Mechanismus, der das Schwarmverhalten von Bakterienpopulationen hemmt Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Urbanisierung kostet fünf Milliarden Jahre Evolutionsgeschichte

Weltweit nimmt die Urbanisierung von Landschaften zu. 60 Prozent der Flächen, die 2030 voraussichtlich städtisch sein werden, sind heute noch gar nicht bebaut. Wie sich die biologische Vielfalt dadurch verändert, lässt sich nur rückblickend feststellen. Allerdings gibt es für die meisten Städte erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts systematische Erhebungen der biologischen Vielfalt.

Zimmer mit Durchblick – wie Kulturunterschiede die Wahrnehmung von Raumgrößen beeinflussen

Kulturelle Unterschiede bei der räumlichen Wahrnehmung sind weitgehend unerforscht, wodurch häufig der Eindruck entsteht, dass räumliche kognitive Prozesse universell seien. Im Gegensatz zu dieser Auffassung zeigen Aurelie Saulton und ihre KollegInnen aus der Abteilung von Prof. Bülthoff am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik sehr wohl kulturelle Unterschiede auf, die bei der räumlichen Volumenwahrnehmung von computergenerierten Räumen

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