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23. August 2017

biologe

Gehirnregion vermittelt Genuss am Essen

Nahrung dem Körper zuzuführen ist überlebenswichtig. Doch auch satt kann es sich gut anfühlen etwas zu essen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried und des Friedrich Miescher Instituts in Basel haben nun einen Nervenzelltyp im Mandelkern des Gehirns charakterisiert, der bei Mäusen die Nahrungsaufnahme mit positivem Empfinden verbindet. Hatten sie die Wahl, entschieden sich

Unbekannte Toxine bei Remipedia entdeckt

Über die Krebsgruppe Remipedia ist bislang nur wenig bekannt. Jetzt fanden der Evolutionsbiologe Dr. Björn Marcus von Reumont und sein Team von der Universität Leipzig heraus, dass Xibalbanus tulumensis, ein Vertreter diese Gruppe, einen eigenen Giftcocktail mit unterschiedlichen Gift-Proteinen produziert. Einige der Proteine sind für die Wissenschaft vollkommen neu. Bei einem der Toxin-Proteine im Giftcocktail

Mikrobiologen identifizieren neue Proteinstruktur

Ein Forschungsteam aus Marburg und Frankfurt am Main hat ein neues Strukturelement identifiziert, das bei Enzymen vorkommt, mit denen Kohlendioxid in Biomoleküle eingebaut wird. Das neu entdeckte Muster kannte man bisher nur von künstlich hergestellten Molekülen, aber nicht von natürlich vorkommenden Proteinen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten im Fachmagazin „Proteins: structure, function, and biosynthesis“ über

Molekularbiologen entdecken eine aktive Rolle von Membranfetten bei der Entstehung von Krankheiten

Einige Zellen vollführen hochspezialisierte Funktionen und sind unerlässlich für die Koordination vielfältiger Prozesse, beispielsweise regulieren sie den Blutzuckerspiegel durch die Produktion von Insulin. Dem können sie nur nachkommen, indem sie sich auf eine hohe Proteinproduktion spezialisieren. Das tun sie durch die „unfolded protein response“ (UPR), ein Programm, das den Eiweißausstoß der Zellen reguliert. Fehlfunktionen können

Blattkäfer: Schon winzige Pestizid-Dosis beeinträchtigt Fortpflanzung

Biologen der Universität Bielefeld weisen Folgen von Chemikalien nach Die Zahl der Insekten in Deutschland geht stark zurück – allein in Nordrhein-Westfalen innerhalb eines Vierteljahrhunderts um drei Viertel. Welche Rolle Pestizide dabei spielen und wie schon geringe Spuren Käfer langfristig schädigen, zeigen Biologinnen und Biologen der Universität Bielefeld in einer neuen Studie. Ein Ergebnis: Blattkäfer

Molekulare Archäologie

Konstanzer Evolutionsbiologen tragen zur Lösung des Rätsels um die evolutionsgeschichtlichen Beziehungen zwischen Wirbeltieren bei Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie Gehirne dem Schlaf verfallen

Am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien erforschen Neurobiologen Schlafverhalten anhand von Fadenwürmern. Mit eigens entwickelten Verfahren können sie alle Nervenzellen des Gehirns beim Einschlafen und Aufwachen beobachten. Das Fachjournal Science berichtet aktuell über die Ergebnisse. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gleichartige Bauprinzipien, unterschiedliche Gene: Miniaturwaffen in der Tierwelt

Sie verfügen über eine gleichartige Bauweise, dennoch sind sie genetisch grundverschieden: Das Prinzip der Konvergenz haben jetzt Biologen der Universität Heidelberg am Beispiel von Einzellern und Nesseltieren auf subzellulärer Ebene beschrieben. Beide Organismen haben im Laufe ihrer Evolution ähnliche Miniaturwaffen für den Beutefang entwickelt, ohne dass diese einen gemeinsamen stammesgeschichtlichen Ursprung besitzen, wie Privatdozent Dr.

Die Regeln der Paviane

Konstanzer Biologen ermitteln die Regeln, mit denen Paviane ihre Gruppenbewegung koordinieren Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Sozialversicherung nach Art der Vampire

Biologen des Smithsonian Tropical Research Institute und der Universität Konstanz beobachten soziale Absicherungsstrategie unter Vampirfledermäusen Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Moos rettet Moor

In einem neuen Projekt züchten Biologen Torfmoos für nachhaltigen Rohstoffanbau und Klimaschutz Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Studie zu Blaumeisen: Erst riechen, dann betteln

Internationales Forschungsprojekt unter Leitung von Bielefelder Verhaltensbiologen Blaumeisen können den Geruch anderer Jungtiere wahrnehmen und daraufhin ihr Bettelverhalten anpassen. Das ist das Ergebnis der neuesten Studie von Dr. Barbara Caspers und Dr. Peter Korsten von der Universität Bielefeld, die heute, am 12. Mai, im Journal „Functional Ecology“ veröffentlicht wird. Die Verhaltensbiologin Caspers erforscht als Freigeist-Fellow,

Hefe-Köder löst Alarm gegen Krebszellen aus

Pharmazeuten und Molekularbiologen der Universität des Saarlandes ist es gelungen, Immunzellen, so genannte Makrophagen, dazu zu bringen, dass sie Alarm schlagen und die körpereigene Abwehr auf Krebszellen-Jagd schicken. Dabei benutzen die Forscher um Professor Alexandra K. Kiemer und Dr. Frank Breinig für den Menschen unbedenkliche Hefe als Köder: Sie verstecken in den Hefezellen genetische Informationen.

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