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Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution

Ein typisches Merkmal des modernen Menschen ist die ungewöhnlich runde Kopfform, die uns von länglichen Schädeln anderer Menschenarten unterscheidet. Mit Hilfe von Neandertaler DNA in heute lebenden Europäern haben Wissenschaftler Gene entdeckt, die Einfluss auf die runde Schädelform haben. Ein Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Psycholinguistik und MPI für evolutionäre Anthropologie kombinierte Daten von fossilen Schädeln, Gehirnscans und genetische Daten miteinander.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Anthropologie: So besiedelte der Mensch Südamerika

Drangen Amerikas erste Siedler von Norden gleich weiter Richtung Süden? Oder gab es verschiedene Einwanderungswellen? Solche Fragen können durch gleich drei Studien besser beantwortet werden. Doch ein Rätsel bleibt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Provenienzforschung für menschliche Gebeine aus der Kolonie Deutsch-Südwestafrika

In der Geschichte der deutschen Anthropologie war das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts eines ihrer dunkelsten Kapitel: Deutsche Forscher hatten zwischen 1898 und 1913 schätzungsweise 3000 Schädel, Knochen und Hautreste von Afrikanern aus der Kolonie … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Wissenschaftler widersprechen: Orang-Utans sind nicht mehr geworden. Besseres Monitoring gefordert

Leipzig/Brunei. Die Orang-Utan-Populationen nehmen nach wie vor rapide ab, auch wenn die indonesische Regierung behauptet, die Lage für die Menschenaffen habe sich verbessert. In der Fachzeitschrift Current Biology kritisiert ein Team von Wissenschaftlern, darunter Maria Voigt vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und dem Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie, dass ungeeignete Methoden verwendet worden seien, um die Orang-Utan-Populationen zu erfassen. Die Forscher fordern die konsequente Anwendung wissenschaftlich fundierter Methoden für ein zuverlässiges Monitoring der Menschenaffen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schimpansen erschnüffeln Gruppenmitglieder und Verwandte

Primaten, uns Menschen eingeschlossen, verlassen sich normalerweise auf ihre Augen, weil sie über einen vergleichsweise schlechten Geruchssinn verfügen. Ein internationales Forschungsteam der Universität Leipzig, des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Durham University in Großbritannien hat nun in Verhaltensstudien im Zoo Leipzig herausgefunden, dass Schimpansen hauptsächlich ihren Geruchssinn nutzen, um neue Dinge zu erkunden, und dass sie Gruppenmitglieder und Verwandte am Geruch erkennen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bonobos: Menschenaffen mit "hohen Tönen"

Wie groß ein Tier oder eine Person ist, kann man in der Regel nicht nur sehen, sondern auch hören, denn mit steigender Körpergröße nimmt die Tonhöhe ab. Obwohl Bonobos und Schimpansen ähnlich groß sind, klingen Bonobo-Rufe eine ganze Oktave höher als Schimpansen-Rufe. Forschende des Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig erklären diese Diskrepanz damit, dass die Stimmlippen von Bonobos nur halb so lang sind wie die von gleich alten Schimpansen. Ob auch andere Faktoren dazu beigetragen haben, ist Gegenstand weiterer Forschungen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mit zunehmendem Alter ähneln Affenkinder ihren Eltern

Wir wir Menschen, so identifizieren auch Tiere nahe Verwandte unter anderem anhand ihres Erscheinungsbildes. Doch nur wenig ist darüber bekannt, in welchem Alter die Ähnlichkeit zwischen den Gesichtern von Eltern und ihren Kindern offensichtlich wird. Forschende vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und der Universität Leipzig stellten Probanden vor die Aufgabe, digitale Abbilder der Gesichter von Rhesusaffen-Jungtieren dem Gesicht eines Elternteils zuzuordnen. Obwohl es diesen gelang, die Gesichter sehr junger Rhesusaffen individuell voneinander zu unterscheiden, konnten sie diese erst in einem Alter kurz vor Eintritt in die Pubertät korrekt einem Elternteil zuordnen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Freilebende Schimpansen teilen Nahrung mit ihren Freunden

Warum sollte man sein Essen mit Personen teilen, die nicht zur eigenen Familie gehören und einem keinen direkten Vorteil verschaffen? Ein internationales Forscherteam am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) in Leipzig beobachtete im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste freilebende Schimpansen beim Teilen ihrer Nahrung. Dabei fanden die Forschenden heraus, dass Schimpansen besonders beliebte Nahrungsmittel wie Fleisch, Honig oder große Früchte vor allem mit ihren Freunden teilen, und dass weder der Rang eines Tiers noch Bettelei ihres Gegenüber ihre Entscheidung beeinflussen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Afrikanische Affen sind infiziert mit dem gleichen Bakterium das beim Menschen Frambösie auslöst

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des Deutschen Primatenzentrums, des Robert-Koch-Instituts, des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie, der McGill Universität, der Masaryk Universität, der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte haben in mehreren Primatenarten in Subsahara-Afrika erfolgreich Genome des Bakteriums Treponema pallidum sequenziert. Bei Affen verursacht das Bakterium schwere Symptome wie Läsionen an Genitalien, Gesicht und Extremitäten. Damit beweisen die Wissenschaftler, dass der Frambösieerreger nicht nur beim Menschen zu finden ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren

Seit der Entdeckung der fossilen Überreste von Australopithecus africanus in Taung vor knapp einem Jahrhundert sowie darauffolgender Funde von Paranthropus robustus diskutiert die Wissenschaft darüber, wovon sich diese beiden Homininenarten aus Südafrika ernährt haben. Ein internationales Forscherteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der Universität Chile und der Universität Oxford in Großbritannien hat nun die Ausrichtung der Zahnwurzeln dieser fossilen Arten genau untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass Paranthropus robustus seine Nahrung auf völlig andere Art und Weise zerkaut haben muss als andere Homininen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!

Bis vor etwa 40.000 Jahren lebten wenigstens zwei Homininen-Gruppen in Eurasien – Neandertaler im Westen und Denisovaner im Osten. Forschende am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) in Leipzig sequenzierten nun das Genom eines Individuums aus Sibirien und entdeckten, dass die Mutter dieser vorgeschichtlichen Frau eine Neandertalerin und ihr Vater ein Denisovaner gewesen ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Harte Zeiten in der Savanne? Die Nahrung von Schimpansen ist zäher als bisher gedacht

Forschende am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Materialeigenschaften und Isotopensignaturen typischer Nahrungspflanzen von Schimpansen aus Regenwald und Savanne untersucht und festgestellt, dass der Selektionsdruck auf den Kauapparat bei Savannen-Schimpansen aufgrund der zäheren Kost deutlich größer zu sein scheint als bei Regenwald-Schimpansen. Da der Lebensraum unserer menschlichen Vorfahren dem heute lebender Savannen-Schimpansen ähnelte, war möglicherweise auch das Gebiss früher Homininen in Afrika vergleichbaren Selektionsdrücken ausgesetzt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mangaben-Affen profitieren davon, dass Schimpansen und Schweine harte Nüsse knacken können

Ein internationales Forscherteam um Karline Janmaat von der Universität Amsterdam und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beschreibt erstmals, dass sich Mangaben-Affen, Perlhühner und Eichhörnchen energiereiche Nussreste sichern, die Schimpansen und Flussschweine nach dem Nussknacken zurücklassen. Das belegen die Forschenden mithilfe von Daten aus Kamerafallen im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste. Die Ergebnisse dokumentieren neue bisher unbekannte Interaktionen zwischen verschiedenen Arten und erweitern das vorhandene Wissen über das komplexe Miteinander von Tieren, die im Umfeld tropischer Nussbäume leben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Entwicklung der Frühmenschen: Woher stammen wir?

Noch bis vor wenigen Jahren galt in der Paläoanthropologie weitestgehend: Die Menschheit entwickelte sich in Ostafrika in einer einzigen Region. Doch immer mehr Forscher zweifeln das an. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Anthropologie: Älteste Hinweise auf Frühmenschen außerhalb Afrikas entdeckt

Forscher berichten, in China die bislang ältesten Spuren von frühen Menschen entdeckt zu haben. Der Fund würde die Sicht auf die Besiedlung der Erde revolutionieren. Ein Experte zweifelt allerdings an den Belegen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Affen passen Fellpflege an soziales Umfeld an

Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig belegen, dass freilebende Schimpansen und Rußmangaben, zwei Primatenarten, die in komplexen sozialen Gruppen leben, ihre Fellpflegepartner anhand einer Vielzahl von Kriterien auswählen, darunter ihrer sozialen Beziehung zum Partner und dessen Rangs. Insbesondere vermeiden es Tiere beider Arten, das Fell von Artgenossen mit anwesenden Freunden zu pflegen, da diese die Interaktion stören könnten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Anthropologie: Die Entwicklung des Menschen begann auf Bäumen

Wann wurde der Affe zum Menschen? Nicht erst als unsere Vorfahren von den Bäumen stiegen, behauptet eine aktuelle Studie. Frühmensch „Lucy“ und ihre Art hingen noch an Ästen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Alpha-Männchen-Übernahme: Schimpansen verwenden neue Geste

Um effektiv miteinander zu kommunizieren, kombinieren nicht-menschliche Primaten – ähnlich wie der Mensch – Gestik, Mimik und Lautäußerungen. Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie untersuchten nun eine Geste, das “Blattzerreißen”, bei dem Schimpansen trockene Blätter zerbröseln. Sie beobachteten dieses Verhalten nach fast zwei Jahren Pause erstmals wieder, als in einer Schimpansengruppe im Taï-Nationalpark, Elfenbeinküste, gerade ein neues Alpha-Männchen die Führung übernahm. Interessanterweise wird das Blattzerreißen nur von erwachsenen Männchen praktiziert und folgt unmittelbar auf einen lauten Ruf, der sich akustisch von anderen, ähnlichen Rufen unterscheidet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Gezielt zugreifen: Internationales Forscherteam untersucht intuitive Fähigkeit von Schimpansen

ahrzehntelang nahmen Wissenschaftler an, dass statistische Fähigkeiten eng an Sprachvermögen und mathematische Erziehung gekoppelt sind. Ein internationales Forscherteam der Universität Göttingen, des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der schottischen University of St. Andrews hat nun aber gezeigt, dass auch Menschenaffen intuitive Statistiker sind: Sie können intuitiv Zusammenhänge zwischen Stichproben erfassen und daraus Wahrscheinlichkeiten ableiten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Brückenschlag zwischen der Kommunikation von Mensch und Tier

Kooperatives Turn-Taking wird von Forschern als einer der ältesten Mechanismen des Sprachsystems verstanden und liegt möglicherweise menschlicher und nichtmenschlicher Primatenkommunikation zugrunde. Ein internationales Forscherteam, darunter Simone Pika vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Ray Wilkinson von der Universität Sheffield, Kobin Kendrick von der Universität York in Großbritannien und Sonja Vernes vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in den Niederlanden, gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und stellt einen neuen vergleichenden Forschungsansatz vor, mit dem die Forscher die evolutionären Wurzeln von Sprache entschlüsseln wollen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zahl freilebender Berggorillas steigt auf mehr als 1.000

Die jüngste Zählung der vom Aussterben bedrohten Berggorillas (Gorilla beringei beringei) im Gebiet um die Virunga-Vulkane ergab eine Zahl von mindestens 604 Individuen. Zusammen mit den 400 Tieren der einzigen anderen Population, die im Bwindi Impenetrable National Park in Uganda beheimatet ist, steigt damit die Gesamtzahl weltweit freilebender Berggorillas auf mehr als 1.000 Tiere. Der Zensus war ein Gemeinschaftsprojekt der Naturschutzbehörden dreier afrikanischer Länder, in denen Berggorillas leben, mehrerer nicht staatlicher Naturschutzorganisationen sowie des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schimpansenrufe unterscheiden sich in Abhängigkeit vom Kontext

Aus welchen Gründen sich verschiedene Tierrufe entwickelten, die unterschiedliche Inhalte transportieren, ist eine wichtige Frage wenn es um die Sprachevolution geht. Laute Alarmrufe warnen andere bei Gefahr. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Catherine Crockford vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat nun leise Schimpansenrufe untersucht. Schimpansen verwenden den leisen „Hu“-Ruf in drei verschiedenen Kontexten – bei leichter Gefahr, beim Fortbewegen und beim Ruhen. Die Notwendigkeit in einem Lebensraum mit geringer Sichtweite in der Gruppe zusammen zu bleiben, könnte zur Differenzierung von Rufen geführt haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Savannen-Schimpansen leiden unter Hitze-Stress

Als der Mensch im Laufe seiner Evolution offenere und heißere Regionen besiedelte, musste er sich an die neuen Umweltbedingungen anpassen und möglicherweise Schutz vor Überhitzung und eine effizientere Nahrungsverwertung entwickeln. Ein internationales Team um Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat in zwei Studien die physiologischen Parameter von Savannen- und Regenwald-Schimpansen untersucht und ihren Wasser- und Energiehaushalt sowie ihre Stressbelastung verglichen. Demnach ist der Stress, die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten, für Savannen-Schimpansen eine enorme Belastung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Rhythmus ist entscheidend für Trommelsprache

Wie kann eine ganze Sprache in Trommelschläge „übersetzt“ werden? Ein internationales Forscherteam, darunter Frank Seifart und Sven Grawunder aus der ehemaligen Abteilung für Linguistik am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und Julien Meyer von der Université Grenoble Alpes in Frankreich, hat die Trommelsprache der Boras im nordwestlichen Amazonasgebiet erforscht. Sie haben herausgefunden, dass die Boras nicht nur die Melodie von Wörtern und Sätzen ihrer vom Aussterben bedrohten Sprache mit Trommelschlägen nachahmen, sondern auch ihren Rhythmus. Dies legt nahe, dass Sprachrhythmus bei der Sprachverarbeitung eine wichtigere Rolle spielt als bisher angenommen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt

Mithilfe modernster Datierungstechniken haben Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie neue Daten zum zeitlichen Ablauf der Elster- und Saale-Eiszeit in Mitteldeutschland gewonnen. Die Forscher haben herausgefunden, dass die erste Vereisung im Quartär, die weite Teile Europas mit Eis bedeckte, bereits vor 450.000 Jahren stattgefunden hat und nicht – wie bisher angenommen – vor etwa 350.000 Jahren. Die Forscher zeigen weiterhin, dass die ersten Menschen Mitteldeutschland nach dem Rückzug dieser Gletscher vor etwa 400.000 Jahren besiedelten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers

Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Genome von fünf Neandertalern sequenziert, die vor 39.000 bis 47.000 Jahren lebten. Den Analysen zufolge sind diese späten Vertreter ihrer Art enger mit den Neandertalern verwandt, die Erbgut zu unseren modernen menschlichen Vorfahren beigetragen haben, als ein älterer Neandertaler aus dem Altai-Gebirge, dessen Genom die Forscher zuvor sequenziert hatten. Die neue Untersuchung liefert auch Hinweise darauf, dass gegen Ende der Neandertaler-Geschichte ein Bevölkerungsaustausch stattgefunden hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Anthropologie: Zwei tote Kinder belegen die Besiedlungsgeschichte Amerikas

Wie kamen die Ureinwohner bis nach Südamerika? 11.500 Jahre altes Erbgut zeigt: Mayas, Irokesen, Azteken – sie alle stammen von einer einzigen Gruppe Einwanderer ab. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Milzbrand: Eine unterschätzte Gefahr für Wildtiere in den Tropen

+++ Sperrfrist: Mittwoch, 2. August 2017, 19:00 MEZ +++

Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie, der Universität Glasgow und des Laboratoire Central Vétérinaire de Bingerville, Elfenbeinküste
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schimpansen belohnen Gefälligkeiten

Für uns Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wir belohnen andere als Zeichen unserer Dankbarkeit. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für evolutionäre Anthropologie und für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig haben nun ähnliche soziale Verhaltensweisen auch bei Schimpansen nachgewiesen. In einem Verhaltensexperiment belohnt ein Tier ein anderes mit Futter, wenn dieses ihm zuvor geholfen hat. Offenbar hat nicht erst der Mensch aus diesem Grund kooperiert, schon der Vorfahr von Mensch und Schimpanse hat offenbar aus einer ähnlichen Motivation heraus untereinander geteilt. Die Studie zeigt, warum Schimpansen dies tun und bestätigt Ergebnisse aus der Spieltheorie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Anthropologie: Erster!

Sensationsfund: In Marokko fanden Forscher Knochen, älter als alles, was vom Homo sapiens je entdeckt wurde. Das heißt, uns gibt es wohl 100.000 Jahre länger als gedacht. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Verbesserte Analysemethoden erleichtern Artenschutz

St Andrews (GB) / Leipzig. Kamerafallen kommen häufig in abgelegenen Gebieten zur Erforschung des Verhaltens von Wildtieren zum Einsatz. Wissenschaftler von der University of St. Andrews in Großbritannien, dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig haben jetzt Analysemethoden so weiterentwickelt, dass die Daten künftig auch besser genutzt werden können, um die Größe von Wildierpopulation abzuschätzen – und dies innerhalb relativ kurzer Zeiträume. Solche Informationen sind für den Artenschutz von äußerster Wichtigkeit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Anthropologie: Neandertaler im heutigen Spanien waren Vegetarier

Neandertaler gelten als Prototyp des fleischliebenden Menschen. Doch das stimmt nicht, berichten Forscher: Unsere Verwandten aßen, was sie kriegen konnten. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Bajuwarische Elite: 1300 Jahre alte Steinplattengräber geben neue Einsichten

In einem gemeinsamen Projekt des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege und der Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie München wurden menschliche Skelette aus frühmittelalterlichen Steinplattengräbern in Bayern erstmals genetisch untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass hier überwiegend Verwandte bestattet wurden, was für die These spricht, dass man es hier mit den Begräbnisplätzen des ersten bajuwarischen Adels zu tun hat. Überraschende Erkenntnisse erlangte man zudem hinsichtlich der Friedhofstruktur des Frühmittelalters, die anscheinend auch verwandtschaftliche Verhältnisse berücksichtigt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Entdeckung in der Anthropologie : Kapuzineraffen stellen Faustkeile her

Bislang galt: Nur Menschen können Faustkeile herstellen. Forscher haben jetzt aber auch Kapuzineraffen dabei beobachtet. Nun nehmen sie an, dass Teile der Menschheitsgeschichte umgeschrieben werden müssen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Dem Erreger der Justinianischen Pest auf der Spur – Erste komplette Genom-Rekonstruktion

Aus einem bereits vor 50 Jahren in Süddeutschland geborgenen Skelett ist es nun erstmals gelungen, das Genom des Erregers der Justinianischen Pest vollständig zu rekonstruieren. Das Forschungsteam um Johannes Krause und Michal Feldman vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena sowie Michaela Harbeck von der Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie in München, hat damit eine historische und hochqualitative Referenz geschaffen, die neue Einblicke in evolutionäre Schlüsselereignisse, Adaptionen und die Pathogenität eines Bakteriums erlaubt, das bis heute in vielen Teilen der Welt zu Pestausbrüchen führt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft