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Flüssiges Wasser bei 170 Grad Celsius – Röntgenlaser enthüllt anomale Dynamik bei ultraschnellem Erhitzen

Mit dem europäischen Röntgenlaser European XFEL hat ein Forschungsteam untersucht, wie sich Wasser unter Extrembedingungen aufheizt. Dabei konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Wasser beobachten, das selbst bei mehr als 170 Grad Celsius noch flüssig blieb. Die Untersuchung zeigt ein anomales dynamisches Verhalten von Wasser unter diesen Bedingungen. Die Ergebnisse der Studie, die in den „Proceedings“ (PNAS) der US-Akademie der Wissenschaften veröffentlicht sind, haben grundlegende Bedeutung für die Planung und Analyse von Untersuchungen empfindlicher Proben per Röntgenlaser.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Corona-Pandemie: Meistens nicht so schlimm

Während der Corona-Krise gingen weniger Menschen ins Krankenhaus. Wie dramatisch waren die Auswirkungen für diese Nicht-Covid-19-Patienten? Eine aktuelle Analyse gibt Entwarnung.

Quelle: SZ.de

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Klimawandel: Eiswolken – der größte Klimakiller beim Fliegen

Laut einer aktuellen Analyse verursacht der Flugverkehr 3,5 Prozent des menschengemachten Klimawandels. Besonders schädlich sind Kondensstreifen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Neue Analysemethoden für langlebigere Lithium-Ionen-Batterien

Wie kann die Lithium-Ionen-Batterie (LIB) weiter verbessert werden? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Münster Electrochemical Energy Technology (MEET) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) entwickelten dafür neue Verfahren für die Kapillarelektrophorese. Diese ermöglichen erstmals eine detaillierte Analyse der Übergangsmetallauflösung in Lithium-Ionen-Batterien. Die Forschungsergebnisse wie auch die neu entwickelten Methoden sind in drei Publikationen des Fachmagazins „Electrophoresis“ erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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MCC: Klimaschutz braucht Wachstum, aber kein „Weiter so“

Über die „Grenzen des Wachstums“ streitet sich die Wissenschaft spätestens seit 1972, als der gleichnamige Klassiker der Umweltliteratur vom Expertenzirkel Club of Rome veröffentlicht wurde. Brauchen wir gar „Degrowth“, ein Schrumpfen der Wirtschaft, um den Planeten vor Überlastung zu schützen? Oder wäre das fatal, weil uns dann die Ressourcen zum Umbau fehlen? Wie sich vermeiden lässt, dass sich die Klimadebatte an dieser Gretchenfrage verhakt, das beleuchtet ein Autorenteam unter Leitung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Analyse wurde jetzt in der Fachzeitschrift WIREs Climate Change veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Kontroverse Biodiversitätsversuchsflächen auf dem Prüfstand

Ein Großteil der Erkenntnisse darüber, wie die Menschheit von biologischer Vielfalt profitiert, stammt aus Biodiversitätsversuchsflächen. Kritiker*innen bemängeln seit langem, dass dort Artengemeinschaften wachsen, die in der Natur nicht vorkommen. Senckenberg-Forschende haben daher in einer Studie zum Zusammenhang zwischen biologischer Vielfalt und Ökosystem-Leistungen unrealistische Versuchsflächen identifiziert und in der Analyse ausgespart. Trotzdem änderten sich die Ergebnisse kaum. Dies belege, dass die aus den Versuchsflächen erlangten Erkenntnisse zur biologischen Vielfalt als essentielle Lebensgrundlage der Menschheit valide seien, schreibt das Team in „Nature Ecology & Evolution“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Der Erdmantel als Lavalampe: Vulkanketten „recyceln“ ozeanische Kruste und kontinentales Material

Wenn im Erdmantel – ähnlich wie in einer Lavalampe – Blasen aus erhitztem Gestein an die Oberfläche steigen, können dort Vulkanketten entstehen. Ein Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat diesen sogenannten Hotspot-Vulkanismus im Atlantik untersucht und konnte durch Analyse der abgelagerten Gesteinsschichten mehr über die Zusammensetzung des unteren Erdmantels erfahren. Die Studie ist kürzlich in der Fachzeitschrift Science Advances erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Bodenchemikalien hemmen Zersetzung von Pflanzenresten – durch Schädigung der Biodiversität

Das schlechtere Verrotten von Pflanzenresten unter dem Einfluss von Chemikalien ist auf die Beeinträchtigung der Biodiversität zurückzuführen. Das zeigt eine neue Studie in der Open-Access-Zeitschrift eLife. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass viele menschliche Chemikalieneinträge wie Pestizide und Schwermetalle die Zahl der Arten und Individuen von Bodenorganismen verringern, was ihre Funktionen im Ökosystem – etwa die Zersetzung – signifikant verringert. Dies gilt jedoch nicht generell für Nährstoffzusätze, zeigt eine globale Meta-Analyse von Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung, der Universität Leipzig und der Universität Namur in Belgien.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Genetischer Schlüssel zum gesunden Tee

Analyse von mehr als 200 verschiedenen Teesorten bietet Grundlage für die Züchtung gesunder Teesorten

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Europäischer Mais zeigt die verborgenen Unterschiede innerhalb einer Art

Mais ist eines unserer wichtigsten Grundnahrungsmittel. Er wird weltweit angebaut und weist ein breites Spektrum genetischer Anpassungen an unterschiedliche Umweltbedingungen auf. Die bisher am besten erforschte Maislinie ist die amerikanische Zahnmaislinie B73. Wissenschaftler haben nun aber das Wissen über das Maisgenom durch die Analyse von vier europäischen Hartmaislinien erweitert. Die dabei gefundenen genetischen Unterschiede zwischen den Linien veranschaulichen, wie wichtig es ist, das Pangenom einer Kulturpflanze zu betrachten, wenn man mit ihrer Genetik arbeitet.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Nirgendwo schreitet die Erderwärmung so schnell voran wie nördlich des Polarkreises.

Die sogenannt nautische Dämmerung, ein Vorbote der Sonne am Himmel, in der Arktis

Die Hitzewelle in Sibirien mit Rekordtemperaturen von bis zu 38 Grad ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge des Klimawandels. Das zeigt eine Analyse der „World Weather Attribution“ – eine Initiative, die sich mit extremen Wetterereignissen befasst.

Quelle: FAZ.de

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Analyse von IN4climate.NRW zeigt: Ausbau von chemischem Kunststoffrecycling bietet viele Chancen für den Klimaschutz

Die Pyrolyse von gemischten Kunststoffabfällen kann die chemische Industrie sowie die Abfallwirtschaft klimafreundlicher machen, zu diesem Schluss kommt das von der Landesinitiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Chemisches Kunststoffrecycling“. Im Papier zeigen die Autoren Potenziale und Entwicklungsperspektiven für NRW auf – mit dem Ziel, wissenschaftliche Grundlagen für Investitionsentscheidungen und Projektentwicklung im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Gartner und IDC: Covid-19 half dem PC-Markt

Analyse

Gartner und IDC: Covid-19 half dem PC-Markt

Während die Corona-Krise im ersten Quartal 2020 noch für einen Einbruch des PC-Marktes sorgte, wurde sie für diesen laut Gartner und IDC inzwischen zum Wachstumstreiber. Der Höhenflug könnte allerdings nur von kurzer Dauer sein.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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Asteriden: Verwandtschaftsverhältnisse von Heidekraut und Tomate geklärt

Die Asteriden umfassen rund 100.000 Blütenpflanzen, vom Heidekraut bis zur Tomate. Ihre Verwandtschaftsverhältnisse waren bislang noch nicht vollständig geklärt. Eine neue Studie der Universität Bonn, der Pennsylvania State University (USA) sowie der Fudan University (China) hat diese Wissenslücke nun ein Stück weit geschlossen. Es ist die weltweit detaillierteste Stammbaum-Analyse, die bislang für die Asteriden durchgeführt wurde. Ihre Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift Molecular Biology and Evolution.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Herausforderungen der sozialwissenschaftlichen Analyse von Big Data

Herausforderungen der sozialwissenschaftlichen Analyse von Big Data
Das Forum der aktuellen Historical Social Research (HSR 45.3), das GESIS in Zusammenarbeit mit Lilli Braunisch, Malte Schweia, Peter Graeff und Nina Baur herausgibt, widmet sich den Herausforderungen von Big Data für die Sozialwissenschaften, sprich der Qualität und Analyse analoger und digitaler Massendaten in der sozialwissenschaftlichen Forschung – und führt dabei Forschungspraxis und methodologischen Diskurs um den Gebrauch von Big Data zusammen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus

Was führte zum Verschwinden der Neandertaler? Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden. Denn dort herrschte vor etwa 40.000 Jahren ein stabiles Klima vor, wie die Analyse eines in dieser Form bisher einzigartigen Tropfstein-Fundes nun belegt. Die Studie des internationalen Teams mit Innsbrucker Beteiligung erschien im Fachmagazin Nature Ecology & Evolution.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Auswirkungen der Pandemie auf die weltweite Energiepolitik

Der Covid-19-Ausbruch führt zu einer wirtschaftlichen Rezession, die möglicherweise schwerwiegender ausfällt als nach der Finanzkrise 2008. Damit einher geht ein weltweiter Rückgang der Energienachfrage. Wie sich die Pandemie auf den globalen Energiesektor auswirkt, ob politische Entscheidungen in der Krise den Wandel der Energiesysteme beschleunigen oder ob weiterhin auf fossile Energieträger gesetzt wird, wurde für eine aktuelle Studie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) untersucht. Darin enthalten eine Analyse der Energiepolitik Argentiniens, Chinas, Deutschlands, Indiens, Israels und der USA.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Was kann die Schifffahrt von der Hirnforschung lernen?

Wissenschaftler-Team aus China und Deutschland beschreibt, wie sich die Organisation globaler Seeverkehrsnetze auf die Wirtschaft auswirkt und nutzt dabei Methoden der Brain-Network-Analyse

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Governance-Projekt der EU zur Analyse von Datenquellen

Universität Mannheim

Governance-Projekt der EU zur Analyse von Datenquellen

Das EU-Netzwerk Norface fördert ein neues Governance-Projekt unter Beteiligung des Mannheimer Informatikers Goran Glavaš mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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Methodenschatz geborgen: BfG veröffentlicht Analyse des Niedrigwasserjahres 2015

Trockenheit, sommerliche Hitzewellen und ein ausgeprägtes Niedrigwasser in den Bundeswasserstraßen prägten das Jahr 2015. Im Auftrag und mit fachlicher Unterstützung der BfG wurde dieses hydrologische Extremereignis umfassend untersucht. Über die Ergebnisse und die angewendeten Methoden informiert ein jetzt erschienener Bericht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Raupen der Wachsmotte haben Plastik zum Fressen gern: Fraunhofer LBF untersucht Abbauprozess

Lassen sich Raupen im Kampf gegen den ausufernden Plastikmüll einsetzen? Larven der Wachsmotte Galleria Melonella fressen und verdauen angeblich Polyethylen, weshalb ihnen ein Beitrag zur CO2-neutralen Beseitigung der weltweit anwachsenden Berge von Plastikmüll zugeschrieben wird. Ob die Raupe dies bewerkstelligt, ist allerdings noch unverstanden und wird kontrovers diskutiert. Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur bildgebenden chemischen Analyse der Kunststoff-Verdauung in Raupen (RauPE) haben Forschende des Fraunhofer LBF durch hochauflösende Raman-Mikroskopie und mit Hilfe einer speziellen Software den Weg des Plastiks durch die Raupe verfolgt und wichtige Antworten gefunden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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SARS-CoV-2: Abstand und Masken wirken, erstes Antikörper-Medikament in Studie

Laut einer Analyse verhindern Distanz und Gesichtsschutz wirksam Infektionen. In den USA begann zudem ein klinischer Therapie-Test gegen das neue Coronavirus.

Quelle: Technology Review

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Schriftrollen vom Toten Meer: DNA-Proben helfen beim Zusammensetzen von Qumran-Rollen

Forscher versuchen seit Jahrzehnten, winzigste Teile der berühmten biblischen Schriften zusammenzufügen. Die Analyse der Tierhäute bringt die Puzzlearbeit weiter voran.

Quelle: ZEIT Wissen

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Wer waren die Kanaaniter?

Die Menschen, die in dem als Südlevante bekannten Gebiet – das heute als Israel, Jordanien, Libanon und Teile Syriens bekannt ist – um 3.500 bis 1.150 v. Chr. während der Bronzezeit lebten, werden in alten biblischen Texten als die Kanaaniter bezeichnet. Jetzt haben Forscher*innen um Ron Pinhasi vom Department für Evolutionäre Anthropologie der Universität Wien neue Einblicke in die Geschichte der Kanaaniter gewonnen, die auf einer genomweiten Analyse der antiken DNA beruhen, die von 73 Personen gesammelt wurde. Ihre Erkenntnis: Die Kanaatier waren nicht nur kulturell, sondern auch genetisch ähnlich. Die Ergebnisse werden aktuell in „Cell“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wer waren die Kanaaniter?

Die Menschen, die in dem als Südlevante bekannten Gebiet – das heute als Israel, Jordanien, Libanon und Teile Syriens bekannt ist – um 3.500 bis 1.150 v. Chr. während der Bronzezeit lebten, werden in alten biblischen Texten als die Kanaaniter bezeichnet. Jetzt haben Forscher*innen um Ron Pinhasi vom Department für Evolutionäre Anthropologie der Universität Wien neue Einblicke in die Geschichte der Kanaaniter gewonnen, die auf einer genomweiten Analyse der antiken DNA beruhen, die von 73 Personen gesammelt wurde. Ihre Erkenntnis: Die Kanaatier waren nicht nur kulturell, sondern auch genetisch ähnlich. Die Ergebnisse werden aktuell in „Cell“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Sars-CoV-2: Vermutlich Tausende Tote mehr als bekannt durch Pandemie in Spanien

Gut 27.000 Menschen sind in Spanien offiziell an oder mit dem Coronavirus gestorben. Eine Analyse der Übersterblichkeit im Land verweist aber auf deutlich höhere Zahlen.

Quelle: ZEIT Wissen

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Weniger Schnee in 78 Prozent der Berggebiete weltweit

Obwohl Klimaveränderungen sehr viel langsamer vonstattengehen als die Ausbreitung einer Epidemie, sind ihre Auswirkungen dennoch verheerend. Dies führen die Karten zur Schneebedeckung in Berggebieten weltweit, die die Physikerin Claudia Notarnicola von Eurac Research (Bozen, Italien) ausgearbeitet hat, eindrucksvoll vor Augen. Die Analyse von hochaufgelösten Satellitenbildern von 2000 bis 2018, Bodenmessungen und Simulationsmodellen ergibt vor allem für das Hochgebirge ein besorgniserregendes Bild. Oberhalb von 4000 Metern ist für Parameter wie die Ausdehnung der Schneedecke und die Dauer der Schneebedeckung ein konstanter Rückgang zu verzeichnen, während die Lufttemperatur ansteigt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Insekten sterben weltweit

Eine Analyse zeigt: Es sterben weniger Insekten aus, als eine ­einflussreiche Studie 2017 für den deutschen Raum nahelegte. Dennoch gibt es ein großes Problem.

Quelle: Technology Review

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Wenn jedes Teilchen zählt: IOW entwickelt umfassende Verfahrensleitlinie zur Mikroplastik-Extraktion aus Umweltproben

Mikroplastik ist mittlerweile in fast jedem Ökosystem der Welt nachweisbar. Trotz intensiver Erforschung dieses massiven Umweltproblems ist die Identifizierung und Quantifizierung von Partikeln aus verschiedenen Plastiksorten in natürlichen Umweltproben immer noch eine Herausforderung. Ein Forscherteam des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) hat nun erstmals eine umfassende Methodenübersicht erstellt, um standardisierte Analyse-Workflows für Proben unterschiedlichster Beschaffenheit zu ermöglichen, die sich auch für schwer erfassbare Partikel kleiner als 0,5 Millimeter eignen. Dies schließt am IOW entwickelte neue Verfahren und technische Innovationen ein.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Globaler Handel mit Soja geht auf Kosten des Klimas

In welchem Ausmaß Anbau und Handel brasilianischen Sojas das Weltklima belasten, hängt ganz erheblich vom jeweiligen Anbaugebiet ab. Das zeigt eine aktuelle Studie, die die Universität Bonn zusammen mit Partnern aus Spanien, Belgien und Schweden durchgeführt hat. In manchen Regionen fallen demnach beim Export von Soja und Sojaprodukten mehr als 200 Mal so hohe CO2-Emissionen an wie in anderen. Die EU importierte zwischen 2010 und 2015 Soja vor allem von Standorten, in denen für den Anbau große Savannen- und Waldflächen in Ackerland umgewandelt wurde. Die Analyse ist nun in der Zeitschrift Global Environmental Change erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Modernes Gehör, primitive Zähne

Ein internationales Forscherteam hat in der Zeitschrift „Nature“ ein Fossil aus Madagaskar beschrieben, das in Wissenschaftskreisen als Sensationsfund gilt. Die Studie zeigt, dass das Tier eine ungewöhnliche Kombination moderner und primitiver Merkmale aufwies. An der Analyse waren auch Paläontologen der Universität Bonn beteiligt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Synthetisches Kerosin – Verbrennung deutlich sauberer als bei konventionellen Kraftstoffen

Synthetisches Kerosin, hergestellt im Power-to-X-Verfahren aus Luft und Strom, setzt bei der Verbrennung 30- bis 100-mal weniger Schadstoffe frei als herkömmliches Kerosin. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt im Kopernikus-Projekt P2X, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und unter anderem vom DECHEMA e.V. koordiniert wird.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mehr Erfolg mit Ihrer Website – Live-Analyse von Websites

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Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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Bislang umfassendste Studie bestätigt Rückgang landlebender Insekten, zeigt aber Erholungen bei Süßwasserinsekten

Eine Analyse weltweiter Langzeitstudien zeigt, dass die Zahl landlebender Insekten zurückgeht. Sie sank im Schnitt um 0,92 % pro Jahr, was einem Rückgang von 24 % über 30 Jahre entspricht. Gleichzeitig stieg die Zahl der an Süßwasser gebundenen Insekten um 1,08 % pro Jahr.
Diesen durchschnittlichen, globalen Trends stehen unterschiedliche lokale Entwicklungen gegenüber. Zu diesen Ergebnissen kommt die bislang umfassendste Meta-Analyse von Insektenbeständen. Die Studie wurde von Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig (UL) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) geleitet und ist nun in Science erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Den genetischen Ursprüngen des Coronavirus auf der Spur

Einer Gruppe internationaler Forschender aus der Genetik und Archäologie aus Kiel und Cambridge ist es durch Anwendung phylogenetischer Netzwerkanalysen gelungen, den Ursprung und die Verbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) nachzuvollziehen, das die Lungenkrankheit COVID-19 verursacht. Es ist die erste große, von Expertinnen und Experten begutachtete und damit qualitätsgesicherte Analyse der Entwicklung der vollständigen Erbinformationen des Virus in diesem weltweiten Ausbruch.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft