Posted in WissenschaftAktuell

Altersforschung: Leibniz-Direktor verliert seinen Posten

Das Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena steht wegen Verstößen gegen den Tierschutz in der Kritik, sein Direktor wurde wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens gerügt. Nun muss er seinen Posten räumen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

Posted in WissenschaftAktuell

Altersforschung: 60 ist nicht das Ende

Gelassenheit, Glück und Liebe entwickeln sich zum Besseren, auch die sogenannte kristalline Intelligenz: Viele aktuelle Studien nehmen dem Alter seinen Schrecken. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Posted in WissenschaftAktuell

Im Körper ticken die Uhren anders: Neue Erkenntnisse zur Alterung von Gehirn- und Leberzellen

Wie alt Zellen sind, lässt sich nicht einfach anhand des Lebensalters bestimmen. Alessandro Ori, Neuzugang am Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena, hat zusammen mit Forschern des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie Heidelberg (EMBL) sowie des Salk Institute und der University of California (USA) nun den Alternsprozess von Leber- und Gehirnzellen in Ratten vermessen. Die Studie in der renommierten Zeitschrift Cell Systems zeigt Unterschiede zwischen den Organen, aber auch Gemeinsamkeiten, was auf generelle sowie organspezifische Alternsprozesse schließen lässt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Lizenz zum Schneiden: Wie Schneideenzyme zur Produktion von Wachstumsfaktoren zugelassen werden

Zur Versorgung von Krebszellen sind Wachstumsfaktoren nötig, die in der Zellmembran ihrer Herstellerzellen durch das Abschneiden von Vorstufen freigesetzt werden. Auch der gesunde Organismus braucht diese Faktoren, für die beim Menschen hauptsächlich drei Enzyme zuständig sind. Deren Blockade könnte zwar Krebswachstum verhindern, inhibiert aber auch andere lebenswichtige Prozesse. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena und der Harvard University konnten nun zeigen, dass die Vorstufen-Herstellerzellen durch innerzelluläre Prozesse selber bestimmen, wann ein Schneideenzym aktiv werden darf – ein möglicher neuer, nebenwirkungsfreier Ansatz zur Wachstumshemmung von Krebs.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Vorteil: Jugend. Im Alter nimmt Regenerationsfähigkeit ab

Regenerationsprozesse ermöglichen es, dass Wunden heilen und verletzte oder fehlende Organteile aus dem übrigen Gewebe nachwachsen können. Während Plattwürmer, Salamander und Fische in der Lage sind, defekte Körperteile nahezu vollständig wieder nachzubilden, ist die Regenerationsfähigkeit beim Menschen eingeschränkt und verringert sich mit zunehmendem Alter. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena haben nun in einer Studie mit dem Türkisen Prachtgrundkärpfling (N. furzeri) untersucht, welchen Einfluss das Alter auf die Regenerationsfähigkeit der Schwanzflosse des Fisches hat. Es zeigte sich, dass – wie beim Menschen – die Fähigkeit zur Regeneration im Alter stark abnimmt
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Schlank aber satt: Molekularer Schalter für gesunden Stoffwechsel entdeckt

Der Eiweißkomplex mTORC1 reguliert den Stoffwechsel in Zellen. Ist er aktiviert, wird der Stoffwechsel stimuliert und die Neubildung und Speicherung von Eiweißen und Fett angekurbelt. Forscher vom Leibniz-Institut für Altersforschung (FLI) in Jena und ERIBA in Groningen, Niederlande, entdeckten einen Mechanismus, wie mTORC1 den Stoffwechsel steuert: Er regelt den Genschalter C/EBPβ, der in einer kurzen und langen Variante auftreten kann. Wird die Bildung der kurzen Variante unterdrückt, ist ein gesünderer Stoffwechsel mit reduziertem Körpergewicht und verbesserter Insulinsensitivität die Folge; ein möglicher Ansatzpunkt für Therapien gegen Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wenn das Böse die Macht übernimmt: Zur Dominanz von Stammzellmutationen im Alter

Während des Alternsprozesses kommt es zu einer Reihe von Mutationen in Stamm- und Vorläuferzellen, die zu einer Verschlechterung der Geweberegeneration, Verringerung der Organfunktionalität oder der Entstehung von Krebs führen können. In einem gemeinsamen Diskussionspapier stellen Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena, der University of Glasgow (UK) und dem Buck Institute for Research on Aging (USA) nun erstmals die vielfältigen intrazellulären Mechanismen dar, die bei der Teilung von Darm- und Blutzellen zu einer Dominanz von mutierten Stamm- und Vorläuferzellen führen. Der Review wird am 4. Juni im Journal Cell Stem Cell veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Dr. Jekyll und Mr. Hyde: Telomerase in Stammzellen

Treten bei der Zellteilung gravierende Fehler auf, wird sie gestoppt und die Zelle eliminiert, damit nicht zu viele oder zu wenige Chromosomen von der Mutter- in die Tochterzelle gelangen. Forscher des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) entdeckten nun bislang unbekannte Funktionen der Telomere und der Telomerase. Die Telomere haben dabei eine Schlüsselfunktion, indem sie die Vermehrung von Zellen mit fehlerhafter Chromosomenanzahl unterdrücken und Tumorentstehung hemmen. Die Telomerase wiederum, die in gesunden Stammzellen die Telomerfunktion aufrechterhält, erlaubt auch Zellen mit fehlerhafter Chromosomenanzahl das Überleben und kann dadurch Tumorentwicklung begünstigen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

„Zuckersüße Bindungspartner“ regulieren Alzheimer-Proteine

Die Alzheimer-Demenz ist eine langsam fortschreitende Hirnerkrankung, die mit zunehmendem Verfall der geistigen Fähigkeiten einhergeht. Sie zeichnet sich durch Ablagerung seniler Plaques im Gehirn aus, die vor allem aus amyloiden β-Peptiden bestehen; Spaltprodukten des β-Amyloid-Vorläufer-Proteins APP. Forschern des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung gelang es nun, die räumliche Struktur der Bindungsdomäne E2 von APLP1 (APP-Homolog) im Komplex mit Heparansulfaten (funktionelle Zucker) detailliert aufzuklären. Sie fanden, dass diese in verschiedenen Bindemodi mit der E2-Domäne wechselwirken und so unterschiedliche (patho)physiologische Funktionen des Proteins beeinflussen können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neues Modell der Alternsforschung: Genom von N. furzeri als Klonbibliothek öffentlich verfügbar

Der Türkise Prachtgrundkärpfling (N. furzeri) ist mit einer Lebensdauer von drei bis max. zehn Monaten das kurzlebigste Wirbeltier, das im Labor gehalten werden kann und wurde von Forschern des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) als neues Tiermodell der biomedizinischen Alternsforschung etabliert. In Kooperation mit dem Clemson University Genomics and Computational Lab (USA) haben die Jenaer eine Klonbibliothek von N. furzeri geschaffen, die das gesamte Genom in Form von definierten DNA-Teilstücken enthält und seit Anfang 2015 Forschern weltweit zur Verfügung steht. Dazu wurden am FLI von 63.000 der DNA-Teilstücke die Enden sequenziert und die Position im Genom punktgenau bestimmt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Aus dem Gleichgewicht: Auch Inaktivierung des Onkogens Ras ist schädlich

Ras-Proteine sind wichtige intrazelluläre Signalverarbeiter, die Zellwachstum, Differenzierung und weitere zelluläre Prozesse regulieren. In zu großer Menge oder Aktivität können sie schädlich für die Zelle werden und Krebs auslösen oder schwere Entwicklungsstörungen bei Neugeborenen verursachen. Die Verhinderung übermäßiger Ras-Aktivität ist daher sehr wichtig. Jenaer Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung fanden nun jedoch eine neue Mutation in einer Komponente des Ras-Signalwegs, dem Ezrin, die zeigt, dass auch verminderte Ras-Aktivität verheerende Folgen haben kann. Ist Ezrin mutiert, kann Ras nicht mehr aktiviert werden, was die normale frühkindliche Gehirnentwicklung stört
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Transkriptionsfaktor WT1 reguliert Nieren-Krankheitsgene

Für die Reinigung des Blutes und Ausscheidung von Schadstoffen sind die Nieren essentiell. Bei vielen Alterskrankheiten ist ihre Funktionsweise jedoch eingeschränkt, meist mit fatalen Folgen für den gesamten Organismus. Jenaer Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung fanden nun heraus, dass das Wilms-Tumor-Gen WT1 eine Schlüsselposition in einem komplexen Netzwerk aus Genen und Proteinen einnimmt, das für die Entwicklung und den Erhalt der Niere wichtig ist. Viele dieser neuen Faktoren könnten zur Entstehung von Erkrankungen und zum Funktionsverlust der Niere im Rahmen des Alterns beitragen. Diese Frage wird zukünftig in Kooperation mit klinischen Partnern translational bearbeitet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Telomerase – Ein Enzym mit zwei Gesichtern

Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) in Jena haben in Kooperation mit der Universität Ulm eine neue Funktion der Telomerase, einem Enzym, das für die Unsterblichkeit von Zellen notwendig ist, aufgedeckt. Das Brisante dabei: die Aktivität des Enzyms wird auch von Tumorzellen für ihr unkontrolliertes Wachstum benötigt. Diese Erkenntnis könnte dabei helfen, Unterschiede zwischen dem unkontrollierten Zellwachstum im Tumorgewebe und dem kontrollierten Zellwachstum im normalen Gewebe abzuleiten. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature communications veröffentlicht (Nat. Commun. 2014, doi: 10.1038/ncomms5599).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Gehirnentwicklung – Auf das richtige Timing kommt es an

Bei der Gehirnentwicklung sind Stammzellen, die für die Generierung einer enormen Anzahl und Vielfalt von Zellen verantwortlich sind, auf molekulare Signale angewiesen. Der Liste von Signalen, die dabei die zeitliche Koordinierung neuronaler Stammzellen sicherstellt, konnten Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena nun einen neuen, unerwarteten Mechanismus hinzufügen. Dieser Prozess schafft die Grundlage für neue Ansätze zur Stimulierung der Selbsterneuerung und Regenerationsfähigkeit adulter Hirnstammzellen, um Neurodegeneration und andere Hirnverletzungen behandeln zu können. (Cell Stem Cell. 2014, dx.doi.org/10.1016/j.stem.2014.04.001)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Schilddrüsenhormone für Gehirnfunktion essentiell

Wenn Schilddrüsenhormone (TH) nicht in das Gehirn gelangen, können schwere psychische und motorische Störungen auftreten; beim Menschen auch die Ursache einer seltenen Erkrankung, dem Allan-Herndon-Dudley-Syndrom (AHDS). Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena wiesen nun nach, welche Proteine für den TH-Transport in das Gehirn benötigt werden (J Clin Invest. 2014, 124 (5), doi: 10.1172/CJI70324). Diese neuen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Testung therapeutischer Interventionen zur Behandlung von AHDS und haben zu einem internationalen Zusammenschluss von Spitzenforschern aus Deutschland, Israel und Spanien auf dem Gebiet der Endokrinologie beigetragen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Fingerabdruck von DNA-Schäden in Zellen

Schäden am Erbmolekül DNA können durch äußere Einflüsse, aber auch durch Veränderungen des Erbguts bei der Verdopplung der DNA während der Zellteilung entstehen. Welche Faktoren diesen Prozess steuern, ist eine wichtige Fragestellung, da die Anhäufung von DNA-Schäden der Alterung von Zellen und Geweben zugrunde liegt. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena haben eine nichtinvasive Methode entwickelt, mit deren Hilfe ein Fingerabdruck von DNA-Schäden in allen Phasen des Zellzyklus möglich ist. So kann in den Zellen untersucht werden, wo und wann spezifische DNA-Schäden auftreten, ob diese repariert werden und wie die Zelle auf das gesamte Schadensspektrum reagiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Eiweiß-Origami reguliert Krebsenzym

Jena: Eiweißmoleküle – oder Proteine – in der Zelle liegen in einer dreidimensionalen Struktur vor, die darüber entscheidet, ob sie chemisch aktiv sind oder nicht. Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz Lipmann-Institut e.V. (FLI) in Jena haben einen Zellmechanismus aufgeklärt, der ein Proteinmolekül wie ein Papier-Origami entfaltet und damit aktiviert. Das geöffnete Molekül spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation eines Krebsenzyms. Die Wissenschaftler um Helen Morrison haben somit einen weiteren Baustein entdeckt, der zum Verständnis von Krebs beiträgt. Die Ergebnisse wurden bereits in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Tumoren: Wildes Zellwachstum stoppen?

Achtung Sperrfrist bis 20.12.13; 9:00h MEZ

Jena: Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) in Jena haben einen Mechanismus in der Zelle aufgeklärt, der das unkontrollierte Wachstum von Krebszellen erklärt. Die Ergebnisse werden heute in der Fachzeitschrift Nature communications online veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Vererblichen Formen des Brustkrebs auf der Spur

Neben Mutationen in den Genen BRCA1/2 sind auch solche im PALB2-Gen für eine erhöhte Brustkrebsanfälligkeit verantwortlich. Forschern vom Jenaer Leibniz-Institut für Altersforschung und der Universität Oulu in Finnland gelang der Nachweis, wie eine Mutation von PALB2 DNA-Schäden verursacht, obwohl die Zelle noch über eine intakte Kopie des Gens verfügt. Die Verdopplung der DNA läuft in solchen Zellen beschleunigt ab, so dass dadurch vermehrt Fehler entstehen können. Aufgrund einer unzureichenden Schadensantwort kommt es zu einer erhöhten Chromosomen-Instabilität; ein Mechanismus, der für frühe Phasen der Brustkrebs-Entstehung verantwortlich ist. (Nat. Commun. 2013, doi: 10.1038/ncomms3578)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Screening mit Erfolg – Neue Inhibitoren für Notch-Signalweg entdeckt

Der Notch-Signalweg spielt bei vielen Entwicklungsprozessen eine wichtige Rolle. Funktioniert er nicht richtig, kann Krebs entstehen. Zum besseren Verständnis dieses Signalweges durchsuchten Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena gezielt riesige Substanzbanken. Mit Hilfe mikroskopischer Screening-Methoden gelang es in Zusammenarbeit mit Chemikern und Pharmazeuten der Universität Jena aus 17.000 Verbindungen 5 Substanzen herauszufinden, die eine Wirkung auf den Notch-Signalweg haben. Möglicherweise ergeben sich hieraus neue Ansatzpunkte für zielgerichtete Therapiestrategien bei Notch-initiierten Erkrankungen. (Nat. Chem. Biol. 2013, doi: 10.1038/nchembio.1356)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wilms-Tumor-Gen WT1 steuert Funktionsfähigkeit der Niere

Unsere Nieren sind für die Reinigung des Blutes und Ausscheidung von Schadstoffen essentiell; schon kleine Schäden beeinträchtigen den gesamten Körper. Die Funktionsfähigkeit der Niere geht mit dem Lebensalter verloren. Alternsbedingte Nierenerkrankungen sind die Folge des Anstiegs der Lebenserwartung. Jenaer Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung haben mit Kollegen aus Wien entdeckt, dass das Wilms-Tumor-Gen WT1 die Bildung und den Erhalt von Podozyten, hochdifferenzierte Zellen des Nierenfilters, auch in der adulten Niere steuert. WT1 ist damit nicht nur für die embryonale Entwicklung, sondern auch für den Erhalt der Niere wichtig. Nature Med. 2013, doi:10.1038/nm.3142.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Axone – neue Wirkstoff-Targets für erbliche Tumorerkrankungen

Ein riesiges Nervennetzwerk durchzieht den menschlichen Körper; tagtäglich steuern Milliarden von Nervenzellen alle wichtigen Körperfunktionen. Bei Neurofibromatose, einer Gruppe unheilbarer Erbkrankheiten, werden periphere Nervenzellen geschädigt und entstehen Tumore. Jenaer Forscher vom Leibniz-Institut für Altersforschung haben für eine spezielle Form, Neurofibromatose Typ 2 (NF2), einen Mechanismus entdeckt, der jene Schäden erklärt. Defekte Nervenzellfortsätze (Axone) sind dafür verantwortlich. Damit wurde ein neues Target gefunden, das nicht nur bei NF2, sondern auch bei anderen Krankheiten des peripheren Nervensystems eine Rolle spielen könnte. Nat Neurosci. 2013, doi:10.1038/nn.3348
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neuer Regulator der Immunabwehr identifiziert

Für die erworbene, erlernte Immunantwort sind MHC-II-Moleküle, die sich auf der Oberfläche von Immunzellen befinden, von zentraler Bedeutung. Sie helfen, zwischen „gut“ und „böse“ zu unterscheiden und präsentieren Bruchstücke potentieller Erreger, damit diese erkannt und vom Körper entsprechende Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden können. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena identifizierten nun einen Mechanismus, wie die Synthese (Transkription) von MHC-II-kodierenden RNAs an speziellen Strukturen im Zellkern, den PML-Kernkörperchen, reguliert wird. J Cell Biol. 2012, 199(1), 49-63.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Sommer, Sonne, Hautkrebs – Warum sind UVA-Strahlen gefährlich?

Ultraviolette Strahlung (UV) kann zu Schäden in der Erbinformation (DNA-Doppelhelix) führen. Studien belegen, dass nicht nur energiereiche UVB-Strahlung Hautveränderungen und Krebs auslösen kann, sondern dabei auch UVA eine wichtige Rolle spielt. Wie das sehr viel energieärmere UVA DNA-Schäden verursachen kann, war bisher unklar. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena klärten mit Kollegen der TU Darmstadt und dem Dermatologischen Zentrum Buxtehude nun auf, dass UVA zunächst oxidative Schäden in der DNA verursacht. Liegen diese Schadstellen sehr nah beieinander, dann führt die Reparatur zu gefährlichen Doppelstrangbrüchen. Nucleic Acids Res. 2012, doi: 10.1093/nar/gks824
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Das Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena baut seine Expertise weiter aus

Für die im Alter vermehrt auftretenden Krankheiten stehen derzeit kaum medizinische Ansätze zur Prävention und Therapie zur Verfügung; molekulare Ursachen sind nur unzureichend verstanden. Das Leibniz-Institut für Altersforschung (FLI) in Jena, das die Mechanismen des Alterns und alters-assoziierter Krankheiten untersucht, möchte zur Senkung des Erkrankungs- und Krebsrisikos im Alter beitragen. Professor Rudolph, neuer wissenschaftlicher Direktor am FLI, ergänzt mit seiner Forschung zur Zellalterung den bestehenden Fokus. Zum Ausbau der Schwerpunkte Stammzellalterung, Genomintegrität und Systembiologie soll mit neuen Junior- und Seniorgruppen weitere Expertise nach Jena geholt werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Jenaer Forscher entdecken neuartigen molekularen Schalter im Alzheimer-Protein APP

Durch den Abbau des Amyloid-Vorläufer-Proteins (APP) entstehen unlösliche Eiweißablagerungen im Gehirn, die sich in der Nähe von Nervenzellen ansammeln und diese schädigen; ein Auslöser für Morbus Alzheimer. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena konnten die molekulare Struktur der E2-Untereinheit dieses Alzheimer-Proteins aufklären. Sie entdeckten einen Bereich, der evolutionär stark konserviert ist, Metall-Ionen fest bindet und sehr sensibel auf die Art des jeweils gebundenen Ions reagiert. Durch die Bindung kann wie mit einem Schalter zwischen verschiedenen Strukturen von APP hin und her geschaltet werden; ein Mechanismus um die Funktion von APP zu regeln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Alt aber oho: Regeneration von Nierenschäden bei erwachsenen Zebrafischen

Unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Leibniz-Institutes für Altersforschung in Jena konnte eine Gruppe von US-Forschern erstmals Stammzellen in der Niere erwachsener Zebrafische nachweisen. Fischen mit fluoreszenz-markiertem Nierengewebe wurden Zellen entnommen und in die geschädigte Niere von Empfänger-Fischen transplantiert. Kurz danach waren neu gebildete Nierenkörperchen nachweisbar, die aus den markierten Zellen hervorgegangen waren (Nature 2011, 469, Jan 26, DOI: 10.1038/nature0966).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Altersforschung: Am Gehtempo zeigt sich die Lebenserwartung

Ein Grund einen Schritt zuzulegen: US-Forscher fanden heraus, dass hohe Gehgeschwindigkeit ein Zeichen für eine hohe Lebenserwartung ist.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Altersforschung: Wissenschaftler knacken Methusalem-Gene

Sie suchten das Geheimnis des gesunden Alterns und durchforsteten das Erbgut von mehr als tausend Greisen. Jetzt haben Forscher entdeckt: 150 Genvarianten sorgen für ein langes Leben. Wer viele davon trägt, hat gute Chancen auf den hundertsten Geburtstag.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Mehr als nur ein Nervtöter: Atomare Struktur von Alzheimer-Protein APP aufgeklärt

Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena – klären dreidimensionale Teilstruktur des Amyloid-Vorläuferproteins (APP) auf. Proteinkristallographie macht atomaren Aufbau und räumliche Molekülstruktur sichtbar. Spaltprodukte dieses Proteins können Alzheimer auslösen, APP erfüllt aber auch wichtige biologische Funktionen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

NEUER WACHSTUMSREGULATOR ENTDECKT

Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena finden in Krebszellen eine besondere Variante eines Genschalters, die das Zellwachstum fördert. Diese verlängerte Variante des Transkriptionsfaktors C/EBPalpha ist vermutlich an der Krebsentstehung beteiligt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Molekulare Anker als Qualitätskontrolle der bei Alzheimer und Tumoren beteiligten Gammasekretase

Das Enzym Gammasekretase schneidet in den Körperzellen verschiedene Proteine zurecht, die die Embryonalentwicklung steuern, die bei der Tumorentstehung eine Rolle spielen und die zu Alzheimer-Plaques führen können. Wie aber wird die Gammasekretase selbst reguliert? Eine weitgehend unbekannte molekulare Qualitätskontrolle kontrolliert zum einen den korrekten Zusammenbau der Gammasekretase. Gleichzeitig verhindert sie den Transport fehlerhafter oder unvollständiger Gammasekretase-Komplexe an ihren Bestimmungsort. Am Jenaer Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut wurden molekulare Anker als Bestandteile dieser Qualitätskontrolle entdeckt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Mit Ausdauertraining gegen das Altern

Kardiologe Dr. Christian Werner vom Universitätsklinikum des Saarlandes erhält erneut Preis für seine Arbeit über Altersforschung
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Altersforschung: Samenflüssigkeit verlängert offenbar das Leben

Bisher dachten Forscher, Spermidin sei nur für das Wachstum von Spermien wichtig. Österreichische Wissenschaftler fanden nun aber heraus, dass die Substanz offenbar noch ganz andere Funktionen erfüllen kann. Und sie entschlüsselten auch gleich noch den Trick, mit dem Spermidin Zellen auf Trab bringt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Studie: Samenflüssigkeit soll Alterung bremsen

Eine Substanz aus dem Sperma kann angeblich das Altern von Zellen aufhalten. Euphorisch sprechen einige Forscher vom „heiligen Gral der Altersforschung“ – auch wenn sie ihre Erfolge bisher nur bei Zellkulturen und Organismen wie Würmern und Mäusen erzielt haben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft