Wohin die Liebe fällt oder nicht fallen durfte: „Ausländerehen“ in Deutschland 1870 bis 1945

Auch heute ist es nicht abwegig, dass Familienmitglieder Ablehnung oder Vorbehalte äußern, wenn der Nachwuchs einen fremdländischen Partner oder eine Partnerin anderer Herkunft vorstellt. Wo solche gedanklichen Rassismen ihren Ursprung haben und wie Deutschland einst mit binationalen Ehen umging, zeigt Historiker und Privatdozent Dr. Christoph Lorke, Wissenschaftler an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), in seinem jüngst erschienenen Buch „Liebe verwalten. ‚Ausländerehen‘ in Deutschland 1870-1945“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft