Geringere CO2-Emissionen durch Corona-Beschränkungen noch nicht in der Atmosphäre erkennbar

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Energie-, Industrie- und Mobilitätssektor für das Jahr 2020 werden zu einer Reduktion der weltweiten Kohlendioxidemissionen um bis zu acht Prozent führen. Laut des Weltklimarats IPCC wären Jahr für Jahr kumulative Einsparungen in dieser Größenordnung nötig, um die Ziele des Pariser Abkommens bis 2030 zu erreichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben bei Messungen zudem festgestellt, dass sich die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre bisher nicht nachweisbar verändert hat. Die Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift Remote Sensing veröffentlicht. (DOI: 10.3390/rs12152387).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft