Überlebenswichtig und robust: Bayreuther Biologen ergründen die Rolle der größten Zelle in tierischen Gehirnen

Die Gehirne der meisten Fisch- und Amphibienarten enthalten ein Paar auffällig großer Nervenzellen. Es sind die größten Zellen, die in tierischen Gehirnen vorkommen. Sie werden als Mauthnerzellen bezeichnet und lösen blitzschnelle Fluchtbewegungen aus, wenn sich Fressfeinde nähern. Biologen der Universität Bayreuth haben jetzt nachgewiesen, dass diese Zellen einzigartige überlebenswichtige Funktionen haben, deren Verlust nicht durch andere Nervenzellen ausgeglichen werden kann. Zudem haben sie entdeckt, dass Mauthnerzellen für längere Zeit auch ohne ihren Zellkörper (Soma) funktionstüchtig bleiben. In der Fachzeitschrift PNAS stellen die Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse vor.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft