Markus Gabriel: Computer können nie menschliche Intelligenz nachbilden

Künstliche Intelligenz wird in ferner Zukunft die Weltherrschaft übernehmen – solche Szenarien verweist der Philosoph Prof. Dr. Markus Gabriel ins Reich der Utopie. In seinem neuen Buch „Der Sinn des Denkens“ argumentiert der Wissenschaftler von der Universität Bonn, dass sich das von Sinnesorganen geleitete und durch das Bewusstsein gesteuerte menschliche Denken nicht durch Algorithmen nachbilden lässt. Gefahren sieht Gabriel viel mehr im Glücksspieltrieb, der den Menschen anfällig für die „Casinos der Digitalisierung“ macht und denen er sich weitgehend unterwirft.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Leben nach dem Leben

Für uns Menschen hat die Frage nach dem zeitlichen Ende unserer Existenz eine hohe Bedeutung. Die Antwort, die der Glaube sucht, ist nicht Aufgabe und Ziel dieses Buches, sondern die vernunftmäßige Beantwortung.
Der Autor bleibt auf dem Boden der Wissenschaft und untersucht ganz nüchtern, wie weit wir von den naturwissenschaftlichen Tatsachen aus und vom Standpunkt des logischen Denkens das Geheimnis des zeitlichen Endes enthüllen und die Frage beantworten können: Gibt es ein Leben nach dem Leben?
Aber was kann die Naturwissenschaft zu einem Thema beitragen, das sonst von der Philosophie und den verschiedenen Glaubensrichtungen besetzt wird?
Die Antwort lautet: sehr viel! Denn in der Naturwissenschaft gibt es die äußerst seltsamen Phänomene der Quantenphysik, die trotz ihrer Seltsamkeit doch das Potenzial haben, Licht in jene Bereiche zu bringen, welche die Philosophie bisher nicht zu erhellen vermochte.
Am Ende stehen Zuversicht und das Licht der Erkenntnis über die Befreiung des Bewusstseins von den Fesseln der Zeit.

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