Schloss Osnabrück auch unbewohnt Machtsymbol – Friedrich von York renovierte Residenz für viel Geld

OSNABRÜCK. – Das Osnabrücker Schloss ist ein Repräsentationsort, seit 1974 als Verwaltungssitz der Universität Osnabrück und vorher Residenz vieler Fürsten, selbst wenn sie dort nicht immer dauerhaft wohnten. Das stellt der Historiker und Absolvent des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN), Dr. Heinrich Schepers, heraus. Er widerlegt am Beispiel der Regierungszeit des letzten Osnabrücker Fürstbischofs Friedrich von York (1763 -1827) die geläufige Forschungsmeinung, dass frühneuzeitliche herrscherlose Residenzen nur eine untergeordnete Rolle für deren Fürsten spielten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft