Blaulicht in der Zelle – m6A-Modifikation bestimmt Tempo der weiteren RNA-Prozessierung

Für ein geregeltes Zusammenspiel der Gene im Organismus muss jedes Gen zur richtigen Zeit am richtigen Ort aktiv sein. Dabei ist auch das Tempo von Bedeutung, in dem die RNA nach ihrer Abschrift weiterverarbeitet wird. Forschende des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik und der Universität Aarhus haben jetzt eine RNA-Modifikation beschrieben, die durch ihre Position die Geschwindigkeit der weiteren Verarbeitung der mRNA beeinflusst. Danach werden Vorläufer-mRNAs, bei denen die Modifikation N-6-Methyladenosin (m6A) an der Grenze zwischen kodierenden und nicht-kodierenden Abschnitten liegt, deutlich schneller verarbeitet als solche ohne diese Veränderung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft