Standard-Medikament bei Myelofibrose kann „schlummerndes“ Lymphom auslösen

Die meisten PatientInnen mit einer Myelofibrose, einer seltenen chronischen Erkrankung der blutbildenden Zellen des Knochenmarks, profitieren von Wirkstoffen der Medikamentenklasse der JAK2-Inhibitoren: die Symptome werden gelindert, das Überleben verlängert, die generelle Lebensqualität steigt. Einige PatientInnen entwickeln aber zwei bis drei Jahre nach dem Therapiebeginn ein aggressives B-Zell-Lymphom. ForscherInnen der Vetmeduni Vienna und der MedUni Wien konnten nun in enger Kooperation erstmals zeigen, dass die JAK2-Inhibitoren die im Knochenmark „schlummernden“ Lymphome, und damit den Krebs, auslösen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft