Meeresboden kalt produziert

Zwischen ozeanischen Erdplatten steigt Magma auf, treibt die Platten auseinander, türmt hohe Unterwassergebirge auf und bildet so neuen Meeresboden. Das ist einer der fundamentalen Prozesse, die das Gesicht der Erde ständig verändern. Doch es gibt auch Plattengrenzen, an denen neuer Meeresboden ohne vulkanische Prozesse entsteht, indem Gestein aus dem Erdmantel ungeschmolzen nach oben transportiert wird. In der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht ein internationales Team unter Leitung des GEOMAR jetzt erstmals eine auf seismischen Untersuchungen beruhende Schätzung, wie groß der Anteil der so entstandenen Ozeanböden ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft