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10. Dezember 2018

Wie Mopsfledermäuse Nachtfalter austricksen, die ihre Echoortungslaute hören können


Im evolutionären Wettstreit zwischen insektenfressenden Fledermäusen und ihrer Beute haben viele Nachtfalter Ohren entwickelt. Damit hören sie die Echoortungslaute jagender Fledermäuse und können mit schnellen Ausweichmanövern vermeiden, gefressen zu werden. Dies kontern Mopsfledermäuse damit, auf ihren nächtlichen Streifzügen besonders leise zu rufen, um dadurch möglichst spät von den Faltern gehört zu werden. Durch Lautaufnahmen von jagenden Mopsfledermäusen haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen herausgefunden, dass sie sogar zunehmend noch leiser rufen und so unerkannt bleiben, wenn sie sich fliegend an einen ahnungslosen Nachtfalter heran pirschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Der Naturwissenschaftler Dipl.-Math. Klaus-Dieter Sedlacek, Jahrgang 1948, studierte in Stuttgart neben Mathematik und Informatik auch Physik. Nach fünfundzwanzig Jahren Berufspraxis in der eigenen Firma widmet er sich nun seinen privaten Forschungsvorhaben und veröffentlicht die Ergebnisse in allgemein verständlicher Form. Darüber hinaus ist er der Herausgeber mehrerer Buchreihen unter anderem der Reihen „Wissenschaftliche Bibliothek“ und „Wissenschaft gemeinverständlich“.