Können Biomarker die individuelle Wirksamkeit eines Antidepressivums vorhersagen?

Fortschritt in der Personalisierten Medizin: Wissenschaftler identifizieren potenzielle Schlüsselrolle eines Stresshormonrezeptors

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Plötzlich gesund

Fortschreitende Naturerkenntnis, ganz allgemein gesprochen, ‚Wissenschaft‘, ist der stärkste Feind des medizinischen Wunders. Was unseren Vorfahren als Wunder erschien, was einfache Naturvölker heute noch in heftige Erregung versetzt, das berührt den zivilisierten Menschen längst nicht mehr.
Doch es gibt einen Gegensatz, der jedem Denkenden sofort auffällt: der unerhörte, durchaus nicht abgeschlossene Aufstieg der wissenschaftlichen Heilkunde und die ebenso unerhörte Zunahme der Laienbehandlung und der Kurpfuscherei. Man schätzt die Zahl der Menschen, die der Schulmedizin kein Vertrauen schenken, auf immerhin 50 Prozent.
Wie kann es sein, daß Laienbehandler und Kurpfuscher immer wieder spektakuläre Erfolge aufweisen, von denen die Sensationspresse berichtet?
Der Autor geht dieser Frage nach und kommt zu interessanten Erkenntnissen, aus denen er Vorschläge für eine bessere Krankenbehandlung durch seine ärztlichen Standesgenossen ableitet.

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Mit einem konzeptionell neuartigen, translationalen Forschungsansatz identifizierte ein internationales Forscherteam sogenannte Transkriptom-Signaturen, die mit einem besonders guten Ansprechen auf die antidepressive Behandlung verknüpft waren. Ein möglicher, die Wirksamkeit eines Antidepressivums modulierender Schlüsselmechanismus ist der Glucocortikoidrezptor. Die erzielten Forschungserkenntnisse sind in der aktuellen Ausgabe der hochrangigen Fachzeitschrift PLOS Biology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft