Evolution: Warum Huftiere im Neogen größer wurden

Frankfurt a.M., den 27.02.2017. Bis zum Beginn des Pleistozäns wurden Huftiere immer größer; maßgeblich dafür verantwortlich ist das Prinzip der gerichteten Selektion, schreiben Senckenberg-Wissenschaftlerinnen im Fachjournal „Proceedings of the Royal Society B“. Größere Huftiere setzten sich demnach durch, weil sie öfter neue Arten bildeten und eine höhere Überlebensrate hatten. In der kürzlich veröffentlichten Studie wurde zum ersten Mal die Entwicklung von zwei Säugetierordnungen während des Neogens auf zwei Kontinenten verglichen. Die Autoren zeigen auf, dass die jeweilige Umgebung, in der Evolution stattfindet, Erklärungspotential für überregional ähnliche Muster liefert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft