Risikomarker für die Entwicklung von Übergewicht

Wissenschaftler an der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten in einer Studie zeigen, dass nicht nur genetische Faktoren das Risiko für Erkrankungen, in diesem Fall Fettleibigkeit, beeinflussen. Auch Veränderungen im Umfeld des Erbguts, sogenannte epigenetische Varianten, können zum Entstehen von Krankheiten beitragen. Demnach führt eine epigenetische Variante auf dem POMC-Gen, das eine besondere Rolle bei der Regulation des Körpergewichtes spielt, zu einem erhöhten individuellen Risiko, im Laufe des Lebens übergewichtig zu werden. Die Ergebnisse der Untersuchung sind im aktuellen Fachjournal Cell Metabolism* veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft