So fliegen die Motten zum Licht: Straßenleuchten wirken wie Barrieren in der Nachtlandschaft

Nächtliche Beleuchtung verändert das Verhalten von Tieren. Eine Studie unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zeigt, dass Nachtfalter – umgangssprachlich auch „Motten“ – in einem Radius von etwa 23 Metern von einer Straßenleuchte angelockt werden. Wie viele Tiere angezogen werden, hängt von der Position der Leuchte ab: An der Grenze zu dunkleren Zonen fliegen mehr Nachtfalter zum Licht als im Zentrum eines Areals, in dem viele Lampen stehen. Die angelockten Tiere verlieren wertvolle Zeit und Energie an den Leuchten, so dass die zunehmende Beleuchtung bei Nacht ein Grund für ihren Rückgang sein kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft