Mobilisierung springender Gene beeinflusst Sicherheit von Therapien mit pluripotenten Stammzellen

Bei der Reprogrammierung menschlicher Zellen zu humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPS-Zellen) werden normalerweise inaktivierte mobile DNA-Abschnitte (Retrotransposons, springende Gene) reaktiviert und ihre Kopien an neuen Orten in das Stammzellgenom eingefügt. Von solchen Stammzellen abgeleitete therapeutische Zellen könnten durch solche Neuinsertionen in ihrer Funktion beeinflusst werden. Es können auch Gene betroffen sein, die bei der Tumorentstehung relevant sind. Dies wirft Fragen zur Sicherheit therapeutischer Zellen auf, die von hiPS-Zellen abgeleitet werden sollen. Darüber berichtet Nature Communications in seiner Online-Ausgabe vom 8. Januar 2016.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft