Gen steuert Stresshormonproduktion bei Makaken

Manche Menschen reagieren in stressigen Situationen gelassener als andere. Bestimmte Gene wie das sogenannte COMT-Gen sollen dabei eine entscheidende Rolle spielen. Forschende der Vetmeduni Vienna und der Universität Wien haben das Gen nun auch bei Makaken, einer Primatengattung, untersucht und erstmals gezeigt, dass eine bestimmte Variante des Gens die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol begünstigt. Die Genvariante könnte auch die Rangordnung der Tiere beeinflussen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Hormones and Behavior veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft