Warum graben Tiere Wasserlöcher in Flussnähe?

Berliner Wissenschaftler zeigten im Ruaha-Nationalpark in Tansania, Afrika, dass Wildtiere in den Trockenperioden bereits dann Wasserlöcher graben, wenn noch Wasser im Flussbett vorhanden ist. Trocknet der Fluss aus und hört auf zu fließen, sinkt die Wasserqualität in den verbleibenden Tümpeln, welche mit Kot und Bakterien verseucht werden. Um an sauberes Trinkwasser zu gelangen, müssen die Tiere sich neue Wasserquellen erschliessen. Die Studie wurde in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Mammalian Biology“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft