Fischereiliche Evolution lässt Fische schrumpfen

Beim Angeln und Fischen geht es wie so oft darum: Wer zieht den größten Fisch an Land? Die größenselektive Fischerei bevorzugt das Überleben von kleinen, scheuen Fischen. Durch die sogenannte fischereiliche Evolution passen sich die Bestände an. In die Röhre gucken Fischer und Angler, die immer kleinere Fische erbeuten. Darauf weist eine internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Arlinghaus vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Humboldt-Universität zu Berlin im Fachmagazin Evolutionary Applications (Jahrgang 8, S. 597-620) hin.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft