Korallenkolonien genetisch vielfältiger als gedacht

Korallenkolonien sind genetisch vielfältiger als bislang gedacht. Zu diesem Schluss kommen Biologen der Ruhr-Universität Bochum, die die genetische Variabilität in einzelnen Kolonien verschiedener riffbildender Korallenarten umfassend untersucht haben. „Es ist aber nicht zu erwarten, dass diese Variabilität das weltweite Korallensterben durch den Klimawandel kompensieren kann“, sagt Maximilian Schweinsberg vom Lehrstuhl für Evolutionsökologie und Biodiversität der Tiere, den Prof. Dr. Ralph Tollrian leitet. Die Forscher berichten mit Kollegen in der Zeitschrift „Molecular Ecology“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Abrupte Klimaschwankungen seit 2000 Jahren

Innerhalb der letzten zwei Jahrtausende sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Der fortwährende Wandel des Klimas verzeichnete allein fünf große Klimaepochen und zahlreiche kleinere, die anhand von Klimadiagrammen nachvollzogen werden können:

– Klimaoptimum während der Römerzeit (200 v.Chr. – 400 n.Chr.),
– Klimaverschlechterung zur Zeit der germanischen Völkerwanderungen (400 – 800),
– Mittelalterliches Klimaoptimum (800 – 1300),
– allgemeine Klimaverschlechterung im 14. Jh. mit Kleiner Eiszeit (1450 – 1850),
– zeitgenössisches Klimaoptimum (seit 1850).

Die zugrundeliegenden Prozesse für das Auftreten und die Amplitude der Schwankungen sind umstritten, da als Ursache nicht die menschengemachte CO2-Emission in Frage kommt. Doch aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Sonnenaktivität ist nun eine Lösung in Sicht.

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