Erwärmungspause: Die Klimamodelle machen keinen systematischen Fehler

Skeptikern, die noch am menschengemachten Klimawandel zweifeln, bricht nun eines ihrer letzten Argumente weg: Zwar hat sich die Erde seit der Jahrtausendwende deutlich schwächer aufgeheizt, als Klimamodelle vorhergesagt hatten. Die Kluft zwischen berechneter und gemessener Erwärmung entsteht aber nicht, weil die Modelle systematische Fehler machen, wie die Skeptiker vermutet hatten, sondern weil es im Klima stets zu zufälligen Schwankungen kommt. Das belegen Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, und Piers M. Forster, Professor an der Universität Leeds in Großbritannien. Die Modelle überschätzen den menschengemachten Klimawandel also nicht prinzipiell.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft