Rekordverdächtig: Neonatale Stammzellen um das Fünfmillionenfache vermehrt

Was Matthew Joseph und seinen Kollegen von der Ohio State University in Columbus gelungen ist, gleicht einem Meilenstein in der Stammzellenforschung. Bisher war es kaum möglich, neonatale Stammzellen auf eine nennenswerte Anzahl zu vermehren und dabei auch noch ihre Multipotenz zu erhalten. Beides ist aber für mögliche medizinische Anwendungen unverzichtbar. Denn da sich neonatale Stammzellen nur einmal im Leben – aus Nabelschnurblut zum Zeitpunkt der Geburt – durch Vita 34 gewinnen lassen, ist ihre Zahl für spätere Anwendungen begrenzt. Die Multipotenz wiederum ist ein entscheidendes Kriterium dieser Zellen, da sie ihnen erlaubt, sich in verschiedene Zelltypen zu entwickeln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft