Forschende kontrollieren Anhaftung von E. coli-Bakterien

Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Goethe-Universität Frankfurt hat gemeinsam eine künstliche Oberfläche geschaffen, auf der die Anhaftung von E. coli-Bakterien gesteuert werden kann. Die nur etwa vier Nanometer dünne Schicht imitiert den Zuckermantel (Glycokalyx) von Zellen, an den Bakterien beispielsweise bei einer Infektion binden. Dieses Andocken lässt sich nun durch Licht ein- und ausschalten. Damit sind die Wissenschaftler nahe daran zu verstehen, wie Zucker (Kohlenhydrate) und bakterielle Infektionen zusammenhängen. Ihre Forschungsergebnisse zieren den Titel der neuen Ausgabe des renommierten Fachmagazins „Angewandte Chemie“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft