Vom Allergen zum Nichtallergen und zurück: Werkzeugkasten für gezielte Allergieforschung entwickelt

Bayreuth & Langen, 31.10.2014; Ein Forschungsteam des Paul-Ehrlich-Instituts und der Universität Bayreuth hat ein Verfahren entwickelt, mit dem es erstmals möglich ist, gezielt die allergenen Eigenschaften potenzieller Antikörper-Bindungsstellen (Epitope) des Hauptallergens der Birke (Bet v 1) zu erforschen. Die Erkenntnisse, die dadurch gewonnen werden können, sind insbesondere deswegen bedeutsam, weil es bei Birkenpollenallergikern häufig zu Kreuzallergien mit pflanzlichen Nahrungsmitteln kommt, für die bisher keine etablierten Behandlungsmöglichkeiten bestehen. Über die Forschungsergebnisse berichtet PLOS ONE in seiner Online-Ausgabe vom 30.10.2014.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft