Evolution der Konkurrenzfähigkeit

Alle Lebewesen sind Konkurrenzdruck ausgesetzt. Individuen unterscheiden sich aber stark darin, wie sie mit dieser Herausforderung umgehen. Zum Beispiel setzen manche alles daran, erfolgreicher zu sein als andere, um besseren Zugang zu wichtigen Ressourcen zu erhalten. Andere dagegen lassen es ruhiger angehen und machen das Beste aus dem Wenigen, das sie bekommen. Forscher der Universitäten Bonn, Bielefeld und Groningen zeigen, warum die Evolution von Wettbewerbsfähigkeit eine derartige Vielfalt erzeugt und wie eine einseitige Favorisierung von besonders kompetitiven Individuen eine Population in den Ruin treiben kann. Die Studie ist nun im Fachjournal „Nature Communications“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft