nMLF-Nervenzellen machen Fische schneller

Laufen wir eine Straße entlang, können wir gemächlich schlendern, schnell gehen oder rennen. Die dafür notwendigen abwechselnden Bewegungen der Beine werden von speziellen Nervenzellansammlungen im Rückenmark kontrolliert. Woher diese zentralen Mustergeneratoren (ZMG) wissen, wie schnell die Beine bewegt werden müssen, ist unklar. Wissenschaftler der Harvard Universität und des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried fanden nun einzelne Nervenzellen im Hirn von Zebrafischlarven, die ihre Schwimmgeschwindigkeit steuern. Auch menschliche Bewegungen werden über ZMG gesteuert. Dank dieser Ergebnisse lässt sich besser verstehen, wie das Gehirn rhythmische Bewegungen moduliert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft