Starkregen in der Sahara sorgt für Staub

Leipzig. Schlammschichten, die sich nach ergiebigen Regengüssen über den Bergregionen der Sahara in den Ausläufern der Trockentäler als Schwemmfächer ablagern, sind eine bisher unterschätzte Staubquelle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit Beteiligung des TROPOS, die französische und deutsche Wissenschaftler auf der internationalen Staub-Konferenz DUST-2014 in Castellaneta Marina vorstellen, einer Kleinstadt im italienischen Apulien vorstellen. Die Ergebnisse über Mauretanien unterstreichen, dass auch Staubquellen wie Wadis in den Modellrechnungen berücksichtigt werden sollten, um die Ausbreitung von Staubwolken besser vorhersagen zu können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft