Energiepässe beziffern Verbrauch von Endenergie deutlich zu hoch

Die in Energiepässen angegebenen Verbrauchswerte für Häuser sind teilweise um mehr als das Doppelte zu hoch beziffert. Laut einer Untersuchung von Ingenieuren der Universität Luxemburg, deren Resultate kürzlich im Fachmagazin „Bauphysik“ veröffentlich wurden, liegt der in Luxemburger Energiepässen angegebene Wert bei Einfamilienhäusern um bis zu 74 Prozent über dem tatsächlichen Verbrauch. Bei Mehrfamilienhäusern beträgt der Unterschied sogar bis zu 103 Prozent – eine Problematik, die auch andere Länder betrifft.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft