Reparaturdefekt im Auge lässt Mäuse besser sehen

Darmstadt, 21.5.2014. Mäuse leisten sich eine bemerkenswerte, aber riskante Anpassung, damit sie nachts besser sehen können. Sie benutzen die DNA ihrer Sehzellen als Sammellinse, können dann aber keine DNA-Schäden mehr reparieren. Den Mäusen ist die bessere Sicht bei Nacht offensichtlich wichtiger als ein intaktes Erbgut in den Sehzellen. Das haben Wissenschaftler um Professor Dr. Markus Löbrich und Professor Dr. Paul Layer von der Technischen Universität Darmstadt in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Current Biology gezeigt (dx.doi.org/10.1016/j.cub.2014.03.061).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft