UDE-Studie: Fremde Arten steigern Infektionsrate in Ägypten – Eindringlinge helfen Parasiten

Sauberes Trinkwasser für das Land am Nil – dafür arbeiten das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung an der Uni Duisburg-Essen (UDE) und die Fayoum University in Ägypten seit zwei Jahren eng zusammen. In einer Studie konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass eine aus Nordamerika stammende Wasserschnecke die Infektion mit gefährlichen Leberegeln begünstigt. Das sind Parasiten, die die Leber von Rindern, Schafen oder auch des Menschen befallen und großen Schaden anrichten. Außerdem fanden die Forscher heraus, dass eine nicht-heimische Pflanze die Ausbreitung fördert. Ihre Erkenntnisse wurden jetzt in PLOS One veröffentlicht und sollen helfen, die Parasiten besser unter Kontrolle zu halten
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft