Xenotransplantation – keine Vermehrung endogener Retroviren des Schweins in menschlicher Zellkultur

Die Transplantation tierischer Zellen, Gewebe oder Organe auf den Menschen (Xenotransplantation) könnte eines Tages das Problem des Organmangels lösen. Dabei muss aber sichergestellt sein, dass keine tierischen Erreger auf den Menschen übertragen werden. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts konnten nachweisen, dass endogene Retroviren des Schweins (PERV) zwar unter bestimmten Umständen in menschliche Blutzellen eindringen, sich dort aber nicht vermehren können. In Verbindung mit Screening-Methoden soll das Risiko einer PERV-Übertragung durch das Xenotransplantat minimiert werden. Über die Forschungsergebnisse berichtet Xenotransplantation in seiner Online-Ausgabe der 4. Kalenderwoche
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft