Kuckucke bleiben auf Kurs

Kuckucke legen jährlich eine 16000 Kilometer lange Rundreise aus ihren Brutgebieten in Nordeuropa in die Überwinterungsplätze in Zentralafrika zurück. Erstmals beobachteten Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell und ein internationales Wissenschaftlerteam mit Hilfe von Satellitendaten die Routen der einzelnen Vögel. Sie weichen trotz der enormen Distanz kaum voneinander ab. Selbst von Computermodellen errechnete Flugstrecken, die nur auf einem angeborenen Orientierungssinn beruhen, verlaufen deutlich unterschiedlicher. Kuckucke verlassen sich also nicht nur auf ein angeborenes Kompass-Uhr-Navigationsvermögen, sondern nutzen zusätzliche Orientierungshilfen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft