FAU-Forscher entschlüsseln Selbstmordprogramm in der Darmschleimhaut

Nur etwa drei bis fünf Tage lebt eine gesunde Zelle in der Schleimhaut des menschlichen Darms. Dann stirbt sie ab und eine neue wächst nach. Dieses sensible Gleichgewicht zwischen Zelltod und Erneuerung ist enorm wichtig, um den Organismus vor schweren Erkrankungen zu schützen. Deshalb hat der Körper Mechanismen entwickelt, die den Prozess von Absterben und Nachwachsen streng kontrollieren. Das haben jetzt Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) nachweisen können und damit einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung von Krankheiten wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Krebs entdeckt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft