Stadtstrukturen und Alltagsbelastung beeinflussen das Hitzeempfinden

Leipzig. Hitzeempfindliche Personen sollten Wohnungen unter dem Dach, in geschlossenen Wohnblocks und im Stadtzentrum meiden. Das ist das Ergebnis einer Pilotstudie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Stadt Leipzig. Die Ergebnisse zeigen, dass vor dem Hintergrund des Klimawandels die Stadtplanung besondere Aufmerksamkeit dem Schutz und der angemessenen Entwicklung von städtischen Strukturen widmen sollte. Grünstrukturen lindern die Hitze. Gedämmte Dachgeschosse und aufgelockerte Baustrukturen schützen vor extremen Innentemperaturen. Doch auch die Alltagsgestaltung und Arbeitswelt müssen auf Hitze als Extremsituation reagieren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft